Pressemitteilungen der Fraktion

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Nr. 35: GRÜNE warnen vor Verkauf der GWG

Auf einer Veranstaltung der Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN am gestrigen Abend in der Stadtbibliothek zur Zukunft der GWG wurde deutlich, dass die GRÜNEN mit ihrer Ablehnung des Verkaufs der GWG nicht allein dastehen.

Auf einer Veranstaltung der Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN am gestrigen Abend in der Stadtbibliothek zur Zukunft der GWG wurde deutlich, dass die GRÜNEN mit ihrer Ablehnung des Verkaufs der GWG nicht allein dastehen.

"VertreterInnen von ver.di, der Wuppertaler Mietervereine und der GWG machten deutlich, dass die GWG als kommunale Wohnungswirtschaftsgesellschaft in der sozialen Verantwortung steht, den Bedarf an Wohnungen, besonders für sozial Schwächere zu decken", so Fraktionssprecher Peter Vorsteher, ebenfalls Teilnehmer des Podiums. "Obwohl der Ruf der GWG durch die Korruptionsfälle sehr beschädigt ist, darf das soziale Engagement der GWG, auch in Zusammenarbeit mit der Diakonie Elberfeld nicht unterbewertet werden. Hier sind wichtige Weichen für die Zukunft gestellt worden. Positiv zu verzeichnen ist daher auch, dass 50% der GWG-Wohnungen an ausländische MitbürgerInnen vermietet sind."

Deutlich wurde ebenfalls, dass die konservative Mehrheit durch den Verkauf der GWG und anderer städtischer Beteiligungsgesellschaften den städtischen Haushalt langfristig nicht sanieren kann.

"Durch den Verkauf des `Tafelsilbers` gäbe die Stadt Wuppertal das Heft aus der Hand, der kommunale Gestaltungsspielraum wäre gänzlich verloren, die Politik nur noch Spielball von privaten Wirtschaftsunternehmen, dies gilt es entschieden zu bekämpfen", so Peter Vorsteher abschließend.

In diesem Zusammenhang ruft die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN alle WuppertalerInnen auf, sich an der Aktion von ver.di "Der Eigentümer bist Du" zu beteiligen und mit ihrer Unterschrift gegen den Ausverkauf der städtischen Beteiligungen zu stimmen.

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10.05.2001
Nr. 33: GRÜNE Prominenz vor Ort:

Ortsbesichtigung der Feuerwache Barmen

Auf Einladung der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN konnte sich die innenpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Landtag NRW, Monika Düker, ein Bild von dem schlechten Zustand der Feuerwache Barmen machen.

Die GRÜNE Fraktion Wuppertal hatte sie eingeladen, damit sie sich auf Landesebene dafür einsetzt, dass der Regierungspräsident die Prioritäten der Landeszuschüsse für Feuerwehren nochmals überdenkt.

Kürzlich wurde der Antrag der Stadt Wuppertal auf Platz 8 gesetzt und ist damit weit weg von der Chance auf Landeszuschüsse in 2001. Das bedeutet, dass der unbedingt notwendige Neubau der Rettungswache in weite Ferne gerückt ist.

Unter fachkundiger Führung des Stadtbetriebsleiters der Feuerwehr, Herr Blätte, konnten sich die GRÜNEN ein aktuelles Bild der Rettungswache machen.

Neben Wasserschäden, die sich durch fast jeden Raum ziehen und völlig unzureichende sanitäre Anlagen sowie eine rudimentäre Ausstattung der Ruheräume, die von jeder Jugendherberge in den Schatten gestellt werden, ist besonders der Zustand der Technik besorgniserregend. Die Rettungswagen müssen z.B. in Millimeterarbeit manövrieren, um aus der Garage zu gelangen. Bei einem Rettungseinsatz, in dem es auf jede Sekunde ankommt, sind das unhaltbare Zustände. Brandschutzauflagen können aus bautechnischen Gründen nicht erfolgen, so dass die Feuerwehrleute einer akuten Gesundheitsgefährdung ausgesetzt sind.

Monika Düker: "Ich habe mir vom Zustand der Rettungswache Barmen ein Bild machen können, die technischen Mängel sind gravierend. Ich werde mich beim Regierungspräsidenten dafür einsetzen, dass der Neubau der Rettungswache Ost mit höchster Priorität verfolgt wird."

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07.05.2001
Nr. 32: GRÜNE warnen vor Schnellschüssen

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN warnt davor, vorschnell Prioritäten für die Sanierung der Schwimmoper zu setzen.

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN warnt davor, vorschnell Prioritäten für die Sanierung der Schwimmoper zu setzen.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der GRÜNEN: “Bei diesem wichtigen Projekt ist es unabdingbar, dass zunächst Gespräche geführt werden mit dem Ortsverband der Wuppertaler Schwimmvereine, den VertreterInnen des Schulsports und den Bürgerinnen und Bürgern. Bei der Entscheidung, welcher konkreten Nutzung die Schwimmoper zugeführt werden soll, muss eine ergebnisoffene Diskussion mit allen Beteiligten geführt werden, eine vorherige Richtungsentscheidung halten die GRÜNEN für ganz falsch.”

Die GRÜNE Fraktion wurde einzig über die Medien darüber informiert, zu welchen Ergebnissen der Lenkungsausschuss, der über die Ergebnisse des Schwimmoper-Wettbewerbs befindet, gekommen ist.

Peter Vorsteher: “Die CDU hält die Mehrheit in dem Ausschuss, die GRÜNEN sind nicht vertreten. Wir vermuten, dass die CDU hinter verschlossenen Türen entscheiden will. Abgesehen davon, dass dies ein undemokratisches Vorgehen ist, muss die CDU dann natürlich auch die alleinige politische Verantwortung für das Ergebnis tragen.”

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07.05.2001
Nr. 30: GRÜNE befürchten Verschlechterung der Informationspolitik

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist der Auffassung, dass die politisch verordnete Gremien-Pause von mehreren Monaten für den Informationsfluss in Wuppertal nicht gerade vorteilhaft ist.

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist der Auffassung, dass die politisch verordnete Gremien-Pause von mehreren Monaten für den Informationsfluss in Wuppertal nicht gerade vorteilhaft ist.

Petra Lückerath, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN:

"Ich bedauere z.B. die kurzfristige Absage des Kulturausschusses zwei Tage vor der Sitzung. Einige Themen aus dem Kulturbereich werden nun auf die lange Bank geschoben oder aber per Dringlichkeitsantrag entschieden. Zu nennen sind insbesondere die Situation des Von der Heydt-Museums, die Auseinandersetzung um das TiC und die Bibliothek in Cronenberg sowie die Diskussion um die Reinigung und Umsiedelung der Hiby-Skulptur."

Schon jetzt ist nach Auffassung der GRÜNEN die Informationspolitik der konservativen Mehrheitsfraktionen in Wuppertal nicht besonders gut. Die GRÜNEN sehen sich in ihren Befürchtungen bestätigt, dass nun noch mehr Entscheidungen nur noch hinter verschlossenen Türen gefällt werden, ohne alle Fraktionen oder Gruppen im Rat zu beteiligen.

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29.04.2001
Nr. 29: GRÜNE: Jetzt vor das Verwaltungsgericht

Als kalten Kaffee bezeichnet die Ratsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN das von der CDU bestellte Gutachten zur Öffnung der Luisenstraße.

Als kalten Kaffee bezeichnet die Ratsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN das von der CDU bestellte Gutachten zur Öffnung der Luisenstraße. "Die Story von der Kreuzung an der Briller Straße mit Zuständigkeit des Rates kennen wir seit Monaten", so Fraktionssprecherin Anja Liebert.

Völlig unbetrachtet bleibe in dem Gutachten die Frage, ob der Bereich Briller Straße/Luisenstraße überhaupt als Kreuzung oder Einmündung anzusehen sei. Schließlich stehe dort ein Wartehäuschen an einer Bushaltestelle und Absperrpfosten. Die Ausfahrt aus der Luisenstraße sei seit 10 Jahren unterbunden, damals übrigens auf Beschluss der Bezirksvertretung Elberfeld.

Trotz der Ablehnung durch die AnwohnerInnen (siehe Bürgeranhörung am 7. März), trotz der Ablehnung durch die Verwaltung, wolle die CDU diesen Punkt aus ihrem 49-Punkte-Programm auf Biegen und Brechen durchsetzen. Wahrscheinlich werde sie am 2. Juli einen Ratsbeschluss zur Öffnung herbeiführen.

"Das ist Kopf-durch-die-Wand-Politk von politischen Desperados, die auf keinen Fall wieder gewählt werden wollen", so der Sprecher der bündnisgrünen Fraktion in der Bezirksvertretung Elberfeld, Klaus Lüdemann. "Die CDU soll politischen Selbstmord begehen, soviel sie will. Schlimm daran ist, dass es gleichzeitig den Verkehrsinfarkt für die Friedrich-Ebert-Straße und das Luisenviertel bedeutet."

"Jetzt wird sich wohl das Verwaltungsgericht mit der Sache beschäftigen müssen", so die bündnisgrüne Fraktion abschließend.

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17.04.2001
Nr. 28: GRÜNE:

Straffälligenhilfe gesichert, Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) ausgebaut

Nachdem der Finanzminister im Haushaltsentwurf die Mittel für die Straffälligenhilfe und den Täter-Opfer-Ausgleich gekürzt hatte und damit die meisten Projekte in ihrer Existenz bedroht waren, wurde nun der Haushaltsansatz für die freie Straffälligenhilfe und den TOA wieder angehoben.

Die Landtagsabgeordnete und Rechtspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Sybille Haußmann: "Mir ist es sogar gelungen, zusätzliche Mittel für die Förderung eines weiteren TOA-Projektes in den Haushalt einzustellen. Denn mir war es auf Grund der hervorragenden Arbeit der schon vorhandenen Fachstellen für den TOA wichtig, dass diese Arbeit flächendeckend ausgebaut wird."

Auch die Wuppertaler Ratsfraktion freut sich, dass jetzt die Zukunft der Fachstelle Kooperationsgemeinschaft Balance gesichert ist. "In der Praxis ist dies eine wichtige Form des Opferschutzes," weiß Michael Hohagen, bündnisgrüner Sozialpolitiker. "Denn die Konfrontation des Täters mit dem Opfer und den Folgen seiner Tat ist ein erfolgreiches Mittel um weitere Straftaten zu verhindern. Wir hoffen, dass die Justiz in unserem Einzugsgebiet auch weiterhin möglichst oft Gebrauch von den Möglichkeiten des Täter-Opfer-Ausgleichs macht."

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10.04.2001
Nr. 27: Mobilfunk ELSE:

GRÜNE suchen neuen Standort

In einem Brief an den Betreiber der Mobilfunkanlage auf dem Dach der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule bietet die Ratsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Unterstützung bei der Suche nach einem anderen Standort an.

"Auf der Podiumsdiskussion am 6.4. ist klar geworden, dass D2 einen Standort in Innenstadtnähe sucht, es muss jedoch nicht die Gesamtschule Else-Lasker-Schüler sein", so Ursel Simon von der bündnisgrünen Ratsfraktion.

Da D2 bereits Standorte auf der Post an der Morianstraße, in der Hagenauer Straße, auf dem Gebäude der Berufsgenossenschaft am Hofkamp, auf der Rathaus-Galerie und auf dem Krankenhaus an der Bergstraße habe, ginge es nicht mehr um eine flächendeckende Versorgung, sondern um die Bereitstellung zusätzlicher Kanäle für viele gleichzeitig laufende Gespräche. Eine Basisstation könne einen Radius von ca. 2 km abdecken.

Die bündnisgrüne Ratfraktion kann sich z.B. einen Standort auf der Hardt vorstellen: "Dort lässt sich ein Abstand von 100 Metern zu Wohnhäusern sicherstellen und durch die Erhöhung hat der Sender eine optimale Reichweite."

Abschließend stellt die bündnisgrüne Ratsfraktion klar, dass es ihr nicht um eine Verhinderung von Mobilfunk gehe: "Wir wollen einen effektiven Gesundheitsschutz für die Menschen in Wuppertal. Bei dem Milliardengeschäft Mobilfunk ist es den Betreibern zumutbar, für einen anderen Standort ein paar Mark mehr auszugeben."

Die Standorte der Sendeanlagen in Wuppertal können auch im Internet

abgefragt werden: https://hso.wtal.de

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08.04.2001
Nr. 26: GRÜNE: Ortstermin Feuerwache Ost notwendig

Entscheidung der Bezirksregierung nicht nachvollziehbar

Für die GRÜNE Fraktion ist der Entschluss der Bezirksregierung Düsseldorf, dem Neubau der Rettungswache Barmen nicht die benötigte Priorität auszusprechen, aus sachlichen Gründen nicht zu verstehen.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher: "Diese Entscheidung legt nahe, dass die Verantwortlichen in Düsseldorf noch nie die Feuerwache aus der Nähe in Augenschein genommen haben. Die Feuerwache ist seit Jahren marode, hier ist ein zügiges Handeln unverzichtbar."

Die GRÜNE Fraktion fordert den Beigeordneten für Schutz und Ordnung, Udo Hackländer, auf, mit allem Nachdruck mit der Bezirksregierung in Verhandlungen einzutreten und sie zu einem Ortstermin in Wuppertal einzuladen.

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01.04.2001
Nr. 25: Undemokratische Zensurversuche der CDU

CDU will erneut Medienprojekt stoppen

Auf energischen Widerspruch der GRÜNEN Fraktion stößt der erneute Angriff der CDU-Fraktion auf das renommierte Wuppertaler Medienprojekt.

Im Verlauf der letzten Haushaltsberatungen hatte die CDU schon versucht, die städtischen Zuschüsse für das Medienprojekt komplett zu streichen. Gegen diese Form politischer Zensur durch Mittelkürzung gab es engagierten öffentlichen Widerstand und CDU und FDP wurden zu einem Teilrückzug gezwungen.

Das Medienprojekt hat sich in der Vergangenheit einen bundesweit herausragenden guten Namen erarbeitet und viele Preise für Projekte errungen. Die Qualität der Arbeit wird also überall anerkannt, allein die CDU in Wuppertal will nur das Engagement von Jugendlichen akzeptieren, das ihr politisch ins Konzept passt.

Aktuell ist das Medienprojekt in Gorleben, um eine Dokumentation zum Thema Castor-Transporte vor Ort zu erstellen. Diese Arbeit ruft den völlig überzogenen Zorn der CDU auf den Plan.

Petra Bill, für die GRÜNE Fraktion im Jugendhilfeausschuss:

"Ich finde es unglaublich, dass die CDU im Zusammenhang mit dem neuesten Projekt Worte wie ´pervers´ oder ´Voyeurismus´ in die Debatte bringt.

Pervers ist nicht das Projekt der Jugendlichen, sondern pervers ist die von der CDU in den 80er Jahren betriebene Atompolitik, deren Folgen jetzt die Bevölkerung ausbaden muss. Was ist das für ein Demokratieverständnis, das andere Positionen nicht respektiert, sondern abstraft? Demokratie heißt auch, andere Meinungen zu akzeptieren; übereinstimmen muss man mit ihnen nicht. Diesen Grundsatz der Demokratie hat die CDU scheinbar noch immer nicht verinnerlicht.

Wir wenden uns in aller Schärfe gegen den aktuellen Versuch der CDU, das renommierte Medienprojekt zum Schweigen bringen."

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28.03.2001
Nr. 24: FDP schließt sich GRÜNEN an

Erfreut nimmt die GRÜNE Ratsfraktion zur Kenntnis, dass sich die FDP den GRÜNEN anschließt.

Erfreut nimmt die GRÜNE Ratsfraktion zur Kenntnis, dass sich die FDP den GRÜNEN anschließt.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher hierzu: "Wir begrüßen die Aussage der

FDP. Die GRÜNEN haben sich schon länger entschieden für die Nutzung des Scharpenacken als Gebiet für Freizeit und Erholung ausgesprochen: Dieser Position haben sich die Liberalen nun angeschlossen."

Die GRÜNEN sind der Meinung, dass die Schließung des Bundeswehrstandortes auf Lichtscheid mittelfristig für Wuppertal eine Chance für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung bedeutet.

Das Gelände des Bundeswehrstandortes ist sowohl für den Einfamilien- und Mehrfamilienhausbau geeignet als auch für die Weiterentwicklung der Technologieachse Süd mit hochwertigem Gewerbe. Planungen, die bisher das Landschaftsschutzgebiet der Gelpe betrafen, könnten umweltverträglicher auf dem Gebiet des Bundeswehrstandortes realisiert werden.

Peter Vorsteher abschließend: "Die Sicherung Scharpenackens für die Freizeit und Naherholung der Wuppertalerinnen und Wuppertaler ist ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Planungen."

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26.03.2001
Nr. 23: Mobilfunk:

Gefahren weit größer?

Mit Besorgnis hat die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Bericht in der April-Ausgabe der Zeitschrift "ÖKOTEST" über die Gefährdung durch Mobilfunkanlagen zur Kenntnis genommen. "ÖKOTEST" hat die Belastung an 28 Standorten in ganz Deutschland gemessen und dabei an 16 Standorten eine hohe Belastung für Menschen festgestellt. Lediglich an 9 Standorten stuft die Zeitschrift die Belastung als niedrig ein.

"Besonders nachdenklich hat uns die Erkenntnis gemacht, dass sich an vielen Messpunkten in Innenstadtlagen die Felder von mehreren Sendern überlagern", so die Fraktionssprecherin der GRÜNEN, Anja Liebert.

"Hinzu kommt die Strahlung von DECT-Schnurlostelefonen. Selbst der von der Bundesärztekammer geforderte Abstand von 50 Metern zu einer Mobilfunkstation reicht nicht aus. Auch in 500 Metern Entfernung können noch hohe Feldstärken gemessen werden."

Die bündnisgrüne Ratsfraktion berät zur Zeit, welche Konsequenzen die neuen Erkenntnisse für Wuppertal haben müssen. Gegen die Aufstellung von Sendeanlagen auf Schulgebäuden hatte sich die Fraktion bereits im Fall Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule ausgesprochen.

Am Mittwoch, dem 28. März wird das Thema auch die Bezirksvertretung Elberfeld beschäftigen. Die bündnisgrüne Fraktion in der Bezirksvertretung hat eine Anfrage eingebracht und bezieht sich auf die Empfehlungen der Bundesärztekammer (50 Meter Sicherheitsabstand). Die Verwaltung soll darstellen, an welchen Standorten in Elberfeld die 50-Meter-Grenze unterschritten wird.

Die Geschäftsstelle der bündnisgrünen Ratsfraktion stellt sich allen Menschen in Wuppertal als erste Anlaufstelle zur Weitergabe von Informationen über die Gefährdung durch Mobilfunkanlagen in ihrer Nähe zur Verfügung. Tel. 563-6204.

Die Standorte der Sendeanlagen in Wuppertal können auch im Internet abgefragt werden: https://hso.wtal.de

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26.03.2001
Nr. 21: Zivilcourage vorbildhaft, Prävention ausbauen

Der Überfall von Rechtsradikalen auf einen Schwarzafrikaner auf dem Berliner Platz konnte durch couragiertes Eingreifen von Wuppertaler Bürgerinnen und Bürgern am Freitag noch rechtzeitig vereitelt werden.

Der Überfall von Rechtsradikalen auf einen Schwarzafrikaner auf dem Berliner Platz konnte durch couragiertes Eingreifen von Wuppertaler Bürgerinnen und Bürgern am Freitag noch rechtzeitig vereitelt werden.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der GRÜNEN:

"Wir müssen jetzt unbedingt als Konsequenz nicht nur aus diesem Überfall die vorhandenen Präventionsangebote ausbauen. Der Berliner Platz und der Wichlinghauser Markt sind Treffpunkte von gefährdeten Jugendlichen, die wir dringend vermehrt ansprechen müssen. Wir brauchen hier ein angemessenes Angebot.

Der Überfall vom Freitag hat einmal mehr deutlich gemacht, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen NPD-Propaganda und gewalttätigen Übergriffen gibt. Bei den Verdächtigen wurde entsprechendes Material sichergestellt.

Die GRÜNE Ratsfraktion bedankt sich ganz herzlich bei den couragierten Menschen, die den Überfall von Rechtsradikalen auf einen Schwarzafrikaner auf dem Berliner Platz vereitelt haben."

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18.03.2001
Nr. 20: GRÜNE: Unwürdiges Ende

Viel zu spät hat der Aufsichtsrat des Schillertheaters nach Meinung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN reagiert.

Viel zu spät hat der Aufsichtsrat des Schillertheaters nach Meinung von Bündnis 90/DIE GRÜNEN reagiert. Petra Lückerath, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN: “Die sich ständig verschlechternden Arbeitsbedingungen, die zu solch drastischen Maßnahmen wie Aufführungen ohne Bühnenbild geführt haben, hätten dem Aufsichtsrat bekannt sein müssen. Hier hätte man viel früher gegensteuern und Abhilfe schaffen müssen. Es ist mir unverständlich, wie wesentliche Entscheidungen im Personalbereich ohne Kenntnis des Aufsichtsrats getroffen werden konnten. Die nun hektisch getroffenen Entscheidungen über den Ausfall mehrerer Aufführungen und sofortigen Abbau von Überstunden im Bereich der Technik sprechen für ein unprofessionelles Management. Dieses Vorgehen und auch der Verzicht auf eine Abschiedsveranstaltung für Intendant Holk Freytag werden den hervorragenden Leistungen unseres Schauspiels nicht gerecht und schaden den Bühnen insgesamt.”

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13.03.2001
Nr. 19: Tag der VerbraucherInnen am 15. März

GRÜNE: Verbraucherschutz stärken

Anlässlich des Internationalen Tages der Verbraucherinnen und Verbraucher, der am morgigen Donnerstag, den 15. März stattfindet, erklärt Anja Liebert, Sprecherin der GRÜNEN Fraktion Wuppertal:

"VerbraucherInnenschutz ist gerade in der letzten Zeit notwendiger denn je geworden, er muss oberste Priorität haben. Angesichts der BSE-Krise sind viele WuppertalerInnen verunsichert und brauchen verlässliche Informationen, die ihnen bei der Ernährung helfen. Ein guter Weg hierbei ist die Stärkung der regionalen Vermarktung von Produkten und der Umstieg auf Bio-Produkte."

In Wuppertal wird sich der Beirat für Landwirtschaft und Ernährung für die Stärkung der regionalen Vermarktung von Produkten einsetzen.

Die bündnisgrüne Landesministerin Bärbel Höhn hat dem Schutz der VerbraucherInnen einen hohen Stellenwert eingeräumt. Sie hat mit ihrem schnellen und konsequenten Handeln und umfassender Information den Umgang mit Skandalen wie BSE in britischem Rindfleisch, dioxinverseuchten Lebensmitteln oder Mastbeschleunigern im Kalbfleisch bestimmt.

Anja Liebert: "Wir werden uns in Wuppertal dafür einsetzen, dass die Verbraucherzentrale in ihren Tätigkeitsfeldern nicht eingeschränkt wird. Sie darf nicht dem kommunalen Sparzwang zum Opfer fallen."

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13.03.2001
Nr. 18: GRÜNE: Aufsichtsrat überfordert?

Aufführungen ohne passendes Bühnenbild, technische Pannen während der Premiere, ein trostloser Vorplatz der auf seine Gestaltung wartet ” so stellt sich das Schauspiel zur Zeit in Wuppertal dar. Petra Lückerath, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN, dazu: “Ich finde es unverantwortlich, was hier geschieht. Der amtierende Aufsichtsrat hat das Schillertheater offenbar abgehakt und kümmert sich nur noch unzureichend um dessen Belange. Ich halte dies für sehr kurzsichtig, da der Neustart der Wuppertaler Bühnen durch das schlechte Bild, das Schauspiel, aber auch Oper im Moment bieten, stark beeinträchtigt wird. Ein noch ansteigendes Defizit von bereits mehr als 1,5 Millionen DM unterstützt den Eindruck, dass die Situation aus dem Ruder läuft. Bündnis 90 / DIE GRÜNEN erwarten sowohl vom amtierenden als auch vom designierten Aufsichtsrat, der für Wuppertal mit VertreterInnen von SPD, CDU und FDP besetzt ist, dass sie ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und weiteren Schaden von den Bühnen abhalten.”

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Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/presse/grune-elternbeitragssatzung-gerechter-gestalten-wegducken-gilt-nicht/