Pressemitteilungen der Fraktion

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Nr. 64: GRÜNE fordern die Sanierung des Kurbades

Die Fraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN spricht sich für den Erhalt des Kurbades aus und fordert die Verwaltung in einem Antrag an den Sportausschuss auf, mit der Konzerntochter Wuppertaler Stadtwerke über ein Contracting-Modell die dringend nötige Sanierung des Kurbades in einem Stufenplan anzugehen.

“Unter Contracting versteht man die wirtschaftlich sinnvollste Umsetzung von Energiesparmaßnahmen im ganzen Gebäudekomplex ohne Einsatz größerer Eigenmittel, die die Stadt sicherlich zur Zeit auch nicht hat.”, so Fraktionssprecher Peter Vorsteher, “In einer Vielzahl von Projekten auf Landesebene, aber auch im kommunalen Einsatz, hat sich dieses Modell des geringen Energieverbrauchs bewährt und nach kürzester Zeit refinanziert.”

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26.07.2001
Nr. 63: GRÜNE gegen Schließungspläne des Oberbürgermeisters

Die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN spricht sich klar gegen das Konzept aus, die Schwimmoper in ein Weltraum-Center zu verwandeln und dafür ein neues Hallenbad auf der Talsohle zu errichten.

Die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN spricht sich klar gegen das Konzept aus, die Schwimmoper in ein Weltraum-Center zu verwandeln und dafür ein neues Hallenbad auf der Talsohle zu errichten.

“Würden die Pläne, für die sich der Oberbürgermeister gemeinsam mit CDU, SPD und FDP stark macht, verwirklicht, würde auf der Talsohle für mehr als 200.000 BürgerInnen nur noch 1 Schwimmbad vorhandenen sein.”, so Fraktionssprecher Peter Vorsteher, “Vor dem Hintergrund, dass laut Armutsbericht ein Großteil der einkommensschwächeren WuppertalerInnen auf dem Gebiet der Talsohle wohnt, ist ein einziges kommunales Hallenbad deutlich zu wenig.”

Des weiteren hat die GRÜNE Fraktion nach wie vor große Bedenken in Bezug auf den Wuppertaler Schulsport. Schon jetzt kommen die SchülerInnen häufig genug lediglich 15 Minuten pro Woche ins Wasser, selbst das könnte bei noch längerer Anreise gefährdet sein.

Das Konzept “Weltraum-Erlebnis-Center” lehnt die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN jedoch nicht grundsätzlich ab.

“Wir könnten uns diese Idee im Gasskessel in Heckinghausen im Verbund mit der Lebensader Wupper im Regionaleprozess durchaus vorstellen”, so Peter Vorsteher abschließend.

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24.07.2001
Nr. 62: GRÜNE:

Kunsthalle Barmen erhalten!

Die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN fühlt sich in ihrem Urteil bestätigt, die Kunsthalle Barmen für kommunale Kunstausstellungen auf jeden Fall zu erhalten.

“Keinesfalls hätten wir einer Schließung der Kunsthalle Barmen im Haus der Jugend zugestimmt”, so Fraktionssprecher Peter Vorsteher, “wir sehen die Notwendigkeit, kommunale Ausstellungsräume für Künstlerinnen und Künstler aus Wuppertal und Umgebung anzubieten. So begrüßen wir ausdrücklich die aktuelle Entwicklung.”

Der Wuppertaler Kunst- und Museumsverein konnte aufgrund eines Ratsbeschlusses aus dem Jahr 1897 seinen Anspruch auf Räume im Haus der Jugend untermauern. Ein geplanter Sparbeschluss zur Schließung der Kunsthalle zum Ende des Jahres wurde bisher vom Rat der Stadt nicht gefasst.

“Die jetzige Situation bietet die Gelegenheit für ein Gespräch aller Beteiligten.”, so Peter Vorsteher weiter, “Wir regen an, dass sich Kunst- und Museumsverein, Verwaltung, Haus der Jugend und alle Ratsfraktionen an einen Tisch setzen. Gemeinsam sollte nach einem Weg gesucht werden, kommunale Ausstellungsräume in Wuppertal für die Zukunft sicherzustellen.”

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24.07.2001
Nr. 61: GRÜNE setzen andere Prioritäten

Die GRÜNE Ratsfraktion ist konsterniert über den Vorschlag der FDP, aus der Gerichtsinsel eine Kulturinsel zu machen.

Die GRÜNE Ratsfraktion ist konsterniert über den Vorschlag der FDP, aus der Gerichtsinsel eine Kulturinsel zu machen. Die GRÜNE Ratsfraktion ist demgegenüber der Auffassung, dass das historische Bauwerk Opernhaus auf jeden Fall erhalten bleiben muss. Auch die entstandene Kulturmeile am Schauspielhaus in Verbindung mit der Hofaue sollte nicht durch Standortwechsel gefährdet werden.

Die haushaltstragende Mehrheit von CDU und FDP sieht sich außer Stande, angesichts der kritischen Finanzsituation Wuppertals Entscheidungen über die Zukunft der städtischen Bäder zu treffen oder über die Aufrechterhaltung des städtischen Personals in Schulbibliotheken oder über die Zukunft der Kunsthalle Barmen.

Mit Zustimmung der CDU ist insbesondere das Aus der Schwimmoper als Schwimmstätte zu erwarten.

Angesichts leerer Kassen fragt sich die GRÜNE Ratsfraktion, wie der Vorschlag, Schauspiel und Oper auf der Gerichtsinsel aufzubauen, von der konservativen Ratsmehrheit finanziert werden kann.

Die GRÜNEN haben andere Prioritäten der Stadtentwicklung: zunächst gilt es im Rahmen der Regionale 2006 den Döppersberg zu entwickeln und die Lebensader Wupper zu realisieren. Auch der jüngst diskutierte Neubau der Feuerwache Ost hat für die GRÜNEN aufgrund der Sicherheitsmängel, die gravierende Auswirkung für die Wuppertaler Bevölkerung haben können, entschieden höhere Priorität aus eine Kulturmeile auf der Gerichtsinsel.

Selbstverständlich wollen auch die GRÜNEN, dass eine Sanierung von Oper und Schauspiel vorangetrieben wird.

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11.07.2001
Nr. 60: Kritik an Förderverein

"Rettet die Schwimmoper"

Rege Untätigkeit wirft der Sprecher der Ratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Peter Vorsteher, dem Vorstand des Fördervereins "Rettet die Schwimmoper" vor.

Bedingt dadurch, dass der erste Vorsitzende Mitglied der SPD und der zweite Vorsitzende Mitglied der CDU ist, scheint die Zukunft des markanten und unter Denkmalschutz stehenden Elberfelder Bades festzustehen:

Das Weltraumkonzept eines Oberpfaffenhofener Anbieters, das den beiden großen Ratsfratkionen gerade recht kommt, lässt in Zukunft kein Schwimmen für die große Elberfelder Schwimmgemeinde in der Schwimmoper zu.

Für die GRÜNE Ratsfraktion stellt sich angesichts der angespannten Haushaltssituation die Frage, welches Wuppertaler Hallenbad die schlechtesten Besucherzahlen in den letzten Jahren vorweisen kann und damit auf der Abschussliste stehen wird.

Dies wird sicherlich nicht die Schwimmoper, das Kurbad oder das Hallenbad am Röttgen sein.

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10.07.2001
Nr. 59: CDU strebt Abholzanarchie an

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN spricht sich in aller Schärfe gegen den Antrag der CDU zur Ratssitzung am kommenden Montag aus, die Baumschutzsatzung aufzuheben.

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN spricht sich in aller Schärfe gegen den Antrag der CDU zur Ratssitzung am kommenden Montag aus, die Baumschutzsatzung aufzuheben.

Wenn sich die CDU mit ihrem Antrag durchsetzt, heißt das für Wuppertal, dass auf jegliche Überprüfung von Baumfällmaßnahmen innerhalb unseres dicht besiedelten Stadtgebietes verzichtet würde. Es gäbe dann auch keine Verpflichtung auf Ersatzpflanzungen mehr, die Auswirkungen auf unser Stadtbild können sich alle WuppertalerInnen ausmalen: nach und nach würden die für unsere Erholung so wichtigen Bäume dezimiert werden. Der Antrag der CDU ist unsinnig, für die GRÜNE Fraktion ist die Baumschutzsatzung in Wuppertal unentbehrlich. Wir werden daran festhalten!

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28.06.2001
Nr. 58: Anja Liebert legt ihr Ratsmandat nieder

Die bündnisgrüne Stadtverordnete und Fraktionssprecherin Anja Liebert hat zum 30.06.2001 aus persönlichen Gründen ihr Ratsmandat niedergelegt.

Die bündnisgrüne Stadtverordnete und Fraktionssprecherin Anja Liebert hat zum 30.06.2001 aus persönlichen Gründen ihr Ratsmandat niedergelegt.

Die Fraktion bedauert das Ausscheiden, hat jedoch auch Verständnis für diesen Schritt.

Anja Liebert: "Ich habe mich sehr gern in der Kommunalpolitik engagiert und mit viel Freude mit der Fraktion zusammengearbeitet. Die Gründe für das Ausscheiden aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit sind allein privater Natur. Ich wünsche meiner Fraktion für die Zukunft alles Gute und viel Kraft in den Zeiten der konservativen Ratsmehrheit."

Die Fraktion dankt Anja Liebert für ihr Engagement und hofft, dass sie auch zukünftig die Fraktion unterstützt. Ihre Nachfolge im Rat wird Guido Gehrenbeck einnehmen, der in der Ratssitzung am Montag vereidigt wird.

Ab dem 01.07.2001 wird Peter Vorsteher die Position des Fraktionssprechers ohne Co-Sprecherin ausüben.

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28.06.2001
Nr. 55: Viel Glück, Herr Roßberg!… und tschüs!

Nach Holk Freytag folgt ein weiterer Fachmann nach Dresden.

Nach Holk Freytag folgt ein weiterer Fachmann nach Dresden.

Seit gestern steht fest, dass Ingolf Roßberg jetzt Oberbürgermeister in Dresden wird.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der GRÜNEN Ratsfraktion: "Es ist gerade mal ein Jahr her, dass der Rat Ingolf Rossberg als Beigeordneten für Stadtentwicklung in Wuppertal gewählt hat. Er hat nicht immer eine glückliche Hand in Wuppertal gehabt, wir wünschen ihm aber, dass er in Dresden erfolgreich ist."

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24.06.2001
Nr. 54: NRW Vorreiter bei umfassender Integrationspolitik

Der nordrhein-westfälische Landtag hat heute, Freitag, 22. Juni 2001 mit den Stimmen aller Fraktionen einen umfassenden Beschluss zur zukünftigen Integration von MigrantInnen gefasst.

Der nordrhein-westfälische Landtag hat heute, Freitag, 22. Juni 2001 mit den Stimmen aller Fraktionen einen umfassenden Beschluss zur zukünftigen Integration von MigrantInnen gefasst. Damit ist es in NRW erstmalig in einem Bundesland gelungen, auch die CDU in die Pflicht für die Ausgestaltung des De-facto-Einwanderungslandes Deutschland zu nehmen. In dem konzeptionellen Papier werden Eckpfeiler für eine alle Lebensbereiche umfassende, aktive Integrationspolitik gesetzt: Von Schule und Kindergarten über die Arbeitswelt, die öffentlichen Verwaltungen, die MigrantInnenselbstorganisationen bis hin zur Religionsausübung.Jamal Karsli MdL, migrationspolitischer Sprecher der bündnisgrünen Landtags-fraktion, freut sich über den parteiübergreifenden Konsens: “Mit diesem Beschluss als Grundlage können wir in NRW zukünftig die Integration der Zuwanderer aus der oft polemischen, wahltaktisch geprägten Auseinandersetzung heraus halten, denn auch die CDU trägt mit, dass wir die Potentiale und Chancen durch Zuwanderung und nicht die Probleme in den Mittelpunkt unserer Betrachtungen rücken!”

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der GRÜNEN in Wuppertal, begrüßt den Beschluss des Landtages: “Die Hauptaufgaben zur Integration sind in den Kommunen zu lösen. Mit der Entschließung des Landtags haben wir zukünftig mehr Rückendeckung, wenn es um die Verbesserung der Sprachlernangebote oder die stärkere Berücksichtigung von MigrantInnenorganisationen bei Entscheidungsprozessen geht. Bündnis 90/DIE GRÜNEN werden sich auf dieser Basis weiterhin für die Verbesserung der Lebenssituation der MigrantInnen in Wuppertaleinsetzen!

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21.06.2001
Nr. 53: Grüne empört über verfehlte Verkehrspolitik der konservativen Mehrheit

In der Verkehrsausschusssitzung am Dienstag wurde eine Drucksache von der Verwaltung vorgelegt, worin die Konsequenzen der verfehlten Verkehrspolitik der konservativen Mehrheit einmal mehr zum Ausdruck gebracht wurde.

In der Verkehrsausschusssitzung am Dienstag wurde eine Drucksache von der Verwaltung vorgelegt, worin die Konsequenzen der verfehlten Verkehrspolitik der konservativen Mehrheit einmal mehr zum Ausdruck gebracht wurde. Im Januar hatte der Verkehrsausschuss beschlossen, dass eine Busbucht an der Ronsdorfer Straße, Bushaltestelle Kluser Höhe, angelegt werden solle.

Nun stellte die Verwaltung dar, dass die hierfür anfallenden Kosten sich auf mindfestens 175.000 DM belaufen und noch völlig unklar ist, ob die Stadt Fördermittel des Landes zurückzahlen muss.

Guido Gehrenbeck, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion: "Es ist absolut unverständlich, dass die konservative Ratsmehrheit hier eine Busbucht hinsetzen will. Aus verkehrspolitischer Sicht ist dies völlig überflüssig, denn der Bus hält dort maximal 3 mal in der Stunde. Die Haltestelle ist zudem erst vor kurzem behindertengerecht ausgebaut worden. Aus finanzpolitischen Gründen ist das Vorhaben ebenfalls abzulehnen, da diese überflüssige Maßnahme viel Geld kostet und zu befürchten steht, dass die Stadt Fördermittel des Landes zurückzahlen muss."

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20.06.2001
Nr. 51: Grüne: Wir stellen den Sekt schon mal kalt

Das Lebenspartnerschaftsgesetz ist ein historischer Durchbruch. Erstmals erhalten schwule Bürger und lesbische Bürgerinnen in Deutschland einen gesicherten Rechtsrahmen für ihre Beziehungen.

Das Lebenspartnerschaftsgesetz ist ein historischer Durchbruch. Erstmals erhalten schwule Bürger und lesbische Bürgerinnen in Deutschland einen gesicherten Rechtsrahmen für ihre Beziehungen.

"Wir wollen Familien und Verantwortungsbereitschaft fördern. Grüne Familienpolitik heißt: Wir unterstützen Menschen, die auf Dauer füreinander einstehen und das gilt selbstverständlich auch für homosexuelle Paare. Bislang wurden gleichgeschlechtliche Lebenspartner rechtlich wie Fremde behandelt, selbst wenn sie jahrelang zusammengelebt und füreinander gesorgt haben. Damit ist jetzt Schluss." so Marianne Hürten, MdL.

Und in NRW werden jetzt die Details geregelt. Mag der Titel des heute in den Landtag eingebrachten Entwurfes (Gesetz des Landes NRW zur Regelung der Zuständigkeit und des Verfahrens nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz) auch sehr bürokratisch klingen, so steht doch schon fest: "Dieser Gesetzentwurf hat wie kein anderer in NRW sich nicht nur blitzschnell bei den Betroffenen herumgesprochen, sondern die Sektkorken bereits jetzt zum knallen gebracht." weiß Marianne Hürten von einem schwulen Empfang zu berichten. "Und es bedarf keiner prophetischer Fähigkeiten um vorauszusagen, dass die Möglichkeit, im Standesamt zu heiraten das Thema am Rande des diesjährigen CSD (Christopher Street Day) in Köln sein wird. Dort werden über 1 Million Schwule und Lesben unter dem Motto: Traut Euch! feiern."

Als positiv wurde das nordrhein-westfälische Gesetz auch vom Lesben- und Schwulenverband eingestuft, da nicht nur die Formalia geregelt wurden, sondern auch klar geregelt ist, dass die Zeremonie im Standesamt in einem würdigen Rahmen statt zu finden hat. Das ist auch dem GRÜNEN Fraktionssprecher in Wuppertal, Peter Vorsteher, wichtig. Er fordert daher den Oberbürgermeister Dr. Kremendahl auf: "Bereiten sie den Trausaal vor, die Lesben und Schwulen kommen! Wir jedenfalls stellen schon mal den Sekt kalt."

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20.06.2001
Nr. 50: GRÜNE:

Gelder für Schulen sichern

Die Ratsfraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN wird sich in der nächsten Sitzung des Schulausschusses und im Rat dafür einsetzen, dass die bestehenden Schulbezirksgrenzen überprüft und gegebenenfalls so verändert werden, dass eine gleichmäßige Auslastung der bestehenden Grundschulen erreicht wird. Falls es im Rahmen der Schulentwicklungsplanung zur Aufgabe von Standorten kommt, will die Fraktion mit einem Antrag dafür sorgen, dass alle Einnahmen, die durch Veräußerungen von Schulgebäuden und Grundstücken erzielt werden, nur zur notwendigen Sanierung und Ausstattung von Schulgebäuden zur Verfügung gestellt werden.

"Es darf auf keinen Fall sein, dass diese Einnahmen im allgemeinen Haushaltsloch verschwinden, sondern es muss sicher gestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler davon profitieren, indem an den Schulgebäuden die notwendigen Sanierungs- und Ausstattungsarbeiten vorgenommen werden", so Ursel Simon, schulpolitische Sprecherin der Ratsfraktion.

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14.06.2001
Nr. 49: Gesundheitsraum-Eröffnung

Als großen Schritt nach vorne zur Verbesserung der Lebenssituation von Suchtkranken bewertet die GRÜNE Ratsfraktion die Genehmigung des Gesundheitsraumes durch die Landesregierung.

Als großen Schritt nach vorne zur Verbesserung der Lebenssituation von Suchtkranken bewertet die GRÜNE Ratsfraktion die Genehmigung des Gesundheitsraumes durch die Landesregierung.

Peter Vorsteher, GRÜNER Fraktionssprecher, erinnerte daran, dass die GRÜNEN sich seit Anfang der 90er Jahre für eine solche Einrichtung stark machen. Mittlerweile konnten alle Parteien überzeugt werden: der Rat der Stadt stellte sich seiner gesundheitspolitischen Verantwortung zur Verbesserung der Lebenssituation der Suchtkranken in einstimmigem Beschluss.

Peter Vorsteher: "Wuppertal zeigt sich damit trotz konservativer Mehrheit als fortschrittlich. Wir sind die zweite Stadt in NRW nach Münster, die einen Gesundheitsraum eröffnet."

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12.06.2001
Nr. 48: GRÜNE bringen Diskussion um Bäder nach vorn

In der gestrigen Veranstaltung der GRÜNEN Ratsfraktion zur Zukunft der Wuppertaler Bäder wurde vom Podium und aus dem Publikum der einhellige Auftrag an die Politiker vergeben: auf keinen Fall darf die Wasserfläche für Schwimmen verringert werden.

In der gestrigen Veranstaltung der GRÜNEN Ratsfraktion zur Zukunft der Wuppertaler Bäder wurde vom Podium und aus dem Publikum der einhellige Auftrag an die Politiker vergeben: auf keinen Fall darf die Wasserfläche für Schwimmen verringert werden.

Ins Zentrum der Diskussion wurde neben der weiteren Nutzung der Schwimmoper als Schwimmbad auch immer wieder betont, dass das Kurbar für RentnerInnen und Behinderte eine unentbehrliche Einrichtung ist.

In der nächsten Ratssitzung wird die GRÜNE Fraktion sich erkundigen, ob das Bürgerbegehren zum Neubau des Schwimmleistungszentrum und die damit verbundene Sanierung der Schwimmoper außer Kraft gesetzt wurde und ob es überhaupt möglich ist, aus der Schwimmoper ein Weltraum-Center zu machen.

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN stellt darüber hinaus den Antrag, dass Bäderzielplanung fortgeschrieben wird und dass in die Vorberatung alle am Schwimmsport Beteiligten (Schulsport und Schwimmvereine sowie die Behinderten- und Versehrtenvereine) einbezogen werden.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher: “Beim erfolgreichen Bürgerbegehren zum Neubau des Schwimmleistungszentrum Küllenhahn wurde beschlossen, dass die Schwimmoper einzig und allein als Schwimmbad genutzt werden darf.

Wenn nun der Vorschlag diskutiert wird, aus der Schwimmoper ein Aerospace-Center zu machen, müsste der Innenbereich der Schwimmoper vollständig umgebaut werden. Wir fragen uns, wie das möglich ist angesichts des Denkmalschutzes, der für die Außenfassade, aber auch für den Innenbereich der Schwimmoper gilt. Die Auswirkungen für die Realisierbarkeit des Projektes liegen auf der Hand. Möglicherweise ist das Projekt schon allein dadurch aus dem Rennen. Dadurch würde die ganze Diskussion um die Zukunft der Bäder eine neue Grundlage erhalten.”

Zur Sitzung des Rates am 02.07.2001

- Fragestunde – Denkmalschutz der Schwimmoper

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN bittet die Verwaltung um die Beantwortung folgender Frage in der Fragestunde der o.g. Ratssitzung:

1. Da die Schwimmoper komplett (sowohl Außenfassade als auch der Innenraum) denkmalgeschützt ist, bitten wir um Auskunft, ob der Denkmalschutz bei den 3 Investoren-Modellen in Gänze, nur teilweise oder überhaupt nicht aufrechtzuerhalten ist.

Das erfolgreiche Bürgerbegehren zum Neubau des Schwimmleistungszentrum Küllenhahn beinhaltete auch die Sanierung der Schwimmoper als Schwimmbad. Wie bewertet die Verwaltung die Rechtslage im Zusammenhang mit den einzelnen Modellen zur zukünftigen Nutzung der Schwimmoper?

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12.06.2001
Nr. 47: GRÜNE fordern bessere Luftqualität

In einem Antrag an den Umweltausschuss, der am heutigen Tage zusammentrifft, fordert die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN die Verwaltung auf, weitere Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen umzusetzen.

In einem Antrag an den Umweltausschuss, der am heutigen Tage zusammentrifft, fordert die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN die Verwaltung auf, weitere Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen umzusetzen.

"In verkehrsreichen Straßen ist die Belastung mit CO2-Emissionen in Wuppertal immer noch auf einem hohen Niveau", so Anja Liebert, Fraktionssprecherin der GRÜNEN, "dies wirkt sich auf die Gesundheit der betroffenen AnwohnerInnen aus. Es ist jetzt schon so, dass bei Kindern, die in der Nähe einer verkehrsreichen Straße wohnen, erhöhte Werte, sogenannte Atemwegswiderstände, gemessen werden."

Im Rahmen der Beschlüsse zur Lokalen Agenda 21 und des Klimabündnisses hat sich die Stadt Wuppertal zur Reduzierung der CO2-Emissionen verpflichtet.

Vorschläge zur Verbesserung, wie z. B. Förderung CO2-armer Verkehrsmittel, stadtlogistische Maßnahmen für den Warenverkehr, Förderung des Mobilitätsbewusstseins der Bevölkerung etc. gibt es genug.

"Es muss durch städtische Einflussnahme eine Verbesserung der Situation erreicht werden", so Anja Liebert weiter, "aktuell zum bevorstehenden Klimagipfel in Bonn können wir nun beweisen, dass Wuppertal alle Möglichkeiten zur Reduzierung der Emissionen nutzt, um Belastungen für die Bevölkerung zu mildern."

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Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/presse/grune-vrr-stationsbericht-zum-bahnhof-unterbarmen-ist-falsch/