Pressemitteilungen der Fraktion

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Nr. 38: Mobilfunk ELSE:

Größere Sicherheitsabstände erforderlich

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN weist auf eine neue Studie zu den möglichen Gesundheitsgefahren von Mobilfunksendern hin: Im Auftrag der Mobilfunktochter der Deutschen Telekom hat das Institut Ecolog aus Hannover die gesundheitlichen Auswirkungen untersucht und weit größere Sicherheitsabstände (100 Meter statt 5 Meter) empfohlen.

Die Studie von Physikern, Medizinern und Biologen kommt zu einem alarmierenden Ergebnis: Erhöhtes Krebsrisiko, Schädigung der Nervensystems und Beeinträchtigung bestimmter Hirnfunktionen, Auswirkungen auf das Hormon- und Immunsystem und Schädigung des Erbguts. Das Institut empfiehlt die Absenkung der gesetzlichen Grenzwerte, um die Gefahr gering zu halten. Außerdem sollten Kinder und Jugendliche nicht direkt von den Mobilfunk-Unternehmen beworben werden.

Die vergrößerten Schutzabstände würden von den Mobilfunkbetreibern mehr Sorgfalt bei der Auswahl von Standorten für Basisstationen erfordern. Anlagen auf Schulen und in dicht bebauten Wohngebieten wären bei Zugrundelegung der neuen Vorsorgewerte nicht mehr zulässig. Tatsächliche Einschränkungen der Versorgung mit Mobilfunk-Angeboten wären jedoch nicht zu erwarten.

Die Studie gibt es bereits seit einem Jahr. Die Veröffentlichung wurde durch den Auftraggeber, die T-Mobil, verzögert. Im Internet kann die Studie unter www.ecolog-institut.de abgerufen werden.

Im Fall der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule bedeutet ein Sicherheitsabstand von 100 Metern, dass die Anlage auf dem Dach abgebaut werden muss. Auch tritt durch die benachbarte Anlage auf dem Bunker am Platz der Republik eine Überlagerung der Felder auf.

Die bündnisgrüne Ratsfraktion hatte als Alternative einen Standort auf der Hardt vorgeschlagen. Vodafone hat auf den Brief inzwischen reagiert und Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Die Standorte der Sendeanlagen in Wuppertal können auch im Internet abgefragt werden: https://hso.wtal.de

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16.05.2001
Nr. 37: GRÜNE:

Wupperhöfe-Projekt unterstützenswert

Die GRÜNE Ratsfraktion konnte sich Dienstag einen detaillierten Überblick über den Planungsstand der Wupperhöfe verschaffen, als die Initiatoren auf Einladung der GRÜNEN eine Präsentation im Ratssaal durchführten.

Architekt und Projektleiter erläuterten die Pläne mit dem Ergebnis, dass die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN ohne Vorbehalte zu dem Schluss kam, dass die Wupperhöfe auch ein interessantes architektonisches Konzept haben.

Peter Menke, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion:

"Zwischen Bredde und Berliner Straße soll ein über 20.000 Quadratmeter umfassendes Zentrum entstehen, das z.B. eines der größten Bio-Supermärkte in ganz Deutschland beherbergen wird. Die Mischung aus Dienstleistungen, Einkaufen und Kultur, die in das Projekt integriert sind, machen das Ganze schon reizvoll.

Das unter Denkmalschutz stehende Mühlengebäude wird in den Komplex integriert, das Gebäude wird komplett mit einem großen Photovoltaik-Dach überzogen, die Anbindung an den ÖPNV ist gegeben, die Zentren Barmen und Oberbarmen werden gestärkt, vor allem Produkte aus der Region sollen in die Sortimente genommen werden, die Dienstleistungen stellen das Ziel "gesundes Leben" ins Zentrum der Wupperhöfe und, und, und. Ich kann sagen, dass zentrale GRÜNE Ideen hier umgesetzt werden sollen. Unsere Fraktion wird das Projekt unterstützen."

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16.05.2001
Nr. 36: GRÜNE fordern zeitnahe Fortschreibung des Bäderkonzeptes

Die GRÜNE Fraktion will erreichen, dass die Verwaltung bis zum Herbst eine Fortschreibung der Bäderzielplanung vorlegt, um ein Entscheidungsgrundlage für die Haushaltsberatungen auch in Zeiten knapper Kassen zu haben.

Die GRÜNE Fraktion will erreichen, dass die Verwaltung bis zum Herbst eine Fortschreibung der Bäderzielplanung vorlegt, um ein Entscheidungsgrundlage für die Haushaltsberatungen auch in Zeiten knapper Kassen zu haben.

An der Diskussion des Bäderkonzeptes müssen die maßgeblichen WuppertalerInnen beteiligt werden.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der GRÜNEN:

“Wir wollen, dass der Ortsverband der Wuppertaler Schwimmvereine, die VertreterInnen des Schulsports und die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden, denn sie werden auch mit den Ergebnissen umgehen.

Die Zukunft der Schwimmoper gehört natürlich auch in diese Auseinandersetzung. Die Nutzungsform der Schwimmoper wird starken Einfluss auf die Entwicklung der Wuppertaler Bäderlandschaft insgesamt haben. Deshalb brauchen wir eine ergebnisoffene Diskussion mit allen Beteiligten, eine vorherige Richtungsentscheidung halten die GRÜNEN für ganz falsch.”

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14.05.2001
Nr. 35: GRÜNE warnen vor Verkauf der GWG

Auf einer Veranstaltung der Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN am gestrigen Abend in der Stadtbibliothek zur Zukunft der GWG wurde deutlich, dass die GRÜNEN mit ihrer Ablehnung des Verkaufs der GWG nicht allein dastehen.

Auf einer Veranstaltung der Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN am gestrigen Abend in der Stadtbibliothek zur Zukunft der GWG wurde deutlich, dass die GRÜNEN mit ihrer Ablehnung des Verkaufs der GWG nicht allein dastehen.

"VertreterInnen von ver.di, der Wuppertaler Mietervereine und der GWG machten deutlich, dass die GWG als kommunale Wohnungswirtschaftsgesellschaft in der sozialen Verantwortung steht, den Bedarf an Wohnungen, besonders für sozial Schwächere zu decken", so Fraktionssprecher Peter Vorsteher, ebenfalls Teilnehmer des Podiums. "Obwohl der Ruf der GWG durch die Korruptionsfälle sehr beschädigt ist, darf das soziale Engagement der GWG, auch in Zusammenarbeit mit der Diakonie Elberfeld nicht unterbewertet werden. Hier sind wichtige Weichen für die Zukunft gestellt worden. Positiv zu verzeichnen ist daher auch, dass 50% der GWG-Wohnungen an ausländische MitbürgerInnen vermietet sind."

Deutlich wurde ebenfalls, dass die konservative Mehrheit durch den Verkauf der GWG und anderer städtischer Beteiligungsgesellschaften den städtischen Haushalt langfristig nicht sanieren kann.

"Durch den Verkauf des `Tafelsilbers` gäbe die Stadt Wuppertal das Heft aus der Hand, der kommunale Gestaltungsspielraum wäre gänzlich verloren, die Politik nur noch Spielball von privaten Wirtschaftsunternehmen, dies gilt es entschieden zu bekämpfen", so Peter Vorsteher abschließend.

In diesem Zusammenhang ruft die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN alle WuppertalerInnen auf, sich an der Aktion von ver.di "Der Eigentümer bist Du" zu beteiligen und mit ihrer Unterschrift gegen den Ausverkauf der städtischen Beteiligungen zu stimmen.

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10.05.2001
Nr. 33: GRÜNE Prominenz vor Ort:

Ortsbesichtigung der Feuerwache Barmen

Auf Einladung der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN konnte sich die innenpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Landtag NRW, Monika Düker, ein Bild von dem schlechten Zustand der Feuerwache Barmen machen.

Die GRÜNE Fraktion Wuppertal hatte sie eingeladen, damit sie sich auf Landesebene dafür einsetzt, dass der Regierungspräsident die Prioritäten der Landeszuschüsse für Feuerwehren nochmals überdenkt.

Kürzlich wurde der Antrag der Stadt Wuppertal auf Platz 8 gesetzt und ist damit weit weg von der Chance auf Landeszuschüsse in 2001. Das bedeutet, dass der unbedingt notwendige Neubau der Rettungswache in weite Ferne gerückt ist.

Unter fachkundiger Führung des Stadtbetriebsleiters der Feuerwehr, Herr Blätte, konnten sich die GRÜNEN ein aktuelles Bild der Rettungswache machen.

Neben Wasserschäden, die sich durch fast jeden Raum ziehen und völlig unzureichende sanitäre Anlagen sowie eine rudimentäre Ausstattung der Ruheräume, die von jeder Jugendherberge in den Schatten gestellt werden, ist besonders der Zustand der Technik besorgniserregend. Die Rettungswagen müssen z.B. in Millimeterarbeit manövrieren, um aus der Garage zu gelangen. Bei einem Rettungseinsatz, in dem es auf jede Sekunde ankommt, sind das unhaltbare Zustände. Brandschutzauflagen können aus bautechnischen Gründen nicht erfolgen, so dass die Feuerwehrleute einer akuten Gesundheitsgefährdung ausgesetzt sind.

Monika Düker: "Ich habe mir vom Zustand der Rettungswache Barmen ein Bild machen können, die technischen Mängel sind gravierend. Ich werde mich beim Regierungspräsidenten dafür einsetzen, dass der Neubau der Rettungswache Ost mit höchster Priorität verfolgt wird."

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07.05.2001
Nr. 32: GRÜNE warnen vor Schnellschüssen

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN warnt davor, vorschnell Prioritäten für die Sanierung der Schwimmoper zu setzen.

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN warnt davor, vorschnell Prioritäten für die Sanierung der Schwimmoper zu setzen.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der GRÜNEN: “Bei diesem wichtigen Projekt ist es unabdingbar, dass zunächst Gespräche geführt werden mit dem Ortsverband der Wuppertaler Schwimmvereine, den VertreterInnen des Schulsports und den Bürgerinnen und Bürgern. Bei der Entscheidung, welcher konkreten Nutzung die Schwimmoper zugeführt werden soll, muss eine ergebnisoffene Diskussion mit allen Beteiligten geführt werden, eine vorherige Richtungsentscheidung halten die GRÜNEN für ganz falsch.”

Die GRÜNE Fraktion wurde einzig über die Medien darüber informiert, zu welchen Ergebnissen der Lenkungsausschuss, der über die Ergebnisse des Schwimmoper-Wettbewerbs befindet, gekommen ist.

Peter Vorsteher: “Die CDU hält die Mehrheit in dem Ausschuss, die GRÜNEN sind nicht vertreten. Wir vermuten, dass die CDU hinter verschlossenen Türen entscheiden will. Abgesehen davon, dass dies ein undemokratisches Vorgehen ist, muss die CDU dann natürlich auch die alleinige politische Verantwortung für das Ergebnis tragen.”

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07.05.2001
Nr. 30: GRÜNE befürchten Verschlechterung der Informationspolitik

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist der Auffassung, dass die politisch verordnete Gremien-Pause von mehreren Monaten für den Informationsfluss in Wuppertal nicht gerade vorteilhaft ist.

Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist der Auffassung, dass die politisch verordnete Gremien-Pause von mehreren Monaten für den Informationsfluss in Wuppertal nicht gerade vorteilhaft ist.

Petra Lückerath, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN:

"Ich bedauere z.B. die kurzfristige Absage des Kulturausschusses zwei Tage vor der Sitzung. Einige Themen aus dem Kulturbereich werden nun auf die lange Bank geschoben oder aber per Dringlichkeitsantrag entschieden. Zu nennen sind insbesondere die Situation des Von der Heydt-Museums, die Auseinandersetzung um das TiC und die Bibliothek in Cronenberg sowie die Diskussion um die Reinigung und Umsiedelung der Hiby-Skulptur."

Schon jetzt ist nach Auffassung der GRÜNEN die Informationspolitik der konservativen Mehrheitsfraktionen in Wuppertal nicht besonders gut. Die GRÜNEN sehen sich in ihren Befürchtungen bestätigt, dass nun noch mehr Entscheidungen nur noch hinter verschlossenen Türen gefällt werden, ohne alle Fraktionen oder Gruppen im Rat zu beteiligen.

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29.04.2001
Nr. 29: GRÜNE: Jetzt vor das Verwaltungsgericht

Als kalten Kaffee bezeichnet die Ratsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN das von der CDU bestellte Gutachten zur Öffnung der Luisenstraße.

Als kalten Kaffee bezeichnet die Ratsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN das von der CDU bestellte Gutachten zur Öffnung der Luisenstraße. "Die Story von der Kreuzung an der Briller Straße mit Zuständigkeit des Rates kennen wir seit Monaten", so Fraktionssprecherin Anja Liebert.

Völlig unbetrachtet bleibe in dem Gutachten die Frage, ob der Bereich Briller Straße/Luisenstraße überhaupt als Kreuzung oder Einmündung anzusehen sei. Schließlich stehe dort ein Wartehäuschen an einer Bushaltestelle und Absperrpfosten. Die Ausfahrt aus der Luisenstraße sei seit 10 Jahren unterbunden, damals übrigens auf Beschluss der Bezirksvertretung Elberfeld.

Trotz der Ablehnung durch die AnwohnerInnen (siehe Bürgeranhörung am 7. März), trotz der Ablehnung durch die Verwaltung, wolle die CDU diesen Punkt aus ihrem 49-Punkte-Programm auf Biegen und Brechen durchsetzen. Wahrscheinlich werde sie am 2. Juli einen Ratsbeschluss zur Öffnung herbeiführen.

"Das ist Kopf-durch-die-Wand-Politk von politischen Desperados, die auf keinen Fall wieder gewählt werden wollen", so der Sprecher der bündnisgrünen Fraktion in der Bezirksvertretung Elberfeld, Klaus Lüdemann. "Die CDU soll politischen Selbstmord begehen, soviel sie will. Schlimm daran ist, dass es gleichzeitig den Verkehrsinfarkt für die Friedrich-Ebert-Straße und das Luisenviertel bedeutet."

"Jetzt wird sich wohl das Verwaltungsgericht mit der Sache beschäftigen müssen", so die bündnisgrüne Fraktion abschließend.

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17.04.2001
Nr. 28: GRÜNE:

Straffälligenhilfe gesichert, Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) ausgebaut

Nachdem der Finanzminister im Haushaltsentwurf die Mittel für die Straffälligenhilfe und den Täter-Opfer-Ausgleich gekürzt hatte und damit die meisten Projekte in ihrer Existenz bedroht waren, wurde nun der Haushaltsansatz für die freie Straffälligenhilfe und den TOA wieder angehoben.

Die Landtagsabgeordnete und Rechtspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Sybille Haußmann: "Mir ist es sogar gelungen, zusätzliche Mittel für die Förderung eines weiteren TOA-Projektes in den Haushalt einzustellen. Denn mir war es auf Grund der hervorragenden Arbeit der schon vorhandenen Fachstellen für den TOA wichtig, dass diese Arbeit flächendeckend ausgebaut wird."

Auch die Wuppertaler Ratsfraktion freut sich, dass jetzt die Zukunft der Fachstelle Kooperationsgemeinschaft Balance gesichert ist. "In der Praxis ist dies eine wichtige Form des Opferschutzes," weiß Michael Hohagen, bündnisgrüner Sozialpolitiker. "Denn die Konfrontation des Täters mit dem Opfer und den Folgen seiner Tat ist ein erfolgreiches Mittel um weitere Straftaten zu verhindern. Wir hoffen, dass die Justiz in unserem Einzugsgebiet auch weiterhin möglichst oft Gebrauch von den Möglichkeiten des Täter-Opfer-Ausgleichs macht."

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10.04.2001
Nr. 27: Mobilfunk ELSE:

GRÜNE suchen neuen Standort

In einem Brief an den Betreiber der Mobilfunkanlage auf dem Dach der Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule bietet die Ratsfraktion von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Unterstützung bei der Suche nach einem anderen Standort an.

"Auf der Podiumsdiskussion am 6.4. ist klar geworden, dass D2 einen Standort in Innenstadtnähe sucht, es muss jedoch nicht die Gesamtschule Else-Lasker-Schüler sein", so Ursel Simon von der bündnisgrünen Ratsfraktion.

Da D2 bereits Standorte auf der Post an der Morianstraße, in der Hagenauer Straße, auf dem Gebäude der Berufsgenossenschaft am Hofkamp, auf der Rathaus-Galerie und auf dem Krankenhaus an der Bergstraße habe, ginge es nicht mehr um eine flächendeckende Versorgung, sondern um die Bereitstellung zusätzlicher Kanäle für viele gleichzeitig laufende Gespräche. Eine Basisstation könne einen Radius von ca. 2 km abdecken.

Die bündnisgrüne Ratfraktion kann sich z.B. einen Standort auf der Hardt vorstellen: "Dort lässt sich ein Abstand von 100 Metern zu Wohnhäusern sicherstellen und durch die Erhöhung hat der Sender eine optimale Reichweite."

Abschließend stellt die bündnisgrüne Ratsfraktion klar, dass es ihr nicht um eine Verhinderung von Mobilfunk gehe: "Wir wollen einen effektiven Gesundheitsschutz für die Menschen in Wuppertal. Bei dem Milliardengeschäft Mobilfunk ist es den Betreibern zumutbar, für einen anderen Standort ein paar Mark mehr auszugeben."

Die Standorte der Sendeanlagen in Wuppertal können auch im Internet

abgefragt werden: https://hso.wtal.de

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08.04.2001
Nr. 26: GRÜNE: Ortstermin Feuerwache Ost notwendig

Entscheidung der Bezirksregierung nicht nachvollziehbar

Für die GRÜNE Fraktion ist der Entschluss der Bezirksregierung Düsseldorf, dem Neubau der Rettungswache Barmen nicht die benötigte Priorität auszusprechen, aus sachlichen Gründen nicht zu verstehen.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher: "Diese Entscheidung legt nahe, dass die Verantwortlichen in Düsseldorf noch nie die Feuerwache aus der Nähe in Augenschein genommen haben. Die Feuerwache ist seit Jahren marode, hier ist ein zügiges Handeln unverzichtbar."

Die GRÜNE Fraktion fordert den Beigeordneten für Schutz und Ordnung, Udo Hackländer, auf, mit allem Nachdruck mit der Bezirksregierung in Verhandlungen einzutreten und sie zu einem Ortstermin in Wuppertal einzuladen.

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01.04.2001
Nr. 25: Undemokratische Zensurversuche der CDU

CDU will erneut Medienprojekt stoppen

Auf energischen Widerspruch der GRÜNEN Fraktion stößt der erneute Angriff der CDU-Fraktion auf das renommierte Wuppertaler Medienprojekt.

Im Verlauf der letzten Haushaltsberatungen hatte die CDU schon versucht, die städtischen Zuschüsse für das Medienprojekt komplett zu streichen. Gegen diese Form politischer Zensur durch Mittelkürzung gab es engagierten öffentlichen Widerstand und CDU und FDP wurden zu einem Teilrückzug gezwungen.

Das Medienprojekt hat sich in der Vergangenheit einen bundesweit herausragenden guten Namen erarbeitet und viele Preise für Projekte errungen. Die Qualität der Arbeit wird also überall anerkannt, allein die CDU in Wuppertal will nur das Engagement von Jugendlichen akzeptieren, das ihr politisch ins Konzept passt.

Aktuell ist das Medienprojekt in Gorleben, um eine Dokumentation zum Thema Castor-Transporte vor Ort zu erstellen. Diese Arbeit ruft den völlig überzogenen Zorn der CDU auf den Plan.

Petra Bill, für die GRÜNE Fraktion im Jugendhilfeausschuss:

"Ich finde es unglaublich, dass die CDU im Zusammenhang mit dem neuesten Projekt Worte wie ´pervers´ oder ´Voyeurismus´ in die Debatte bringt.

Pervers ist nicht das Projekt der Jugendlichen, sondern pervers ist die von der CDU in den 80er Jahren betriebene Atompolitik, deren Folgen jetzt die Bevölkerung ausbaden muss. Was ist das für ein Demokratieverständnis, das andere Positionen nicht respektiert, sondern abstraft? Demokratie heißt auch, andere Meinungen zu akzeptieren; übereinstimmen muss man mit ihnen nicht. Diesen Grundsatz der Demokratie hat die CDU scheinbar noch immer nicht verinnerlicht.

Wir wenden uns in aller Schärfe gegen den aktuellen Versuch der CDU, das renommierte Medienprojekt zum Schweigen bringen."

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28.03.2001
Nr. 24: FDP schließt sich GRÜNEN an

Erfreut nimmt die GRÜNE Ratsfraktion zur Kenntnis, dass sich die FDP den GRÜNEN anschließt.

Erfreut nimmt die GRÜNE Ratsfraktion zur Kenntnis, dass sich die FDP den GRÜNEN anschließt.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher hierzu: "Wir begrüßen die Aussage der

FDP. Die GRÜNEN haben sich schon länger entschieden für die Nutzung des Scharpenacken als Gebiet für Freizeit und Erholung ausgesprochen: Dieser Position haben sich die Liberalen nun angeschlossen."

Die GRÜNEN sind der Meinung, dass die Schließung des Bundeswehrstandortes auf Lichtscheid mittelfristig für Wuppertal eine Chance für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung bedeutet.

Das Gelände des Bundeswehrstandortes ist sowohl für den Einfamilien- und Mehrfamilienhausbau geeignet als auch für die Weiterentwicklung der Technologieachse Süd mit hochwertigem Gewerbe. Planungen, die bisher das Landschaftsschutzgebiet der Gelpe betrafen, könnten umweltverträglicher auf dem Gebiet des Bundeswehrstandortes realisiert werden.

Peter Vorsteher abschließend: "Die Sicherung Scharpenackens für die Freizeit und Naherholung der Wuppertalerinnen und Wuppertaler ist ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Planungen."

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26.03.2001
Nr. 23: Mobilfunk:

Gefahren weit größer?

Mit Besorgnis hat die Ratsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Bericht in der April-Ausgabe der Zeitschrift "ÖKOTEST" über die Gefährdung durch Mobilfunkanlagen zur Kenntnis genommen. "ÖKOTEST" hat die Belastung an 28 Standorten in ganz Deutschland gemessen und dabei an 16 Standorten eine hohe Belastung für Menschen festgestellt. Lediglich an 9 Standorten stuft die Zeitschrift die Belastung als niedrig ein.

"Besonders nachdenklich hat uns die Erkenntnis gemacht, dass sich an vielen Messpunkten in Innenstadtlagen die Felder von mehreren Sendern überlagern", so die Fraktionssprecherin der GRÜNEN, Anja Liebert.

"Hinzu kommt die Strahlung von DECT-Schnurlostelefonen. Selbst der von der Bundesärztekammer geforderte Abstand von 50 Metern zu einer Mobilfunkstation reicht nicht aus. Auch in 500 Metern Entfernung können noch hohe Feldstärken gemessen werden."

Die bündnisgrüne Ratsfraktion berät zur Zeit, welche Konsequenzen die neuen Erkenntnisse für Wuppertal haben müssen. Gegen die Aufstellung von Sendeanlagen auf Schulgebäuden hatte sich die Fraktion bereits im Fall Else-Lasker-Schüler-Gesamtschule ausgesprochen.

Am Mittwoch, dem 28. März wird das Thema auch die Bezirksvertretung Elberfeld beschäftigen. Die bündnisgrüne Fraktion in der Bezirksvertretung hat eine Anfrage eingebracht und bezieht sich auf die Empfehlungen der Bundesärztekammer (50 Meter Sicherheitsabstand). Die Verwaltung soll darstellen, an welchen Standorten in Elberfeld die 50-Meter-Grenze unterschritten wird.

Die Geschäftsstelle der bündnisgrünen Ratsfraktion stellt sich allen Menschen in Wuppertal als erste Anlaufstelle zur Weitergabe von Informationen über die Gefährdung durch Mobilfunkanlagen in ihrer Nähe zur Verfügung. Tel. 563-6204.

Die Standorte der Sendeanlagen in Wuppertal können auch im Internet abgefragt werden: https://hso.wtal.de

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26.03.2001
Nr. 21: Zivilcourage vorbildhaft, Prävention ausbauen

Der Überfall von Rechtsradikalen auf einen Schwarzafrikaner auf dem Berliner Platz konnte durch couragiertes Eingreifen von Wuppertaler Bürgerinnen und Bürgern am Freitag noch rechtzeitig vereitelt werden.

Der Überfall von Rechtsradikalen auf einen Schwarzafrikaner auf dem Berliner Platz konnte durch couragiertes Eingreifen von Wuppertaler Bürgerinnen und Bürgern am Freitag noch rechtzeitig vereitelt werden.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der GRÜNEN:

"Wir müssen jetzt unbedingt als Konsequenz nicht nur aus diesem Überfall die vorhandenen Präventionsangebote ausbauen. Der Berliner Platz und der Wichlinghauser Markt sind Treffpunkte von gefährdeten Jugendlichen, die wir dringend vermehrt ansprechen müssen. Wir brauchen hier ein angemessenes Angebot.

Der Überfall vom Freitag hat einmal mehr deutlich gemacht, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen NPD-Propaganda und gewalttätigen Übergriffen gibt. Bei den Verdächtigen wurde entsprechendes Material sichergestellt.

Die GRÜNE Ratsfraktion bedankt sich ganz herzlich bei den couragierten Menschen, die den Überfall von Rechtsradikalen auf einen Schwarzafrikaner auf dem Berliner Platz vereitelt haben."

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18.03.2001
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Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/presse/grune-groko-schiebt-leitlinien-zur-burgerbeteiligung-auf-die-lange-bank/