Pressemitteilungen der Fraktion

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Nr. 95: GRÜNER Antrag zum Personal in Schulbibliotheken heute im Kulturausschuss

Die GRÜNE Fraktion stellt heute im Kulturausschuss, in der Folge auch im Schulausschuss, im Hauptausschuss und im Rat den folgenden Antrag, um eine Übergangslösung zum Thema Personal an Schulbibliotheken bis zur Verabschiedung des städtischen Haushaltes im nächsten Jahr zu gewährleisten.

Der Antrag im Wortlaut:

In der Phase der Übergangswirtschaft bis zur Verabschiedung des städtischen Haushaltes ist sicherzustellen, dass

1. die Schulbibliotheken als Einrichtungen der Stadtbibliothek fortgeführt werden

2. der Geschäftsbereich bzw. die Leitung der Stadtbibliothek alle Einrichtungen der Stadtbibliothek gleichmäßig mit Personal versorgt.

Begründung

Der zukunftsorientierten Bildung von Schülerinnen und Schülern kommt eine wachsende Bedeutung zu. Schulbibliotheken haben für uns Priorität bei allen Strukturveränderungen der Stadtbibliothek. Der hohe Nutzungsgrad spricht für die Beibehaltung. Darüber hinaus halten wir Beratung durch Fachpersonal auch weiterhin für notwendig. Die Schülerinnen und Schüler werden dadurch auf späteres wissenschaftliches Arbeiten vorbereitet.

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27.11.2001
Nr. 94: Grüne:

Pestel-Gutachten gibt Flächenverschwendern Ohrfeige

Als Ohrfeige für alle die, welche noch mehr Flächen für den Bau von Einfamilienhäusern auf der grünen Wiese ausweisen wollen, bezeichnet die Ratsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN die Ergebnisse des Pestel-Gutachtens.

Zwar gehen auch die Pestel-Gutachter von einem Bedarf von mehr als 300 neuen Einfamilienhäusern pro Jahr aus, jedoch nur bei deutlich geringeren Gründstückspreisen. Hier weisen die Gutachter auf das Beispiel Hameln hin, wo die Stadt riesige Neubaugebiete auswies; dort führte dies sogar zu einem Wanderungsgewinn.

"Das Beispiel aus der Rattenfängerstadt Hameln ist auf Wuppertal nicht übertragbar. Sollte Wuppertal eine ähnliche Strategie beschließen, würden am nächsten Tag mehrere Grundstücksbesitzer bei Herrn Henke und Herrn Köster auf der Matte stehen und fordern, dass sie dies verhindern müssen, da sie schließlich 500 DM pro qm für uihre Grundstücke haben wollen. Und wir GRÜNEN wollen aus ökologischen Gründen keine riesigen Neubauflächen," so der bündnisgrüne Fraktionssprecher Peter Vorsteher.

"Wir sehen in dem Gutachten auch eine Bestätigung der Studie des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz (Haimo Bullmann). Der hatte ein Planungsziel von 150 neuen Einfamilienhäusern pro Jahr ermittelt. Die Pestel-Gutachter kommen bei konstanten Grundstückspreisen sogar nur auf einen Bedarf von unter 100 pro Jahr", so der Elberfelder Bezirksverteter der Bündnisgrünen, Klaus Lüdemann.

Für die Bündnisgrünen ergeben sich folgende Konsequenzen:

1. Der FNP-Entwurf muss überarbeitet werden. Die für EFH-Bebauung vorgesehenen Flächen müssen drastisch reduziert werden.

2. Es müssen bezahlbare attraktive Angebote für Familien in Mehrfamilienhäusern geschaffen werden.

3. Die Förderung der Innenentwicklung (in den Stadtteilen) muss forciert und mit Geld ausgestattet werden.

Die Bündnisgrünen werden sich weiterhin dafür einsetzen, das Leben in der Stadt wieder attraktiver zu machen.

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14.11.2001
Nr. 93: Grüne:

Wuppertal vor Kehrtwende in der Stadtentwicklungspolitik? Wäre da nicht die CDU....

Eine Kehrtwende in der Stadtentwicklungspolitik deutet sich nach Beobachtungen der Ratsfraktion von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN an: "Statt weitere Einfamilienhäuser auf der grünen Wiese zu planen, wendet sich die Verwaltung offensichtlich wieder der Entwicklung in den Stadtteilen und damit der Bestandspflege zu", so Fraktionssprecher Peter Vorsteher.

Als Indiz für diesen überraschenden Wandel nennt die bündnisgrüne Ratsfraktion Äußerungen von OB Dr. Kremendahl bei einem Besuch im Stadtteilbüro in der Marienstraße und eine Verwaltungsdrucksache (4439/01) mit dem Titel "Konzept Integrierte Stadtteilentwicklung in Wuppertal". Die Drucksache sollte eigentlich im letzten Hauptausschuss beraten werden, wurde von der Verwaltung jedoch wegen fehlender Vorberatung zurückgezogen und steht jetzt auf der Tagesordnung des Ausschusses Soziales und Gesundheit, der am morgigen Mittwoch tagt.

Mit dieser Drucksache soll die Fortsetzung der Stadtteilprojekte am Ostersbaum und in Wichlinghausen/Oberbarmen beschlossen werden. Zusätzlich sollen am Arrenberg, in der Elberfelder Nordstadt und in Unterbarmen integrierte Handlungskonzepte entwickelt werden. Ein Stadtteilmanager/eine Stadtteilmanagerin soll den Prozess begleiten.

"Vorrang für die Innenentwicklung – Diese Strategie haben Bündnisgrüne vor vier Jahren erfunden. Damit wird das Leben in den Innenstadtquartieren auch für Familien mit Kindern wieder attraktiv," so der Sprecher der bündnisgrünen Fraktion in der Bezirksvertretung Elberfeld, Klaus Lüdemann.

Völlig unverständlich für die Bündnisgrünen ist die Reaktion der CDU: Diese will die Drucksache mit einem Änderungsantrag stutzen und lehnt die Bereitstellung von Haushaltsmitteln ab. Stadtteilmanager soll es am Arrenberg, in der Elberfelder Nordstadt und in Unterbarmen nicht geben.

"Wir können nur hoffen, dass die vernünftigen Menschen bei CDU und FDP die positiven Ansätze für die Stadtteilentwicklung unterstützen," so der bündnisgrüne Fraktionssprecher Peter Vorsteher abschließend.

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12.11.2001
Nr. 92: GRÜNE unterstützen Pläne für das Weinkontor

Eine ausgezeichnete Idee ist nach Ansicht der GRÜNEN Ratsfraktion die Überplanung des Weinkontors in der Friedrich-Ebert-Straße.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher:

"Wir stimmen der Projektidee, das Weinkontor im Rahmen der Regionale 2006 neu zu gestalten, zu.

Gerade die Idee, hier u.a. ein Kreativzentrum anzusiedeln, findet die Zustimmung der GRÜNEN Fraktion. Wenn es gelänge, hierfür Fördergelder im Rahmen der Regionale 2006 zu erhalten, wäre gerade für die Stadterneuerung auf der Talachse die Attraktivierung um einen großen Schritt nach vorne gebracht."

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06.11.2001
Nr. 91: GRÜNE und Bezirksvertretung für Meldestelle in Elberfeld

Die Bezirksvertretung Elberfeld hat sich in der Sitzung am 31.10. gegen die von der Verwaltung geplante Schließung der Meldestelle im Elberfelder Rathaus am Neumarkt ausgesprochen.

Die Bezirksvertretung Elberfeld hat sich in der Sitzung am 31.10. gegen die von der Verwaltung geplante Schließung der Meldestelle im Elberfelder Rathaus am Neumarkt ausgesprochen. Mit der Mehrheit von SPD, BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN und PDS lehnte die BV eine entsprechende Verwaltungsvorlage ab.

Die GRÜNE Ratsfraktion wird auch in der Ratssitzung am kommenden Montag gegen die Auflösung der Meldestelle im Verwaltungshaus Elberfeld votieren.

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN fasst die Argumente zusammen:

Ausgerechnet der größte Stadtbezirk soll ohne Meldestelle sein. Es ist gerade älteren und behinderten Menschen nicht zumutbar, für einfache Meldegeschäfte oder die Änderung der Lohnsteuerkarte nach Barmen zu fahren. Dort gibt es keine Parkplätze, die Anbindung an den ÖPNV ist schlecht. Den von der Verwaltung geschätzten Einsparungen von 150000 DM durch Wegfall von zwei Stellen stehen allein Mehrausgaben für Fahrtkosten von 750000 DM für die Bürgerinnen und Bürger gegenüber.

Dazu kommt die Belastung für die Umwelt: Allein 350 Liter Benzin würden am Tag mehr verbraucht.

“Aber auch die Einsparung im Verwaltungshaushalt ist eine Milchmädchenrechnung!” – so der bündnisgrüne Fraktionssprecher Peter Vorsteher.

“Damit die Meldestelle am Steinweg ausgeweitet werden kann, muss die Ausländerbehörde in ein angemietetes Gebäude umziehen.”

Herbe Kritik musste sich der Beigeordnete Hackländer (CDU) in der Sitzung der Bezirksvertretung wegen der mangelhaften Unterlagen gefallen lassen :”Jeder Verein, der einen Zuschuss haben möchte, muss einen mehrseitigen Antrag einreichen und einen Verwendungsnachweis vorlegen. Herr Hackländer hat uns bisher nicht einmal eine Kosten/Nutzenrechnung vorgelegt!” – so der bündnisgrüne Sprecher in der Bezirksvertretung Elberfeld, Klaus Lüdemann.

Für die bündnisgrüne Fraktion ist die Sache noch lange nicht beschlossen: “Diesen Affront gegen den größten Stadtteil werden sich die Elberfelder nicht gefallen lassen.”

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01.11.2001
Nr. 90: GRÜNE einverstanden mit Verschiebung der Haushaltsberatungen

In der heutigen Sitzung des Ältestenrates beschlossen alle im Rat der Stadt Wuppertal vertretenen Fraktionen einvernehmlich, die Beratungen des Doppelhaushaltes 2002/2003 zu verschieben.

Die GRÜNEN stimmten für dieses Vorgehen, da angesichts des jetzigen neuen Defizits keine soliden Haushaltsberatungen möglich wären.

Peter Vorsteher, GRÜNER Fraktionssprecher:

"Wir haben von OB und Kämmerer ein neues Defizit von 40 Mio. DM zur Kenntnis erhalten und sind damit einverstanden, den Haushalt nicht jetzt zu beraten. Vor allem aus Gründen der Planungssicherheit für die Vereine und Verbände in Wuppertal ist es uns jedoch wichtig, spätestens Anfang nächsten Jahres die Haushaltsberatungen durchzuführen und einen Haushalt zu verabschieden, weil im November die Steuerschätzungen vorgelegt werden. Damit liegen gesicherte Zahlen vor, die eine solide Haushaltsberatung in Wuppertal ermöglichen."

Wir fordern alle Bundestagsfratkionen dazu auf, die zweite Stufe der Steuerreform, die 2005 greifen soll, nicht vorzuziehen. Wir sind in Wuppertal schon jetzt mindestens am Rande der kommunalen Handlungsunfähigkeit; wenn die Reform jetzt vorgezogen würde, wäre in Wuppertal überhaupt kein Handlungsspielraum mehr möglich."

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29.10.2001
Nr. 89: GRÜNE Kritik am Flächennutzungsplan
in Uellendahl-Katernberg bestätigt

Zu der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg kamen ca. 200 " 300 BürgerInnen, um über den Entwurf des Flächennutzungsplanes (FNP) zu diskutieren.

Guido Gehrenbeck, Stadtverordneter und Bezirksvertreter der GRÜNEN:

"Für uns ist es sehr wichtig, die Diskussion über den FNP mit möglichst vielen WuppertalerInnen zu führen. Wir setzen uns generell für eine möglichst breite BürgerInnenbeteiligung ein. Das Interesse an der Diskussion in unserem Bezirk war erfreulicherweise sehr groß. Für die GRÜNEN ist es ein Erfolg, dass unsere Bedenken zum FNP von vielen BürgerInnen geteilt wurden und sich auch im Abstimmungsverhalten der Bezirksvertretung niederschlugen. So hat sich die BV z.B. gegen die Bebauungsplanungen zur Kleinen Höhe 1 und gegen die Wohnbebauung des Naturschutzgebietes am Eckbusch ausgesprochen."

Die GRÜNEN setzen sich seit Jahren dafür ein, dass nicht immer mehr städtische Flächen für Wohnbebauung oder Gewerbebetriebe ausgewiesen werden. Zum einen sind im Wuppertaler Stadtgebiet in ausreichendem Maße Gewerbeflächen vorhanden und zum anderen ist angesichts der jüngst veröffentlichten Zahlen zum Rückgang der Wohnbevölkerung die Ein- und Zweifamilienhauspolitik von CDU, FDP und auch SPD nicht nachzuvollziehen.

Somit sind die GRÜNEN mittlerweile die einzige Fraktion im Rat, die sich für einen nachhaltigen Umgang mit den Wuppertaler Freiflächen einsetzt.

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25.10.2001
Nr. 88: GRÜNE:

Stadt soll Vorbild bei der Errichtung von Mobilfunkanlagen sein

In der heutigen Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss sowie in Folgegremien stellen die GRÜNEN folgenden Antrag:

Weder auf städtischen Gebäuden noch auf städtischen Flächen werden Mobilfunkanlagen installiert, solange nicht zweifelsfrei erwiesen ist, dass eine Gesundheitsgefährdung durch die abgegebene Strahlung auszuschließen ist.

In vielen Studien wird aufgewiesen, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung durch die Strahlung von Mobilfunkanlagen wahrscheinlich, zumindest jedoch nicht auszuschließen ist.

Die GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass die Stadt der gesundheitlichen Prävention der Bevölkerung den Vorrang vor möglichen Einnahmen durch die Genehmigung der Installation entsprechender Anlagen gibt.

Solange es keine wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse gibt, die eine gesundheitliche Gefährdung durch die Mobilfunkanlagen definitiv ausschließt, soll die Stadt Wuppertal mit gutem Beispiel vorangehen und eine Installation von Mobilfunkanlagen Anlagen auf städtischen Liegenschaften nicht zulassen.

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24.10.2001
Nr. 87: GRÜNE fordern bessere Ausstattung der Wuppertaler Feuerwehr

Die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN nimmt die katastrophale Lage der Wuppertaler Berufsfeuerwehr zum Anlass, eine entsprechende Anfrage an den Ausschuss Schutz und Ordnung zu stellen.

"Die äußerst unbefriedigende Situation der Wuppertaler Berufsfeuerwehr spitzt sich immer mehr zu", so Stadtverordneter Guido Gehrenbeck, Mitglied im Ausschuss Schutz und Ordnung, " wir wollen nun konkrete Fakten und Zahlen von der Verwaltung erhalten, um das ganze Ausmaß der Unterversorgung offenzulegen."

Die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN wird sich dafür einsetzen, dass die Bedingungen und die Ausstattung der Wuppertaler Berufsfeuerwehr so schnell wie möglich verbessert wird.

"Wir dürfen nicht an der Sicherheit der Wuppertalerinnen und Wuppertaler sparen. Es darf nicht sein, dass unsere Feuerwehr nicht optimal ausgestattet ist, weder mit Personal, noch mit Gebäuden, noch mit der notwendigen Technik," so Guido Gehrenbeck abschließend.

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30.09.2001
Nr. 86: Erfolgreiche Initiative der GRÜNEN

Auf Initiative der GRÜNEN in der Bezirksvertretung Elberfeld wurde in der letzten Sitzung beschlossen, einen Behindertenparkplatz vor der Wohn- und Pflegeberatungsstelle in der Luisienstraße einzurichten. Ebenfalls einem GRÜNEN Antrag zu verdanken ist der Beschluss, dass Behinderte in Form einer Übersicht über die vorhandenen Behindertenparkplätze in Elberfeld informiert werden.

Klaus Lüdemann, Bezirksvertreter der GRÜNEN in Elberfeld:

"Es ist wichtig, dass wir für eine ausreichende Anzahl an Behindertenparkplätzen in Elberfeld sorgen. Ebenso wichtig ist jedoch, dass die Behinderten auch wissen, wo sie entsprechende Parkplätze finden. Ein Übersichtsplan muss jetzt von der Verwaltung dringend erstellt und laufend aktualisiert werden."

Die GRÜNE Fraktion regt an, diese erfolgreichen Maßnahmen für Behinderte auch in anderen Bezirken durchzuführen.

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27.09.2001
Nr. 85: Kritik an Regionale 2006 unverständlich

Unverständlich ist für Peter Vorsteher, Fraktionssprecher der GRÜNEN Ratsfraktion, die im Ausschuss für Stadtmarketing von konservativer Seite geäußerte Kritik am Sachstand der Regionale 2006.

Peter Vorsteher:

"Wir haben uns im Beirat der Regionale 2006 im Konsens darauf verständigt, dassein Schwerpunkt für Wuppertal die Entwicklung der Talsohle sein wird, da diese zu den wichtigsten stadtentwicklungspolitischen Projekten gehört. Das bundesweit sehr renommierte Planungsbüro Faltin/Scheuvens/Wachten hat mit dem Projekt Talsohle hervorragende Grundlagenarbeit geleistet.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass CDU und FDP die Vorstellungen für Wuppertal als reine Worthülsen bezeichnen. Bis jetzt wurden rund 50 realisierbare Projektideen aufgezeigt, die nun auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft werden müssen. Das sind unserer Meinung nach sehr konkrete Möglichkeiten und keinesfalls Worthülsen. Mit diesen Äußerungen erweisen die Konservativen dem Regionale-Projekt insgesamt einen schlechten Dienst."

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26.09.2001
Nr. 84: Kurbad ist noch nicht geschlossen

Entgegen anderslautenden Äußerungen in den lokalen Medien ist es keinesfalls so, dass das Kurbad definitiv geschlossen wird.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher:

"Im Rat wurde zunächst ein Grundsatzbeschluss gefasst, dem jetzt verschiedene Prüfungen folgen werden. Es wird geprüft, ob die Investoren die Kapazitäten zur Umsetzung des Aerospace Plaza als Unternehmen haben und ob sie die notwendigen finanziellen Mittel aufbringen können zum Kauf und zur Sanierung der Schwimmoper.

Darüber hinaus wird die von den Investoren genannte BesucherInnenprognose überprüft daraufhin, ob sie nicht viel zu hoch veranschlagt ist. Die Ergebnisse werden dem Rat vorgelegt und erst dann wird entschieden, ob die Schwimmoper als Bad nicht mehr zu retten ist und das Kurbad geschlossen wird."

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26.09.2001
Nr. 82: Gestern keine Diskussion des
FNP-Entwurfes in Uellendahl-Katernberg

Gestern hatte die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg erstmals Gelegenheit, den Entwurf des Flächennutzungsplanes (FNP) zu diskutieren.

Allerdings wurde im Vorfeld der Sitzung das öffentliche Interesse sträflich vernachlässigt: weder wurde für einen entsprechend großen Raum gesorgt noch für eine Mikrofonanlage, so dass die BürgerInnen die Diskussionen schon aus akustischen Gründen gar nicht hätten verfolgen können.

Entsprechend unwillig reagierten die UellendahlerInnen mit Zwischenrufen. Es folgte eine heftige Auseinandersetzung über den weiteren Verlauf der Sitzung mit dem Ergebnis, dass die Diskussion auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung verschoben wurde. Getagt wird dann im Elberfelder Verwaltungshaus, das zumindest über eine Mikroanlage verfügt.

Guido Gehrenbeck, Stadtverordneter der GRÜNEN und Bezirskvertreter in Uellendahl-Katernberg:

“Es hätte klar sein müssen, dass das Interesse der BürgerInnen am Flächennutzungsplan groß ist. Dass jetzt die Diskussion verschoben werden musste ist eine sehr unglückliche Lösung, denn die Uellendahl-KaternbergerInnen haben das Recht, in ihrem eigenen Bezirk über den FNP diskutieren zu können und nicht in Elberfeld. Ich bin dafür, dass es eine neue Bürgeranhörung zum jetzt vorgelegten Entwurf des FNP geben muss, denn die letzte ist vor fünf Jahren organisiert worden.”

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20.09.2001
Nr. 81: GRÜNE:

Am Samstag umsteigen!

Zum europaweiten Aktionstag "In die Stadt – ohne mein Auto!" am 22. September 2001 erklärt Guido Gehrenbeck, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:

"Es geht auch mit Bus, Bahn oder Fahrrad! Ob der Samstagseinkauf erledigt wird, die Familie den Nachmittag im Park oder im Museum verbringt, abends Freunde besucht werden – all diese Wege lassen sich häufig auch ohne Auto zurücklegen. Deshalb wünschen wir uns, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger am Samstag am europaweiten Aktionstag "In die Stadt – ohne mein Auto!" beteiligen.

Der diesjährige Aktionstag trägt das Motto "Frauen bewegen die Stadt" und lädt dazu ein, die eigene Stadt mit den Augen von Frauen wahrzunehmen. Denn Frauen müssen jeden Tag viele Schwierigkeiten überwinden, um die Wege zur Arbeit, zum Einkaufen oder mit den Kindern zur Schule zurückzulegen. Mangelhaft aufeinander abgestimmte Taktzeiten von Bus und Bahn verlängern die Fahrt. Nicht abgeflachte und zugeparkte Bürgersteige machen das Schieben eines Kinderwagens zum Geschicklichkeitsparcours. Stadt- und Verkehrsplanung wird in der Regel von Männern gemacht. Dies muss sich ändern, Frauen müssen mitgestalten. An vielen Stellen sind Bus und Bahn verbesserungsbedürftig. Auf die Mobilitätsbelange von Frauen ausgerichtete Stadt- und Verkehrsplanung entwickelt eine Stadt der kurzen Wege und wird so auch den Anforderungen von Umwelt- und Klimaschutz gerecht."

Die Fraktionen von CDU und FDP haben übrigens auch dieses Jahr aus Angst vor "Chinesischen Verhältnissen" eine Beteiligung Wuppertals an dem europaweiten Aktionstag verhindert.

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20.09.2001
Nr. 80: Der 11. September " ein Schreckenstag

Die USA sind gestern von den schwersten Terroranschlägen in ihrer Geschichte erschüttert worden.

Ratsfraktion und Kreisvorstand von Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Wuppertal sind bestürzt und entsetzt über die Anschläge auf die USA, die viele tausend unschuldiger Menschen das Leben gekostet haben. Unsere ganze Trauer gilt den Opfern der Anschläge, unser Mitgefühl den Angehörigen und Hinterbliebenen.

Die GRÜNEN sind sich mit dem Oberbürgermeister Dr. Kremendahl und allen Parteien einig, dass auch in Wuppertal angesichts der Katastrophe am heutigen Tage die politischen Alltagsdebatten ausgesetzt werden.

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11.09.2001
Nr. 79: GRÜNE gegen Kürzung der Landeszuschüsse
für offene Jugendarbeit

Der Entwurf des Landeshaushaltes NRW sieht vor, dass die Zuschüsse für die Träger der kommunalen Jugendarbeit ab 2002 drastisch gekürzt werden.

Die GRÜNE Ratsfraktion setzt sich dafür ein, dass die Landesregierung diese Kürzung zurücknimmt.

Peter Vorsteher, Fraktionssprecher:

"Wenn der Landeshaushalt so verabschiedet wird, hätte Wuppertal 700.000 DM weniger als bislang zur Verfügung zur Finanzierung der unentbehrlichen Arbeit der Freien Träger in der öffentlichen Jugendhilfe. Wir verwahren uns aufs Schärfste dagegen, dass der Landeshaushalt auf Kosten der Kommunen saniert wird. Die Stadt kann schon jetzt die kommunalen Aufgaben kaum schultern. Die Landesregierung muss endlich begreifen, dass die Kommunen keine weiteren Defizite verkraften!"

Die GRÜNE Ratsfraktion wird mit anderen Kommunalfraktionen am 29. September in Köln eine Fachtagung zum Thema "Kommunale Haushalte nach dem Steurersenkungsgesetz " Städte und Gemeinden vor dem Kollaps " Keine Rettung in Sicht" durchführen, auf der auch mit Bundes- und Landtagsfraktion der GRÜNEN diskutiert wird, wie die Finanzsituation der Kommunen verbessert werden kann.

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Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/presse/grune-ausbau-des-offenen-ganztags-geht-weiter/