Pressemitteilungen der Fraktion

1
2
3
...
92
93
94
Nr. 29: GRÜNER Erfolg: Stadt warnt wieder bei hohen Ozonwerten

Am letzten Freitag gab es außergewöhnlich hohe Ozonwerte, die Stadt gab allerdings keine entsprechende Warnung heraus.

Auf Nachfrage der GRÜNEN hat sich die Verwaltung mit dem Thema befasst und wird zukünftig täglich die Messwerte verfolgen und bei erhöhten Werten die Öffentlichkeit informieren.

Ilona Schäfer, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion:
„Wir freuen uns, dass die Stadt nun wieder Warnungen mit Verhaltenshinweisen veröffentlicht, wenn der Grenzwert von 180 µg/m3 (Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft) überschritten wird.

Erhöhte Werte des Treibhausgases dürfen nicht auf die leichte Schulter genommen werden, Ozon gilt als gesundheitsgefährdend und es besteht auch der Verdacht, dass es Krebs auslöst. In hoher Konzentration kann das Treibhausgas zu Reizungen der Atemwege, Kopfschmerzen und Hustenreiz führen. Besonders Asthmatiker sind betroffen.“

Die Ozonwerte sind über folgenden Link abrufbar:
https://www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ozon-o3

Weitere Hintergrundinformationen erhalten Sie über das Bundesumweltamt unter
https://www.umweltbundesamt.de/themen/viel-sonne-viel-ozon

#
08.08.2018
Nr. 28: GRÜNE enttäuscht von Muckes Seenot-Stellungnahme

Nur Mut, Herr Oberbürgermeister

Die GRÜNE Ratsfraktion begrüßt die Aktionen für die Seenotrettung im Mittelmeer in unserer Stadt und unterstützt die Forderung, OB Mucke solle sich wie seine Kolleginnen und Kollegen aus Köln, Düsseldorf und Bonn gegenüber der Bundesregierung bereit erklären, weitere in Not geratene Flüchtlinge aufzunehmen und damit dem Sterben im Mittelmeer etwas entgegenzusetzen.

Hierzu erklärt Marc Schulz, Fraktionsvorsitzender:
„Die drei Städte der Rheinschiene haben ein klares Zeichen für Humanität und das Recht auf Asyl gesetzt. Diesem Appell hat sich nun auch der Oberbürgermeister der Stadt Solingen, Tim Kurzbach, angeschlossen und erklärt, dass die Rettung Schiffbrüchiger keine kriminelle Straftat, sondern eine Selbstverständlichkeit sei. Wir schließen uns dieser Einschätzung ausdrücklich an. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen innerhalb der Bundesregierung, die in Teilen eine Abschottung Deutschlands und eine Abkehr von einer humanitären Flüchtlingspolitik beabsichtigt, ist ein eindeutiges Bekenntnis der Kommunen lobenswert und richtig. Umso unverständlicher finden wir das Rumeiern des Wuppertaler Oberbürgermeisters in dieser Frage. Anstatt sich wie sein Solinger Amtskollege und Parteifreund hier eindeutig zu positionieren und sich für eine weitere Aufnahme von Geflüchteten auch in seiner Stadt auszusprechen, vermeidet er wie so oft eine klare Festlegung. Zwar begrüßt er das ‚politische Signal‘, das von den Rheinschienen-Städten gesendet wird, ein ähnlich starkes Zeichen setzt er aber nicht, sondern verweist auf die Flüchtlingsaufnahme in der Vergangenheit.

Wir unterstützen die Forderung der Wuppertaler Wohlfahrtsverbände danach, sich den Städten Köln, Bonn und Düsseldorf nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch anzuschließen und dafür einzusetzen, dass das Sterben im Mittelmeer ein Ende hat. Die Initiative von Tim Kurzbach wäre eine gute Gelegenheit, sich im Bergischen gegenüber der Bundesregierung zu positionieren. Diesen Mut, den andere bereits aufgebracht haben, erwarte ich auch vom Oberbürgermeister meiner Heimatstadt.“

#
06.08.2018
Nr. 27: GRÜNE: Langerfeld-Trasse muss realistische Option werden!

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN befürwortet die Pläne, die Langerfeld-Trasse als Rad- und Fußweg auszubauen und damit ein wichtiges Verbindungsstück von der Nordbahntrasse nach Heckinghausen und  Beyenburg zu schaffen.

Anja Liebert, Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin:

„Wuppertal hat sich zum Ziel gesetzt, 2025 Fahrradstadt zu werden. Das gelingt nur, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, attraktive Radverbindungen zu schaffen. Mit der Nordbahntrasse ist das bereits hervorragend gelungen. Die Schwarzbachtrasse und die Hatzfeld-Trasse werden gebaut bzw. sind in Planung. Die Verlängerung der Schwarzbachtrasse über die Langerfeld-Trasse ist somit eine absolute Notwendigkeit. Auch große Unternehmen wie Vorwerk und Erfurt unterstützen diese Pläne, da ihnen eine gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Mobilität ihrer Mitarbeiter*innen wichtig ist und sie daher großen Wert auf gute Radwegverbindungen legen.

Die Stadt Wuppertal muss nun daran arbeiten, auch dieses Projekt zu realisieren. Unterstützung erhält sie bereits vom Verein Neue Ufer Wuppertal, der auf professionelle Art Pläne erstellt hat und sich am Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ um Fördermittel beworben hat.

Wir fordern Oberbürgermeister Andreas Mucke auf, sich verstärkt für die Realisierung einzusetzen. Das umfasst auch Verhandlungen mit der Deutschen Bahn, die davon überzeugt werden muss, einen für die Langerfeld-Trasse notwendigen Tunnel nicht mit Abraum zu verfüllen. Dies würde das Projekt unmöglich machen.“

#
05.07.2018
Nr. 24: GRÜNE sehen im Fahrrad wichtigen Teil der Lösung bei Pendler-Problematik

Velorouten zwischen Wuppertal – Düsseldorf – Erkrath – Gerresheim – Mettmann

Ein solide ausgebauter Radschnellweg zwischen Wuppertal und Düsseldorf als attraktive Alternative für die täglichen Pendlerströme zwischen den beiden Städten ist überfällig. Schon heute wird die Radstrecke zwischen Wuppertal und Düsseldorf von vielen für den Weg zur Arbeit genutzt, die das tägliche “Fitness-Programm Fahrrad” dem Autostau auf der A46 vorziehen. Zum richtig schnell Fahren fehle allerdings an einigen Passagen Ausbaumaßnahmen, die – da waren sich die Fachleute einig – ohne großen planerischen und finanziellen Aufwand zu realisieren ist.

Am Wochenende waren die GRÜNEN aus Wuppertal, Düsseldorf und Erkrath kommend gemeinsam mit Vertreter*innen der Fahrradverbände zur gemeinsamen Radtour aufgebrochen, um am Zielpunkt beim passenden ´”Radler” das Thema Fahrradrouten für Pendler*innen zwischen Wuppertal, dem Kreis Mettmann und Düsseldorf zu beraten.

Man war sich schnell einig: Eine Velo-Route zwischen Wuppertal und Düsseldorf muss kurzfristig her. Außerdem fehlten intelligente Anschlüsse an ebenso wichtige Velorouten über Unterbach, Alt-Erkrath und Gerresheim. Denn auch bei Radpendler*innen auf den nördlichen Strecken im Kreis Mettmann von und nach Düsseldorf steigt der Bedarf an attraktiven Velorouten, die – auch mit Pedelcs und E-Bikes – sicher und komfortabel sind.

Anja Liebert, verkehrspolitische Sprecherin der Ratsfraktion in Wuppertal:

„Ausgebaute Velorouten sind – neben dem weiteren ÖPNV-Ausbau – eine elegante Antwort auf die Pendelproblematik, die auf den Strecken zwischen Wuppertal, Mettmann und Düsseldorf eher noch zu- als abnehmen wird. Über die Strecken-Planung, die OB Mucke und seine Kollegen aus Düsseldorf und dem Kreis Mettmann der Presse vorgelegt haben, waren die Radler*innen allerdings irritiert. Sie passe nicht zu dem, was bislang diskutiert worden sei. Dies zeige einmal mehr, wie unerlässlich die breite Beteiligung von Bürger*innen, Fachverbänden und den an der Strecke liegenden Kreisen und Kommunen sei, damit nicht am Bedarf vorbei geplant und gebaut werde.“

#
27.06.2018
Nr. 23: Radschnellweg Wuppertal – Düsseldorf – Wir fahren los!

Einladung zur GRÜNEN Radtour am 23. Juni 2018

Die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Wuppertal, Düsseldorf und Erkrath radeln gemeinsam zum Thema Radschnellweg Wuppertal – Düsseldorf.

Anja Liebert, Norbert Czerwinski und Peter Martin, verkehrspolitische Sprecher*innen der Ratsfraktionen in Wuppertal, Düsseldorf und Erkrath sind sich einig:
„Ein Radschnellweg zwischen Wuppertal und Düsseldorf macht absoluten Sinn und wird für Pendler*innen im Rahmen des Ausbaus der Nahmobilität eine Alternative zur Bahn- oder Autobahnverbindung darstellen.
Um bereits bestehende Planungen zu unterstützen und zu zeigen, dass Interesse an einem Radschnellweg besteht, rufen wir GRÜNEN aus den anliegenden Kommunen zur Teilnahme an einer Radtour auf.“

Einladung zur Fahrradtour:

Am Samstag, den 23.06.18, werden jeweils in Düsseldorf, Alt-Erkrath und in Wuppertal Fahrradgruppen starten und sich um 11.30 Uhr in Erkrath-Unterfeldhaus am Neuenhausplatz treffen. Gemeinsam werden beide Gruppen zum Unterbacher See radeln. In Peters Biergarten beraten wir ab 12 Uhr den Radschnellweg und bringen unsere gemeinsamen Forderungen zum Ausdruck.

Startpunkt in Wuppertal ist am 23.06. um 10 Uhr auf dem Park & Ride Parkplatz am Bahnhof Vohwinkel in Höhe des Zuganges zu den Bahngleisen. Mitglieder des ADFC Wuppertal/Solingen werden die Tour nach Erkrath begleiten. Wir laden alle interessierten Fahrradfahrer*innen ein, mitzuradeln.

Die Fahrt nach Erkrath dauert ca. 1 ½ Stunden. Die Teilnahme an der Radtour erfolgt auf eigenes Risiko. Die Rückfahrt bitte individuell organisieren, ggf. mit der S 8 ab Bahnhof Erkrath.

 

#
15.06.2018
Nr. 22: Grün wirkt: Endlich familienfreundlichere KiTa-Beiträge in Wuppertal in Aussicht!

Die Verwaltung hat für die kommende Sitzung des Rates eine Vorlage zur Änderung der Elternbeitrags-Satzung für Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege vorgelegt.

Hierzu erklärt Paul-Yves Ramette, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:

„Die Verwaltung greift mit dieser Neuregelung die GRÜNE Forderung nach einer gerechteren Staffelung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung auf und entlastet Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen deutlich. Bislang mussten Familien bei einem Jahresnettoeinkommen ab 12.500 Euro Beiträge zahlen, die höchste Einkommensstufe begann ab 71.000 Euro. In beiden Fällen waren Familien in Wuppertal im interkommunalen Vergleich deutlich schlechter gestellt. Mit der Neuregelung werden nun alle Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen deutlich entlastet, erst bei einem Jahresnettoeinkommen ab 80.000 Euro wird es durch die Neueinführung weiterer Beitragsstufen vertretbare Erhöhungen geben. Damit wird Wuppertal zukünftig im Vergleich mit anderen Städten in NRW deutlich gerechtere und familienfreundlichere Beiträge haben als bisher.“

Marc Schulz, Fraktionsvorsitzender:

„Bezahlbare Betreuungsplätze sind für viele Familien ein wichtiger Faktor und ein bedeutender Schritt hin zu mehr Familienfreundlichkeit. Deshalb haben wir dieses Thema im vergangenen Jahr auf die Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses und des Rates gesetzt und freuen uns, dass unsere Initiative nun Erfolg hat. Aber natürlich reicht das nicht aus, denn was nutzen gerechte Beitragssätze, wenn es keine Betreuungsangebote in der Stadt gibt? Immer noch haben wir hier die rote Laterne im NRW-Vergleich und müssen deshalb beides im Blick haben: ausreichende und bezahlbare KiTa-Plätze.“

#
12.06.2018
Nr. 21: Die 7. Gesamtschule für Wuppertal: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Zum Vorschlag der Stadt, eine siebte Gesamtschule im ehemaligen ArtHotel in Heckinghausen zu errichten, erklärt Marc Schulz, schulpolitischer Sprecher und Vorsitzender der GRÜNEN Ratsfraktion:

“Wir haben schon Anfang des Jahres in der Diskussion um den Schulentwicklungsplan 2018-2022 deutlich gemacht, dass wir der damals noch offenen Frage der zu wählende Schulform für die geplante zusätzliche weiterführende Schule gelassen entgegen sehen, da aus unserer Sicht nichts anderes als eine siebte Gesamtschule in Frage kam. Der Vorschlag der Verwaltung bestätigt uns daher ausdrücklich.

Der hierfür geplante Standort in Wuppertal-Heckinghausen ist aus unserer Sicht eine hervorragende Wahl. Für uns war immer wichtig, dass die siebte Gesamtschule dort errichtet wird, wo der tatsächliche Bedarf besteht, nämlich im Wuppertaler Osten. Schon bei der Gründung der sechsten Gesamtschule im Bezirk Uellendahl-Katernberg haben wir darauf hingewiesen und uns deshalb mit unserer damaligen Zustimmung äußerst schwer getan. Der Standort Heckinghausen hingegen findet unsere volle Unterstützung, denn er berücksichtigt den Elternwillen vollumfänglich.

Von den 353 Kindern, die zum Schuljahr 2017/18 an einer Gesamtschule angemeldet und wegen fehlender Plätze abgewiesen wurden, stammten 261 Kinder aus den Stadtbezirken Barmen, Oberbarmen und Heckinghausen. Das entspricht einer Quote von 74% und macht deutlich, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht. Es ist daher auch unserer permanenten Forderung, diese Zahlen ernst zu nehmen, zu verdanken, dass sich die Stadt nach langer Verweigerung nun endlich dieser Tatsache stellt und entsprechend handelt.

Natürlich wäre eine größtmögliche Unterstützung für dieses Vorhaben wünschenswert. Daher würde ich mich freuen, wenn alle Fraktionen im Rat an erster Stelle den Elternwillen bei ihrer Entscheidung in den Blick nähmen und altbekannte und überholte politische Reflexe gegen die Gesamtschulen außen vor ließen. Die hervorragende Arbeit, die in den Gesamtschulen geleistet wird, lässt sich unter anderem an den Ergebnissen des Deutschen Schulpreises 2015 und 2017 ablesen, als die Gesamtschule Barmen den Preis gewann und die ELSE unter den 14 besten Schulen Deutschland landete. Das zeigt, dass Gesamtschulen auch (oder gerade) in schwierigem Umfeld herausragende Ergebnisse erzielen und es vielen Kindern ermöglichen, ihren Fähigkeiten entsprechend den für sie passenden Bildungsabschluss zu erlangen und zwar ohne frühzeitige Selektion und weitgehend unabhängig vom finanziellen Hintergrund des Elternhauses”.

Guido Mengelberg, zweiter stellvertretender Bezirksbürgermeister in der BV Heckinghausen: „Mit Begeisterung nehme ich diese Nachricht auf, denn sie ist nicht nur Zeichen der richtigen Fortentwicklung der Schullandschaft in Wuppertal, sondern auch ein wichtiger, positiver Impuls zur Entwicklung Heckinghausens zusätzlich zu dem Projekt Gaskessel, dem Neubau des Stadtteilzentrum ein weiteres Highlight im Osten.“

#
11.06.2018
Nr. 20: GRÜNE: Machen Sie mit! Stadtradeln Wuppertal vom 02.-22.09.2018

Sport, Gesundheit und Klimaschutz miteinander verbinden – das alles ist möglich, wenn Wuppertal ab dem 02. September erstmalig an der Kampagne Stadtradeln teilnimmt.

Anja Liebert, Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin:

„Wir freuen uns, dass nach jahrelangem Bohren dicker Bretter der Stadtrat im März unseren GRÜNEN Antrag beschlossen hat.

Jetzt wünschen wir uns, dass die Aktion ein großartiger Erfolg wird und Wuppertal dem Ziel, eine fahrradfreundliche Stadt zu werden, ein Stück näher kommt und das Fahrrad auch nach Ende der Aktion im Alltag öfter benutzt wird.“

In der Kampagne geht es in einem Wettstreit darum, welche Stadt und Kommune mit Spaß und Freude die meisten Fahrradkilometer erradelt.

Schon heute können sich Teams, Einzelpersonen, Vereine oder auch Stadtratsfraktionen anmelden. Auch Schulklassen, Vereine, Organisationen und Unternehmen, sind aufgerufen, Teams zu bilden.

Machen Sie mit und treten Sie in die Pedalen für ein fahrradaktives Wuppertal und melden Sie sich an unter www.stadtradeln.de. Dort und bei der Stadtverwaltung, Tel.: 0202/563-5343, Email: stadtradeln@stadt.wuppertal.de, erhalten Sie weitere Informationen.

#
08.06.2018
Nr. 19: Wuppertal nicht allein im Regen stehen lassen

Die GRÜNE Fraktion im Landtag NRW fordert in einem Antrag für das kommende Plenum in der nächsten Woche die Landesregierung auf, die von dem Unwetter am 29. Mai 2018 betroffenen Kommunen in Nordrhein-Westfalen finanziell bei der Bewältigung der Auswirkungen des Starkregens zu unterstützen. Hierzu erklärt Mehrdad Mostofizadeh, kommunalpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag:

„Die betroffenen Kommunen brauchen dringend die Hilfe der Landesregierung, um die Schäden an den Straßen und Gebäuden zeitnah beheben zu können. Die rot-grüne Landesregierung hat während der schweren Unwetter im Münsterland 2014 zeitnah gehandelt und ein Soforthilfe-Programm auf den Weg gebracht. Nicht mehr und nicht weniger erwarten wir von der jetzigen schwarzen-gelben Regierung auch. Außerdem fordern wir, dass das Land einen Unwetter-Fonds einrichtet, um bei zukünftigen Ereignissen eine verlässliche Unterstützung für die Städte sicherstellen zu können, anstatt immer nur auf das Wohlwollen und Entgegenkommen der Staatskanzlei angewiesen zu sein.“

Marc Schulz, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Wuppertaler Rat:
„Wir begrüßen die Initiative ausdrücklich und hoffen, dass bei der Beratung im Landtag die Notwendigkeit einer Unterstützung unserer Stadt deutlich wird. Wer durch die Stadt geht sieht auch heute noch, eine Woche nach dem Unwetter, die Auswirkungen und Schäden: aufgebrochene Straßendecken, unterspülte Gehwege und Sperrmüllhaufen infolge vollgelaufener Keller prägen seit Tagen das Stadtbild. Für die Beseitigung der Schäden wird noch viel Zeit und viel Geld benötigt. Die Stadt darf damit nicht alleine gelassen werden. Daher hoffen wir auf die Einsicht des Landes, das bislang jedenfalls noch keine große Bereitschaft hat erkennen lassen, und die Unterstützung aller Wuppertaler Landtagsabgeordneten für diese Initiative, ganz egal ob sie der Opposition oder dem Regierungslager angehören.“

Den Antrag finden Sie hier.

#
06.06.2018
Nr. 18: Nach dem Unwetter – GRÜNE stellen Fragen

Nach dem Extremwetterereignis am 29.05.18 stellen sich viele Fragen rund um das aktuelle Unwetter und zukünftig drohenden. Daher fragt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur nächsten Ratssitzung nach der Warnung der Bevölkerung, dem Ausmaß der jetzigen Schäden, der Abläufe im Krisenfall, den zukünftigen Maßnahmen zur Klimawandelanpassung und nach Hilfsmaßnahmen des Landes NRW.

Die Große Anfrage finden hier.

#
06.06.2018
Nr. 17: GRÜNE: Wie lange noch nichts tun?

Der in der Westdeutschen Zeitung erschienene Artikel über den Rückgang der Anzahl an Mauerseglern in Wuppertal nimmt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Anlass, auf die immer stärker werdende Bedrohung unseres Lebensraumes hinzuweisen.

Ilona Schäfer, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:
„Auch uns ist es schon aufgefallen, dass das muntere Gezwitscher der Mauersegler in unserer Stadt dieses Jahr stark nachgelassen hat.
Dazu passt, dass täglich in den Medien zu lesen ist, welche negative Entwicklung unseres Ökosystems wir zu erwarten haben, wenn sich die Gesellschaft nicht stärkere ökologische Ziele setzt.

Angefangen vom Dieselskandal, den die Bundesregierung und die Automobilindustrie seit Jahren aussitzen ohne wirksame Konsequenzen zu ziehen. Anwohner*innen an stark befahrenen Straßen leiden derweil unter hohen gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxidwerten. Auch die durch den motorisierten Verkehr erzeugten CO2-Emissionen steigen eher als dass sie reduziert werden.
Die Klimaschutzziele werden so nicht einzuhalten sein, auch wenn weiterhin Kohlekraftwerke, gerade auch in Nordrhein-Westfalen, das Klima schädigen. Die Anzahl an Unwettern auch in unserer Region wird zunehmen – auch keine Neuigkeit.
Die Biodiversität in den Städten und im ländlichen Raum ist stark in Mitleidenschaft gezogen, das Bienen- und Insektensterben ist ein deutliches Zeichen, dass auch innerhalb der Landwirtschaft der Umweltschutz eine zu geringe Rolle spielt. Die abgeschaffte Wuppertaler Baumschutzsatzung trägt derweil zur Vernichtung von Lebensraum für Vögel und Insekten bei und hat auch für Menschen negative Auswirkungen.

Also, was tun? Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN appelliert an die Wuppertalerinnen und Wuppertaler, sich aktiv für Umwelt- und Klimaschutz einzusetzen. Jede/r kann etwas tun: Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, Nutzung des Fahrrades oder Pedelecs, insektenfreundliche Balkons und Gärten anlegen, faire Produkte kaufen, klimafreundliche Ferien verbringen, Fleischkonsum einschränken, öfters mal zu Fuß gehen. Alles freiwillige Maßnahmen, die wir ergreifen können, wenn es uns wichtig ist, dass nicht nur der Mauersegler auch in Zukunft in Wuppertal leben kann. Helfen Sie mit!“

#
24.05.2018
Nr. 16: GRÜNE: GroKo first, Transparenz second beim Bau der BHC-Arena!

Ohne Einbeziehung des Rates haben OB Mucke und Vertreter der Ratsmehrheit im Wuppertaler Stadtrat laut Medienberichten grünes Licht für den Bau der BHC-Arena am an Wuppertaler Stadtgebiet angrenzenden Standort Piepersberg gegeben.

Aus der Rheinischen Post vom 29.04. war unter der Überschrift “Wuppertal gibt klares Bekenntnis zur Arena” zu erfahren, dass “zuletzt die Spitzen der Wuppertaler Verwaltung und Politik” zusammenkamen und sich darauf verständigten, das Projekt am Piepersberg „nachhaltig zu unterstützen“.

Anja Liebert und Marc Schulz, Fraktionsvorsitzende der Wuppertaler GRÜNEN:
„Wenn die Berichterstattung tatsächlich zutrifft, macht uns dieses Vorgehen des Oberbürgermeisters ehrlich gesagt fassungslos. Von Transparenz keine Spur.
Wir sind der Meinung, dass die Diskussion und Entscheidung über Sachthemen wie den Bau einer Multifunktionsarena für den BHC in die dafür gewählten städtischen Gremien gehören und nicht im Hinterzimmer ausgeklüngelt werden dürfen. Auch gehört der Bergische Rat (bestehend aus Ratsmitgliedern aus Wuppertal, Solingen und Remscheid), wo das Vorhaben bereits mehrfach Thema war, mit einbezogen. Wir haben in den zurückliegenden Beratungen immer wieder deutlich gemacht, dass wir die Pläne am Standort Piepersberg in Solingen kritisch sehen, da sie ökologisch sehr umstritten sind und auf Wuppertaler Stadtgebiet viele Anwohnerinnen und Anwohner betreffen, deren Belange bislang aus unserer Sicht nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Alternativen liegen auf dem Tisch und müssen ernsthaft diskutiert werden. Auch die dauerhafte Wirtschaftlichkeit einer Multifunktionsarena wurde bislang noch nicht erbracht. Zuerst müssen daher aus unserer Sicht die Fakten vorgelegt und eingehend öffentlich beraten werden, bevor die Stadtspitze hierzu öffentliche Vorfestlegungen abgibt, nicht umgekehrt! Wir haben daher den Oberbürgermeister heute aufgefordert, sich zu den Berichten und diesem Vorgehen zu äußern”.

#
09.05.2018
Nr. 15: GRÜNE: Datenbank für Potenzialflächen wird angelegt

Auf Antrag der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat der Rat der Stadt Wuppertal in seiner Sitzung am 07.05.2018 ein Konzept zur Erfassung von Potenzialflächen beschlossen.

„Die Trennung von Gewerbeflächen und Wohnbauflächen ist überholt!“ sagt Klaus Lüdemann, Stadtverordneter aus Elberfeld. „Immer häufiger werden alte Gewerbegrundstücke für Wohnzwecke umgenutzt oder aus alten Fabrikgebäuden werden Lofts. Im Fall ELBA wurde im Laufe der Jahre aus Wohnen in Lofts eine gewerbliche Nutzung.“

Die Bündnisgrünen wollen daher alle Flächen mit Potenzial (auch leerstehende Gebäude und Parkplätze) systematisch in einer Datenbank erfassen. Diese Datenbank soll im Zuge von Open Data möglichst öffentlich zugänglich sein. Falls das aus Datenschutzgründen nicht möglich ist, soll sie zumindest allen Stadtverordneten und Bezirksvertreter*innen nichtöffentlich zugänglich gemacht werden.

Weiterhin wollen die Bündnisgrünen in die Datenbank Flächen aufnehmen, die neu genutzt werden können, z.B. Flächen, die zwar noch bebaut sind, deren Gebäude jedoch abgängig sind. Ein Beispiel dafür ist die ehemalige Gärtnerei an der Stollenstraße (13.000qm).

Die Bündnisgrünen möchten gern alle Flächen ab 500 qm aufnehmen. Die Verwaltung signalisiert, dass sie dies aus Kapazitätsgründen nicht schaffe und zieht eine Grenze bei 2.000 qm.

„Unsere Strategie ist eine Verdichtung im Innenbereich und eine Vermeidung von weiteren Siedlungen im Außenbereich. Bebauungen im Außenbereich inklusive Schaffung der notwendigen Infrastruktur (Straßen, Kanalisation, Buslinien, KiTas, Einkaufsmöglichkeiten) zerstören ökologisch wertvolle Flächen“, so Fraktionsvorsitzende Anja Liebert.

Den Text des bündnisgrünen Antrags finden Sie hier.

#
08.05.2018
Nr. 14: Wer bestellt, bezahlt! Land muss Kosten für die Rückkehr zu G9 vollständig übernehmen

Schul- und Kommunalausschuss des Landtages beschäftigten sich am gestrigen Mittwoch in einer Anhörung mit der Rückkehr zu G9 und den daraus resultierenden Kosten speziell für die Kommunen.

Dazu erklärt Marc Schulz, schulpolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender:

„Erhöhter Raum- und Personalbedarf, aber auch steigende Ausgaben für Lernmittel und Schülerfahrten: Die Rückkehr zu G9 an den Gymnasien wird ohne Frage auch in Wuppertal erhebliche Zusatzkosten verursachen. Es ist nach wie vor aber völlig unklar, welche konkreten Mehrausgaben auf die Kommunen in NRW zukommen. Einzelne Prognosen aus Städten und Gemeinden zeigen schon jetzt, dass die berichtete Schätzung von einer Milliarde Euro für alle 396 NRW-Kommunen wohl an der Realität vorbei kalkuliert ist.

Die Expertinnen und Experten betonten in der Anhörung einhellig, dass die Finanzzusagen wegen des notwendigen Planungsvorlaufs von Schulbauten sofort erfolgen müssen. Wenn das Land die Rückkehr zu G9 beschließt, muss es auch dafür bezahlen! In einem Interview sagte die FDP-Schulministerin aber bereits, dass die Gesamtkosten keinesfalls vom Land allein gedeckt werden würden. Auch die Träger müssten Mittel bereitstellen, die sie über die sogenannte Schulpauschale erhalten. Diese werden aber schon für die aufgrund der steigenden Zahl an Schülerinnen und Schülern erforderlichen zusätzlichen Räume an den Wuppertaler Schulen benötigt.

Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie sich auch in dieser Frage eindeutig zum Prinzip der sogenannten Konnexität (Wer bestellt, bezahlt) bekennt. Es kann nicht sein, dass Städte wie Wuppertal für die Entscheidung des Landes finanziell aufkommen müssen.“

#
03.05.2018
Nr. 13: Wuppertaler Umweltausschuss tut sich schwer mit GRÜNEM Antrag zum Insektenschutz

In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt am vergangenen Dienstag wurde ein Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nur teilweise beschlossen.

Ilona Schäfer, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion:

„Die Mitglieder des Umweltausschusses begrüßen zwar, dass Wuppertal in Bezug auf die städtischen Grünflächen als pestizidfrei gilt. Darüber hatte die Verwaltung bereits in ihrer Antwort auf unsere Anfrage im Dezember 2017 berichtet (VO/1068/17/1-A). Unserem Vorschlag, diese Information auf die Internetplattform des BUND unter www.bund.net/umweltgifte/pestizide/pestizidfreie-kommune/ zu setzen, wurde leider nicht gefolgt, obwohl sich dort schon mehr als 200 Kommunen zu ihrer ökologischen und insektenfreundlichen Grünflächenpolitik als Vorbilder bekannt haben.

Auch der zweite Teil unseres Antrages, mit dem wir vorschlagen, dass Landwirt*innen dabei unterstützt werden sollten, wenn sie auf den Einsatz von Pestiziden z.B. Glyphosat und Neonikotinoiden verzichten oder Ökolandbau betreiben wollen, fand leider keine Mehrheit.

Lediglich der dritte Punkt unseres Antrages wurde als Prüfauftrag an die Verwaltung beschlossen. Jetzt wird geprüft, unter welchen Voraussetzungen die Stadt bei Verpachtungen von landwirtschaftlichen Flächen, darauf hinwirken kann, die Anlage von blühenden Ackerrandstreifen auszuweiten. Geprüft werden sollen dabei auch Fördermöglichkeiten durch das Land NRW oder die EU.

Das Thema Insektenschutz ist damit nicht vom Tisch. Das begrüßen wir sehr, denn auch die Kommunalpolitik muss sich dafür einsetzen, dass das dramatische Insektensterben und die Schädigung der Ökosysteme gestoppt werden. Die biologische Vielfalt ist auch in Wuppertal in Gefahr. Wir sind gesprächsbereit und wollen die Landwirt*innen darin bestärken, weitere Beiträge zum Schutz des Ökosystems zu leisten.“

Den Antrag „Wuppertal wird pestizidfreie Kommune“ finden Sie hier.

#
26.04.2018
Nr. 12: GRÜNE: Elternbeitragssatzung gerechter gestalten, wegducken gilt nicht!

Bereits im März haben die GRÜNEN einen Antrag gestellt, die Elternbeitragssatzung für die Kinderbetreuung in Wuppertal gerechter zu gestalten. In der Ratssitzung wurde das Thema auf den Jugendhilfeausschuss geschoben, der hat zwar gestern getagt, das Thema aber nicht auf die Tagesordnung gesetzt hat.

Paul Yves Ramette, kinderpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:
„Wir wollen das Thema endlich anpacken, denn in Wuppertal zahlen Eltern schon ab einem jährlichen Einkommen von 12.501 Euro für die Betreuung ihrer Kinder in einer Kita oder in der Tagespflege Gebühren. So früh setzen in NRW nur sechs weitere Städte an. Wir wollen wie die meisten Städte in NRW die Eltern erst ab einem höheren Einkommen zur Kasse bitten. Gerade in einer Stadt wie der unseren, in der viele Menschen, insbesondere Familien mit niedrigem Einkommen und Alleinerziehende, von Armut bedroht sind und jedes dritte Kind davon betroffen ist, sollten die Gebühren für die Kinderbetreuung erst ab einem höheren Einkommen ansetzen, um möglichst alle Kinder davon profitieren zu lassen. Der Abbau von Barrieren, die den Kindern durch das Elternhaus vorgegeben werden, muss oberste Priorität haben. Hinzu kommt, dass das bestehende Angebot an Kinderbetreuungsplätzen in Wuppertal besonders niedrig ist, so dass gerade Familien mit geringem Einkommen mit zwei Problemen zu kämpfen haben: einerseits zu wenig Plätze und andererseits zu hohe Beiträge.

Es ist überhaupt nicht nachzuvollziehen, dass die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Renate Warnecke (SPD), den Antrag nicht auf die Tagesordnung genommen hat, obwohl das der Rat im März so beschlossen hat. Scheinbar möchte die SPD dieses Thema lieber nicht als Politik diskutieren. Das ist weder demokratisch noch gerecht. Immerhin wurde für die nächste Ausschuss-Sitzung eine Vorlage der Verwaltung angekündigt.“

Anlage: KiTa Satzung Elternbeiträge

#
18.04.2018
1
2
3
...
92
93
94

Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/presse/gruner-erfolg-stadt-warnt-wieder-bei-hohen-ozonwerten/