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Nachrichten aus Uellendahl-Katernberg

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19. Sep

Keine Forensik auf der Kleinen Höhe!

 

An
- den Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Herrn Andreas Mucke
- die Bürgermeisterinnen Maria Schürmann CDU, Ursula Schulz SPD, Bettina Brücher, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
- die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Ratsfraktionen im Wuppertaler Rat:
Klaus Jürgen Reese SPD, Michael Müller CDU, Alexander Schmidt FDP, Gerd-Peter Zielezinski Die Linke

103. Änderung des Flächennutzungsplans/Aufstellung Bebauungsplan 1230
Hier: Einstellung der laufenden Verfahren, ein Appell an alle Verantwortlichen und Entscheidungsträger der Stadt Wuppertal

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Entscheidung des Rates ist noch nicht endgültig gefallen. Bitte folgen Sie
ihrem Gewissen als Verantwortliche für diese Stadt und überlegen Sie folgende
Aspekte, bevor Sie ihre Entscheidung fällen und im Rat abstimmen:

1.  Wir brauchen die „Kleine Höhe“ als Frischluftschneise, als Naherholungsgebiet, als Rückzugsort für Mensch und Natur, als Anbaufläche für verbrauchernahe Landwirtschaft, und zum Erhalt des durchgängigen Grüngürtels:
Gerade die Wetterereignisse in diesem Jahr zeigen doch mehr als deutlich auf, dass es in unserer Region um eine wirklich nachhaltige Stadtentwicklung unter Berücksichtigung klimatischer Veränderungen gehen muss! Auf der einen Seite die bereits erschlossene und bebaute Fläche „Parkstraße“, auf der anderen Seite die letzte größere landwirtschaftlich genutzte Fläche mit hohem klimatischen, ökologischen und reizvollem landschaftlichen Wert.

Können Sie es verantworten, dass auf dieser für uns wichtigen Fläche gebaut wird, während auf der Parkstraße eine ökologisch weniger bedeutende Fläche vorhanden ist?

2.  Die Stadt Wuppertal hat sich, als moderne und bürgerfreundliche Kommune, die Bürgerbeteiligung auf ihre Fahne geschrieben.

Die „Kleine Höhe“ ist eine Fläche, für deren Erhalt schon mehrere Generationen (seit 1981) kämpfen. Doch wie werden die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt? Sogar die Anhörung der Bezirksvertretung wurde fast „vergessen“, jetzt wird die Entscheidung um eine Gremienrunde vertagt, damit die BV Uellendahl-Katernberg noch gehört werden kann. Und eine wirklich im Ergebnis offene Bürgerbeteiligung unter dem Aspekt: transparente Gegenüberstellung der in Frage kommenden Wuppertaler Standorte, wie es versprochen wurde, wird hier nicht eingehalten sondern durch nicht belegte Behauptungen wie das „Das Land will die Kleine Höhe mit klarer Priorisierung“ ad absurdum geführt.

Können Sie das gegenüber Bürgerinnen und Bürgern vertreten?

3.  Die Stadt Wuppertal braucht Flächen für die Ansiedlung von Gewerbe. Es sind ausreichend Flächen vorhanden, auf denen Industriebrachen, Flächen der Bundesbahn und marode Bauten stehen. Hier benötigen wir mehr echtes Engagement, um ökologisch weniger wertvolle Flächen für Gewerbe zugänglich zu machen und wertvolle Flächen wie die „Kleine Höhe“ zu schützen. Ist es wirklich Wert zum Preis von 5 ha gewonnener Gewerbefläche an der Parkstraße die einmalige, rundum von Freiland und Naturschutzflächen umgebene Fläche an der Kleinen Höhe zu dauerhaft der Bebauung preiszugeben?

Wir appellieren an Ihre Verantwortung als wichtige Entscheidungsträger*innen und bitten Sie, Ihren Standpunkt noch einmal zu überprüfen. Wir bitten um Ihre Unterstützung, die „Kleine Höhe’ weiterhin von jeder Bebauung freizuhalten. Wir möchten Sie hiermit höflich auffordern, sich der Initiative der Mehrheit der Mitglieder der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg, der BI-Kleine Höhe und den Naturschutzverbänden anzuschließen und ihre politische Kraft als Stadtverordnete, Bürgermeister*in und Oberbürgermeister dafür einzusetzen, dass der Rat der Stadt Wuppertal das Bebauungsplanverfahren für die „Kleine Höhe“ einstellt und ein neues, offenes und transparentes Standortverfahren auf den Weg bringt.

Noch ist nichts verloren, der B-Plan 1230 ist noch nicht abgeschlossen.

Bitte stimmen Sie im Rat gegen diese Planungen.

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Krieger
Fraktionsvorsitzende

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19.09.2018

12. Sep

BV gegen Bebauung der Kleinen HöheBV gegen Bebauung der Kleinen Höhe, Frage nach dem aktuellen Sachstand

Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Sitzung am 11.10.2018

Sehr geehrte Frau Ebert,

die BV Uellendahl-Katernberg ist sich von Beginn an mit großer Mehrheit darüber einig, dass die Kleine Höhe nicht bebaut werden soll.

Da die Bezirksvertretung seit vielen Monaten keinen Bericht über die aktuellen Entwicklungen über die Planung einer Forensischen Klinik erhalten hat, bitten wir die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie ist der aktuelle Stand des Planverfahrens für die Kleine Höhe?
    Ruht das Verfahren oder wird weiter geplant?
    Wenn ja: auf welcher Grundlage und mit welchem Ziel?
  2. Nach welchen Kriterien wird der zu erwartende der Standortvergleich zwischen Parkstraße und Kleine Höhe geprüft?
  3. Bis wann rechnet die Verwaltung mit konkreten Planungen für die Parkstraße seitens des Landes?
  4. Sind in der Zwischenzeit (seit November 2012) weitere oder neue Standorte im Landgerichtsbezirk Düsseldorf vom Land geprüft worden?
    Wenn ja, mit welchem Ergebnis?
  5. Gibt es darüber hinaus weitere Informationen?

Für Ihre Bemühung bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Krieger
Fraktionssprecherin

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12.09.2018

07. Jun

Vor Ort im Hasenbusch

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Der städtische Förster Rabe, die GRÜNE Vorsitzende des Umweltausschusses Bettina Brücher und die Bezirksvertreter*innen Sylvia Meyer und Christian Limbach sprachen am 06. Juni 2018 mit Anwohner*innen, die sich sorgen, dass die Stadt zu viele Bäume fällen will.

Wir können jedoch die Argumente von Herrn Rabe gut nachvollziehen:
Wuppertal muss seine Wälder fit machen für den Klimawandel. Deshalb muss ein Teil der amerikanischen Roteichen im Hasenbusch weichen, ihr Bestand wird bis Mitte der dreißiger Jahre von fast 100 auf 50 Prozent reduziert.
Ein Mischwald mit alten und jüngeren Bäumen kann dem Klimawandel viel eher standhalten.

Einige Fakten:
- Die Fläche des Waldes Hasenbusch beträgt insgesamt 154.000 Quadratmeter.

- Als Ersatz für die auf 4 x 200 Quadratmetern gefällten amerikanischen Roteichen werden 400 neue Bäume gepflanzt, das sind vor allem heimische Rotbuchen und Traubeneichen, dazu Winterlinden, Bergahorn, Vogelkirsche und Weißtanne.

- Die Verwaltung hat für diese Arbeit nicht viel Personal: eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter kommen auf eine Mio. Quadratmeter Wald, mehr ist finanziell in einer armen Stadt wie Wuppertal nicht möglich.

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07.06.2018