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Nachrichten aus Uellendahl-Katernberg

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30. Aug

Keine Rodung bei den GWG-Häusern am Domagkweg

Dringlichkeitsantrag wegen Ende der Schutzfrist für Sträucher am 30.09.

Sehr geehrte Frau Ebert,

die GWG plant, alle Sträucher und Blühpflanzen vor und hinter ihren Häusern in der Siedlung am Domagkweg komplett zu roden.IMG_20190829_173358

Dieses Vorhaben wurde von Mitarbeitern der GWG bereits bei den Häusern Hausnr. 1 – 7 umgesetzt.

Weitere Rodungen von GWG-Häusern am Domagkweg wurden jedoch von einer Anwohnerin gestoppt, die sich mit Hinweis auf die Schutzzeit vom 1. März bis zum 30. September an die Stadtverwaltung gewandt hatte. Innerhalb dieser Frist dürfen Bäume, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche, andere Gehölze und Röhrichte nicht abgeschnitten oder auf den Stock gesetzt werden, da heimische Vögel in dem Zeitraum dort nisten könnten.

Die Anwohner*innen sammeln aktuell Unterschriften, mit denen sie sich gegen weitere Rodungen aussprechen. Viele Sträucher und Büsche wurden von den Mieter*innen mit Genehmigung der GWG in den Vorgärten oder im hinteren Bereich angepflanzt, die zur Verschönerung der Siedlung beigetragen haben. Die Mieter*innen wurden von der GWG leider nicht über die geplanten Maßnahmen informiert.IMG_20190829_173453

Wir bitten die Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg, vor diesem Hintergrund, folgende Resolution zu beschließen und an die GWG zu richten:

Sehr geehrter Herr Zier,
wir bitten Sie als Geschäftsführer der GWG, die geplanten Rodungsmaßnahmen in der Siedlung am Domagkweg nicht weiterzuführen.
Die Mieter*innen haben auf eigene Kosten die blühenden Sträucher gepflanzt haben und so mit viel Liebe und Engagement zur Verschönerung der Siedlung beigetragen. Die Pflanzungen wurden von der GWG genehmigt mit der Maßgabe, dass die Mieter*innen dauerhaft für deren Pflege die Verantwortung übernehmen, was sie seitdem zuverlässig tun.

Wenn jetzt alle Sträucher entfernt werden, geht viel von dem Charme der Siedlung verloren. Nach Aussagen der Mieter*innen gibt es weder Ratten noch sonstige Gründe, die eine solch drastische Maßnahme notwendig machen würde.

Mit freundlichem Gruß

Cornelia Krieger
Fraktionsvorsitzende

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30.08.2019

04. Okt

Fahrplanwechsel in Wuppertal, Planungen für Uellendahl-Katernberg

 

Sehr geehrte Frau Ebert,

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung UellendahlKaternberg beantragt:

1.  Vertreter*innen der Wuppertaler Stadtwerke werden gebeten, zur Sitzung der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg am 11.10. 2018 einen Bericht vorzulegen, der die geplanten Änderungen im Fahrplan für Busse und Schwebebahn aufzeigt, die für unseren Bezirk relevant sind.

2.  Für Nachfragen ist es erforderlich, dass Fachleute der WSW auch bei der Sitzung anwesend sind.

3.  Damit sich die Bezirksvertreter*innen auf das Thema vorbereiten können, bitten wir um Versand der bezirklich relevanten Änderungen des Fahrplanes einige Tage vor der Sitzung.

Für Ihre Bemühung bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Krieger, Fraktionsvorsitzende

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04.10.2018

19. Sep

Keine Forensik auf der Kleinen Höhe!

 

An
- den Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal, Herrn Andreas Mucke
- die Bürgermeisterinnen Maria Schürmann CDU, Ursula Schulz SPD, Bettina Brücher, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
- die Fraktionsvorsitzenden der demokratischen Ratsfraktionen im Wuppertaler Rat:
Klaus Jürgen Reese SPD, Michael Müller CDU, Alexander Schmidt FDP, Gerd-Peter Zielezinski Die Linke

103. Änderung des Flächennutzungsplans/Aufstellung Bebauungsplan 1230
Hier: Einstellung der laufenden Verfahren, ein Appell an alle Verantwortlichen und Entscheidungsträger der Stadt Wuppertal

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Entscheidung des Rates ist noch nicht endgültig gefallen. Bitte folgen Sie
ihrem Gewissen als Verantwortliche für diese Stadt und überlegen Sie folgende
Aspekte, bevor Sie ihre Entscheidung fällen und im Rat abstimmen:

1.  Wir brauchen die „Kleine Höhe“ als Frischluftschneise, als Naherholungsgebiet, als Rückzugsort für Mensch und Natur, als Anbaufläche für verbrauchernahe Landwirtschaft, und zum Erhalt des durchgängigen Grüngürtels:
Gerade die Wetterereignisse in diesem Jahr zeigen doch mehr als deutlich auf, dass es in unserer Region um eine wirklich nachhaltige Stadtentwicklung unter Berücksichtigung klimatischer Veränderungen gehen muss! Auf der einen Seite die bereits erschlossene und bebaute Fläche „Parkstraße“, auf der anderen Seite die letzte größere landwirtschaftlich genutzte Fläche mit hohem klimatischen, ökologischen und reizvollem landschaftlichen Wert.

Können Sie es verantworten, dass auf dieser für uns wichtigen Fläche gebaut wird, während auf der Parkstraße eine ökologisch weniger bedeutende Fläche vorhanden ist?

2.  Die Stadt Wuppertal hat sich, als moderne und bürgerfreundliche Kommune, die Bürgerbeteiligung auf ihre Fahne geschrieben.

Die „Kleine Höhe“ ist eine Fläche, für deren Erhalt schon mehrere Generationen (seit 1981) kämpfen. Doch wie werden die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt? Sogar die Anhörung der Bezirksvertretung wurde fast „vergessen“, jetzt wird die Entscheidung um eine Gremienrunde vertagt, damit die BV Uellendahl-Katernberg noch gehört werden kann. Und eine wirklich im Ergebnis offene Bürgerbeteiligung unter dem Aspekt: transparente Gegenüberstellung der in Frage kommenden Wuppertaler Standorte, wie es versprochen wurde, wird hier nicht eingehalten sondern durch nicht belegte Behauptungen wie das „Das Land will die Kleine Höhe mit klarer Priorisierung“ ad absurdum geführt.

Können Sie das gegenüber Bürgerinnen und Bürgern vertreten?

3.  Die Stadt Wuppertal braucht Flächen für die Ansiedlung von Gewerbe. Es sind ausreichend Flächen vorhanden, auf denen Industriebrachen, Flächen der Bundesbahn und marode Bauten stehen. Hier benötigen wir mehr echtes Engagement, um ökologisch weniger wertvolle Flächen für Gewerbe zugänglich zu machen und wertvolle Flächen wie die „Kleine Höhe“ zu schützen. Ist es wirklich Wert zum Preis von 5 ha gewonnener Gewerbefläche an der Parkstraße die einmalige, rundum von Freiland und Naturschutzflächen umgebene Fläche an der Kleinen Höhe zu dauerhaft der Bebauung preiszugeben?

Wir appellieren an Ihre Verantwortung als wichtige Entscheidungsträger*innen und bitten Sie, Ihren Standpunkt noch einmal zu überprüfen. Wir bitten um Ihre Unterstützung, die „Kleine Höhe’ weiterhin von jeder Bebauung freizuhalten. Wir möchten Sie hiermit höflich auffordern, sich der Initiative der Mehrheit der Mitglieder der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg, der BI-Kleine Höhe und den Naturschutzverbänden anzuschließen und ihre politische Kraft als Stadtverordnete, Bürgermeister*in und Oberbürgermeister dafür einzusetzen, dass der Rat der Stadt Wuppertal das Bebauungsplanverfahren für die „Kleine Höhe“ einstellt und ein neues, offenes und transparentes Standortverfahren auf den Weg bringt.

Noch ist nichts verloren, der B-Plan 1230 ist noch nicht abgeschlossen.

Bitte stimmen Sie im Rat gegen diese Planungen.

Mit freundlichen Grüßen

Cornelia Krieger
Fraktionsvorsitzende

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19.09.2018