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Nachrichten aus Uellendahl-Katernberg

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25. Mrz

Parksituation im Umfeld der Vogelsangstraße, Florastraße u.a.

Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Sitzung am 23.04.2020

Sehr geehrte Frau Ebert,
in der Sitzung vom April 2014 hatten wir einen Antrag zur “Reduzierung externen Parkens im Umfeld der Vogelsangstraße, Florastraße und den dahinterliegenden Straßen“ gestellt. Das Problem ist hinreichend bekannt und wurde in der BV schon mehrfach diskutiert, ohne, dass das Problem jedoch gelöst wurde. Auch die Anwesenheit des neuen Leiters der Rettungsassistenzschule in der letzten Sitzung hat keine neuen Lösungen gebracht, Die Ansiedlung der Rettungsassistenzschule wird von uns allen begrüßt, sorgt jedoch auch für zusätzlichen Verkehr und trägt so zur Verschärfung des Parkproblems bei.
Die neuen Mieter der St. Anna-Klinik und ihre Kund*innen reisen nicht nur aus Wuppertal, sondern auch aus den Städten des Umlandes an und sie kommen dann meist mit ihren PKWs. Das führt dazu, dass z.B. Ausfahrten so zugeparkt werden, dass zum Teil keine Durchfahrt mehr möglich ist, geschweige denn, dass eine Anfahrt für Rettungsdienste reibungslos möglich ist. In der letzten Sitzung wurde mit Recht darauf hingewiesen, dass die Vogelsangstraße stellenweise so eng ist, dass zwei Busse nicht aneinander vorbeikommen, das Gleiche gilt für. die Begegnung eines Busses mit einem LKW.
Das ist grundsätzlich und insbesondere für die Anwohner*innen schon lange kein tragbarer Zustand mehr.

Beschlussentwurf:
Die BV Uellendahl-Katernberg beschließt, dass zur nächsten Sitzung ein Vertreter der Verwaltung kommt, um mit uns die Möglichkeiten der Verbesserung der Parksituation v.a. für Anlieger*innen zu diskutieren. Dabei sollen auch Lösungsaspekte wie Anlieger-Straße, Einbahnstraße, Parkraumbewirtschaftung, oder andere Möglichkeiten diskutiert und ein realistischer Lösungsvorschlag erarbeitet werden. Wir möchten ein für alle Beteiligten zufriedenstellendes Ergebnis erzielen.

Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Krieger, Fraktionssprecherin

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25.03.2020

03. Mrz

Stand der Biotopvernetzung in Uellendahl-Katernberg

Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung Uellendahl-Katernberg am 26.03.2020

Sehr geehrte Frau Ebert,
nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) soll der Biotopverbund mindestens 10 Prozent der Fläche jedes Landes umfassen. Es wird unter anderem die Erhaltung oder Schaffung von Trittsteinbiotopen und mehr verbindenden Elementen zur besseren Vernetzung auf regionaler Ebene gefordert. Gewässerrandstreifen sollen ebenfalls entwickelt werden In ihrer Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) fordert die Bundesregierung von den Bundesländern die Etablierung bzw. Weiterentwicklung eines effektiven Biotopverbundsystems.

Wir bitten um Beantwortung folgender Fragen durch die Verwaltung zum Biotopverbund:

  1. Wie sieht das Biotopverbundsystem für unseren Bezirk Uellendahl-Katernberg aus?
  2. Was ist in Zukunft für das Biotopverbundsystem, auch in Bezug auf die Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) geplant?
  3. Gibt es Strategien und Planungen, wie dauerhaft die Sicherung der Populationen wild lebender Tiere und Pflanzen einschließlich ihrer Lebensstätten, Biotope und Lebensgemeinschaften gewährleistet wird?
  4. Laut Flächennutzungsplanentwurf 2002 wurden im Bereich Uellendahl-Katernberg / Dönberg folgende Verbesserungen auch für die Biotopvernetzungen vorgeschlagen:
  • Weiterentwicklung von Bachläufen,
  • Anpflanzung von Ufergehölzen
  • Extensivierung von feuchten Grünlandflächen
  • Teiche mit Uferrandstreifen versehen und naturnah gestalten
  • Obstwiesen erhalten, weiterentwickeln durch Nachpflanzung und Pflege
  • Anlage von Waldsäumen
  • Anreicherung von Strukturen

Was ist von diesen Maßnahmen bereits umgesetzt?

Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Krieger, Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BV Uellendahl-Katernberg

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03.03.2020

02. Mrz

Aus der Bezirksvertretung, 27.02.2020

August-Jung-Weg: keine Wohnbebauung auf der Wiese

Die GRÜNEN sind nach wie vor gegen die Bebauung der landwirtschaftlich genutzten Wiese am August-Jung-Weg. Wir wollen, dass zunächst im städtischen Innenbereich Lücken für Wohnbebauung genutzt werden und nicht immer weitere Flächen versiegelt werden.

Hier geht es zu der Drucksache mit Anlagen. Wir haben wir in der BV gegen den Satzungsbeschluss zur Bebauung gestimmt.

Neben dem Argument der Versiegelung gibt es weitere negative Auswirkungen: immer weniger landwirtschaftlich genutzte Fläche in Wuppertal, Zerstörung des Landschaftsbildes, Verlust von Lebensraum für die Tierwelt, weniger Fläche zur Versickerung des Regens, Reduzierung der Naherholungsfläche, starke Reduzierung der Klimaaktivität der Fläche und höheres Verkehrsaufkommen. Aus all diesen Gründen lehnen wir eine Bebauung an dieser Stelle grundsätzlich ab, das bekräftigte Christian Limbach für uns in einem engagierten Redebeitrag.

Der Hauptknackpunkt ist, dass die Fläche des geplanten Baugebietes „eine hohe klimarelevante Funktion hat“ (steht so in Anlage 2 der Vorlage). Das bedeutet, die Kaltluftentstehung, die bisher auf der Wiese entsteht, wird durch Versiegelung verhindert, dadurch wird der Kaltluftabfluss im Gebiet durch die Baukörper eingeschränkt. Dieser Frischluftabfluss ist wichtig für den Luftaustausch und bei Hitze zur Temperaturabsenkung in der Senke Nevigeser Straße. Nun aber sollen massive Zweifamilienhäuser mit einer möglichen Baugrundfläche von 210 m² 15 x 14 m, mit talseits 3 Vollgeschossen und Dachgeschossen (Seite 45 Mitte der Abwägungsvorschläge, Januar2020) möglich sein. Das passt aus unserer Sicht gar nicht zusammen.

Antrag auf Vertagung
Neue Informationen gab es, weil ein Bürger in Gesprächen mit dem Investor u.a. steht, um eine weniger massive und weniger hohe Bebauung umzusetzen.

Um das Ergebnis der Gespräche abzuwarten, stellten wir den Antrag, den Beschluss der Satzung um eine Runde auf die nächste BV-Sitzung zu verschieben, die noch vor dem regulären Stadtentwicklungsausschuss stattfindet. Das hätte den Vorteil, dass wir neue Informationen zur Entscheidungsgrundlage nehmen könnten und trotzdem keine Verschiebung der Beschlussfassung notwendig wäre, da das nächste entscheidende Gremium, der Stadtentwicklungsausschuss, noch nach dieser Sitzung stattfindet.

Die SPD war diesen Argumenten gegenüber leider nicht aufgeschlossen und wollte endlich beschließen und lehnte unseren Antrag auf Vertagung mit Teilen der CDU und der FDP ab. Mit dem gleichen Stimmergebnis wurde dann auch die Satzung beschlossen.

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02.03.2020