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Paul Yves Ramette
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Nachrichten aus Ronsdorf

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08. Jul

Blombach Nord – Bebauungsplan 450 – 2. Änderung des Bebauungsplans

Stellungnahme zur Ablehnung VO/0407/13 Bebauungsplan 450 –Blombach Nord- 2. Änderung des Bebauungsplans   Satzungsbeschluss

„Die GRÜNEN könnten der Erweiterung im Prinzip zustimmen. Wir schließen uns jedoch der Stellungnahme von BUND, LNU und NABU an, dass ein funktioneller oder zumindest finanzieller Ausgleich hätte erreicht werden müssen, um diesen erneuten ökologischen Eingriff mittels Gehölzpflanzungen an anderer Stelle zu ermöglichen.

Aufgrund der Haushaltslage der Stadt Wuppertal und der Abschaffung der Baumschutzsatzung ist für Ersatzpflanzungen so gut wie kein Geld vorhanden.

Die Begründung, es bestünden in der näheren Umgebung ausreichend Grünflächen, ist das ewige Totschlagargument für die alltägliche Versiegelung von Flächen sowie Fällung von Bäumen und Hecken. Im Großen wie am Scharpenacken oder Rädchen oder eben wie im Kleinen bei dieser Erweiterung. Da die Verwaltung auf eine entsprechende zumutbare Auflage verzichtet, lehnen wir die Vorlage ab.“

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08.07.2013

05. Jan

Protest gegen den Flächenfraß – GRÜNE Ronsdorf tagen nicht in der neuen JVA

Die Bezirksvertretung Ronsdorf tagt am 05.07. in der neuen Jugendhaftanstalt auf dem Gelände des ehemaligen Biotop Weidfeld. Aus Protest am Standort wird die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nicht an der Sitzung teilnehmen.

 

Die GRÜNEN begrüßen Verbesserungen im Jugendstrafvollzug, doch mit der angeblich “alternativlosen” Wahl des Standortes wurde eine Biotop-Fläche mit hoher naturschutzwürdiger Bedeutung geopfert.

„Unsere Alternativvorschläge für den Bau waren nicht gewollt. Die ehemalige schwarz-gelbe Landesregierung hat mit Unterstützung der großen Kooperation im Rat in Rekordzeit nur auf die schnellste und billigste Lösung gesetzt. Eine nachhaltige Stadtentwicklung sieht anders aus. Diese großflächige Zerstörung von Naherholungs-, Landschaftsschutzgebiet und Biotop wäre vermeidbar gewesen!“, so Susanne Sperling, Fraktionssprecherin in der Bezirksvertretung Ronsdorf.

„Es ist den Bezirksvertreterinnen und –vertretern unbenommen, einen Ortstermin in der Jugendhaftanstalt anzubieten. Wir sehen jedoch keine Notwendigkeit darin, die öffentliche Sitzung der Bezirksvertretung in die noch schlecht zu erreichende Anstalt zu verlegen, nachdem wir bereits durch den Anstaltsleiter, Herrn Koch, in der Sitzung der Bezirksvertretung am 05.04. ausreichend informiert worden sind.“ so Susanne Sperling abschließend.

Der Wunsch auf Verlegung der Sitzung ins Bürgerbüro wurde abgelehnt.

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05.01.2012