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Gabriele Mahnert
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Kordula Pfaller
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Wilfried Franz Goeke-Hartbrich
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Nachrichten aus Elberfeld-West

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26. Feb

Sichere Querungshile für GrundschülerInnen

Antrag für die Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld-West am 28.02.2018

 

Sehr geehrte Frau Ockel,

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung ElberfeldWest stellt folgenden Antrag:

1.  Die Bezirksvertretung setzt sich dafür ein, dass in dem
Querungsbereich der OGGS Am Nützenberg und dem
gegenüberliegendem Betreuungsverein baff e.V. ein Zebrastreifen
zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Schulkinder und
AnwohnerInnen installiert wird.

2.  Die Bezirksvertreung fordert die Verwaltung auf, umgehend einen
Ortstermin mit den VerteterInnen der Grundschule, des
Betreuungsvereines, des Jugendtreffs, der Polizei, WSW, Anwohnern
und Anwohnerinnen und der Bezirksvertetung durchzuführen.

Begründung:
Ca. 250 Grundschüler/innen der OGGS Nützenberger Strasse queren
täglich mehrmals die Kyffhäuser Strasse, um zu ihrer Mittags- oder
Ganztagsbetreuung in den Räumen des Betreuungsvereins „baff e.V.“ zu
gehen und/ oder dort an schulischen AG ‘s teilzunehmen.
Die institutionalisierte Verbindung zwischen den Gebäuden führt daher zu
einer hohen Querungfrequenz, die neue Sicherungsmaßnahmen notwendig
macht. Die vorhandene Querungshilfe im Kurvenbereich wird dem
kindlichen Verhalten im Strassenverkehr nicht gerecht, weil sie zu weit
weg liegt. Zudem sind Kinder bis zum 9. Lebensjahr nicht in der Lage, die
Geschwindigkeit eines PKWs angemessen einzuschätzen. Sie benötigen
daher auch in einer verkehrsberuhigten Zone, in der nicht schneller als 30
km/h gefahren werden darf, eine eindeutige Querungshilfe, die von allen
VerkehrsteilnehmerInnen einfach zu verstehen ist.

Die OGGS Am Nützenberg und der Betreuungsverein „baff e.V.“ haben im
Dezember 2017 mit einer medienwirksamen Aktion auf einen fehlenden
Zebrastreifen in diesem Bereich aufmerksam gemacht, da es in der
Vergangenheit bereits zu Unfällen mit Kindern gekommen ist.

Neben den Schulkindern, die mit dem ÖPNV zur Schule fahren, müssen
auch die  AnwohnerInnen die Kyffhäuserstrasse queren, um die
Bushaltestellen zu erreichen.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf, damit es nicht zu weiteren
Verkehrsunfällen kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Kordula Pfaller
Sprecherin der Fraktion Bündnis90Die Grünen
in der BV Elberfeld-West

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26.02.2018

15. Feb

GRÜNE wollen Vorfahrt für Kinder in der Arrenberger Straße

Die GRÜNEN wehren sich dagegen, dass Verkehr first und Sicherheit second rangiert, um es in der einfachen, dafür aber allgemein verständlichen Sprache des US-Präsidenten zu sagen.

Bereits im September 2016 beantragten die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Elberfeld-West, im Bereich der KiTa an der Arrenberger Straße eine Spielstraße einzurichten.

Die Verwaltung brauchte ein Jahr, bis sie im Oktober 2017 eine Antwort gab, die dem Thema nicht gerecht wird. Sie lautete: „Die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs kommt nur in Betracht, wenn sehr geringer Verkehr vorhanden ist“.

Kordula Pfaller, Fraktionssprecherin der GRÜNEN in der BV Elberfeld-West:

„Übersetzt heißt das, nur dort, wo der Verkehr schon jetzt gering ist, kann eine Verkehrsberuhigung hergestellt werden. Da galoppiert wohl ein ´weißer Schimmel´ auf den Fluren der Verwaltung. Wir GRÜNE finden es unzumutbar, wie die Verantwortung für notwendige Sicherungsmaßnahmen für die Kindergarten-Kinder zwischen dem Eigentümer und dem Pächter (hier die Stadt) hin und her geschoben wurde.

Die Handlungsmöglichkeiten sind inzwischen so klein, dass wir alle kapitulieren, nichts geht mehr. Nennt man so etwas strukturelle Probleme lösen? Oder werden in diesem Fall scheinbar rationale Gründe vorgeschoben, um dem innerstädtischen Parkdruck gerecht zu werden oder die zügige Durchfahrt in einem Wohngebiet wie am Arrenberg weiter gewährleisten zu können?!“

Paul Yves Ramette, Kinderpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:

„In der Arrenberger Straße sind sehr viele Kinder und Jugendliche unterwegs. Neben dem Kindergarten, dem Kinder- und Jugendtreff befindet sich auch noch ein Bolzplatz. Den ganzen Tag über gibt es also viele Anlässe für Kinder und Jugendliche mit und ohne Begleitung von Eltern diesen Ort aufzusuchen. Daher benötigen sie hier einen besonderen Schutz, den wir aber nicht erhalten konnten, der jedoch zwingend notwendig ist, denn Kinder und Jugendliche handeln nicht durchgängig kontrolliert und überlegt. Sie sind ihrer Entwicklung entsprechend impulsiv, spontan und verspielt und deshalb müssen wir für eine kindgerechte Umgebung sorgen, die von allen Verkehrsteilnehmer*innen eindeutig verstanden wird.“

Kordula Pfaller und Paul Yves Ramette sind sich einig:
„Unsere Forderung bleibt: Eine Spielstraße in diesem Bereich schafft die notwendige Umkehrung in der Verantwortungslage. Kinder und Jugendliche first, Auto- und LKW-Verkehr second.“

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15.02.2018

23. Nov

Einrichtung einer Spielstraße im Bereich des Jugendtreffs Kindertagesstätte-Sportplatz im Quartier Arrenberg (Arrenberger Straße)

Antrag an die Bezirksvertretung Elberfeld-West zur Sitzung am 07.12.2016

Sehr geehrte Frau Ockel,

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Elberfeld-West stellt folgenden Antrag:

1. Die Bezirksvertretung setzt sich dafür ein, dass der Bereich Jugendtreff/Kita/Sportplatz an der Arrenberger Str. im eng bebauten Quartier Arrenberg zur Spielstraße umgestaltet wird.

2. Die Bezirksvertretung fordert die Verwaltung auf, bis zum Frühjahr 2017 ein SpielstraßenKonzept vorzulegen, dass die Interessen von beteiligten Kinder (der Grundschule Königshöher Weg ,Kita, Kinder-und Jugendtreff) miteinbezieht.

Begründung:
Viele Kommunen in NRW haben bereits angefangen, sichere Spiel- und Bewegungsräume für ihre Kinder zu schaffen und zurückzuerobern. Denn verschiedene Studien zeigen: Kinder, die sich draußen frei bewegen und ihre Wege alleine zurücklegen können, sind gesund, selbstbewußt und sozial kompetent.

Der Arbeitskreis Verkehrssicherheit des Landes NRW verstärkt sein Engagement seit 2014 mit der Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ Ziel der Kampagne ist es, Kommunen bei dem Thema darin zu unterstützen, dass Kinderinteressen bei allen
Planungsmaßnahmen im öffentlichen Raum berücksichtigt werden. Die Stadt Wuppertal ist aktuell nicht Partnerkommune der Kampagne. Dabei gab es Mittel vom Land NRW und Beratung und Unterstützung durch das Dortmunder Planungsbüro STADTKINDER.
Die Verkehrssicherheit, der Lebensraum und die Lebensqualität für Fußgängerinnen und
Fußgänger im Stadtteil Elberfeld West, insbesondere für Kinder, muss dringendverbessert
werden.
Daher ist es notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, die dafür sorgen, dass zu Fuß gehen für alle Bürgerinnen und Bürger attraktiver und für Kinder zudem sicherer wird.

Mit freundlichen Grüßen

Kordula Pfaller
Sprecherin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen
in der BV Elberfeld-West

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23.11.2016