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Gabriele Mahnert
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Kordula Pfaller
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Wilfried Franz Goeke-Hartbrich
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Nachrichten aus Elberfeld-West

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15. Feb

GRÜNE wollen Vorfahrt für Kinder in der Arrenberger Straße

Die GRÜNEN wehren sich dagegen, dass Verkehr first und Sicherheit second rangiert, um es in der einfachen, dafür aber allgemein verständlichen Sprache des US-Präsidenten zu sagen.

Bereits im September 2016 beantragten die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Elberfeld-West, im Bereich der KiTa an der Arrenberger Straße eine Spielstraße einzurichten.

Die Verwaltung brauchte ein Jahr, bis sie im Oktober 2017 eine Antwort gab, die dem Thema nicht gerecht wird. Sie lautete: „Die Einrichtung eines verkehrsberuhigten Bereichs kommt nur in Betracht, wenn sehr geringer Verkehr vorhanden ist“.

Kordula Pfaller, Fraktionssprecherin der GRÜNEN in der BV Elberfeld-West:

„Übersetzt heißt das, nur dort, wo der Verkehr schon jetzt gering ist, kann eine Verkehrsberuhigung hergestellt werden. Da galoppiert wohl ein ´weißer Schimmel´ auf den Fluren der Verwaltung. Wir GRÜNE finden es unzumutbar, wie die Verantwortung für notwendige Sicherungsmaßnahmen für die Kindergarten-Kinder zwischen dem Eigentümer und dem Pächter (hier die Stadt) hin und her geschoben wurde.

Die Handlungsmöglichkeiten sind inzwischen so klein, dass wir alle kapitulieren, nichts geht mehr. Nennt man so etwas strukturelle Probleme lösen? Oder werden in diesem Fall scheinbar rationale Gründe vorgeschoben, um dem innerstädtischen Parkdruck gerecht zu werden oder die zügige Durchfahrt in einem Wohngebiet wie am Arrenberg weiter gewährleisten zu können?!“

Paul Yves Ramette, Kinderpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:

„In der Arrenberger Straße sind sehr viele Kinder und Jugendliche unterwegs. Neben dem Kindergarten, dem Kinder- und Jugendtreff befindet sich auch noch ein Bolzplatz. Den ganzen Tag über gibt es also viele Anlässe für Kinder und Jugendliche mit und ohne Begleitung von Eltern diesen Ort aufzusuchen. Daher benötigen sie hier einen besonderen Schutz, den wir aber nicht erhalten konnten, der jedoch zwingend notwendig ist, denn Kinder und Jugendliche handeln nicht durchgängig kontrolliert und überlegt. Sie sind ihrer Entwicklung entsprechend impulsiv, spontan und verspielt und deshalb müssen wir für eine kindgerechte Umgebung sorgen, die von allen Verkehrsteilnehmer*innen eindeutig verstanden wird.“

Kordula Pfaller und Paul Yves Ramette sind sich einig:
„Unsere Forderung bleibt: Eine Spielstraße in diesem Bereich schafft die notwendige Umkehrung in der Verantwortungslage. Kinder und Jugendliche first, Auto- und LKW-Verkehr second.“

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15.02.2018

23. Nov

Einrichtung einer Spielstraße im Bereich des Jugendtreffs Kindertagesstätte-Sportplatz im Quartier Arrenberg (Arrenberger Straße)

Antrag an die Bezirksvertretung Elberfeld-West zur Sitzung am 07.12.2016

Sehr geehrte Frau Ockel,

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Elberfeld-West stellt folgenden Antrag:

1. Die Bezirksvertretung setzt sich dafür ein, dass der Bereich Jugendtreff/Kita/Sportplatz an der Arrenberger Str. im eng bebauten Quartier Arrenberg zur Spielstraße umgestaltet wird.

2. Die Bezirksvertretung fordert die Verwaltung auf, bis zum Frühjahr 2017 ein SpielstraßenKonzept vorzulegen, dass die Interessen von beteiligten Kinder (der Grundschule Königshöher Weg ,Kita, Kinder-und Jugendtreff) miteinbezieht.

Begründung:
Viele Kommunen in NRW haben bereits angefangen, sichere Spiel- und Bewegungsräume für ihre Kinder zu schaffen und zurückzuerobern. Denn verschiedene Studien zeigen: Kinder, die sich draußen frei bewegen und ihre Wege alleine zurücklegen können, sind gesund, selbstbewußt und sozial kompetent.

Der Arbeitskreis Verkehrssicherheit des Landes NRW verstärkt sein Engagement seit 2014 mit der Kampagne „Mehr Freiraum für Kinder. Ein Gewinn für alle!“ Ziel der Kampagne ist es, Kommunen bei dem Thema darin zu unterstützen, dass Kinderinteressen bei allen
Planungsmaßnahmen im öffentlichen Raum berücksichtigt werden. Die Stadt Wuppertal ist aktuell nicht Partnerkommune der Kampagne. Dabei gab es Mittel vom Land NRW und Beratung und Unterstützung durch das Dortmunder Planungsbüro STADTKINDER.
Die Verkehrssicherheit, der Lebensraum und die Lebensqualität für Fußgängerinnen und
Fußgänger im Stadtteil Elberfeld West, insbesondere für Kinder, muss dringendverbessert
werden.
Daher ist es notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, die dafür sorgen, dass zu Fuß gehen für alle Bürgerinnen und Bürger attraktiver und für Kinder zudem sicherer wird.

Mit freundlichen Grüßen

Kordula Pfaller
Sprecherin der Fraktion Bündnis90/Die Grünen
in der BV Elberfeld-West

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23.11.2016

09. Sep

Öffnung der Roonstraße für den Radverkehr ist ein Gewinn

Zur Kritik der FDP an einem beschlossenen Bürgerantrag zur Öffnung der Roonstraße für den Radverkehr nimmt Kordula Pfaller, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in der BV Bezirksvertretung Elberfeld-West Stellung:

„Die Roonstraße im Briller Viertel zum Knackpunkt für Unfallgefahr und zu einem Parkplatzproblem rund um die B7-Sperrung zu machen, zeigt, welcher FDP-Sachverstand in der BV Elberfeld-West schlummert.

Die Roonstraße für den gegenläufigen Radverkehr zu öffnen, ist nicht nur eine gesetzliche Auflage aber natürlich für die Radfahrer*innen im Viertel und für die Radwegverbindungen im Tal auch ein erfreulicher Gewinn. Sichere Straßen, kurze Verbindungen sowie attraktive Wegstrecken für Radfahrende erhöhen die (Über-) Lebensqualität in Wuppertal. Daher könnte dieser Antrag an die BV-Elberfeld-West durchaus von den GRÜNEN sein. War er aber leider nicht. Es war ein Bürgerantrag, der aber – so die „zugeparkte“ Denkrichtung des Herrn Ulsmann – bestimmt von uns „ferngesteuert“ wurde.

Die mit großer Mehrheit beschlossene Öffnung der Roonstraße für den gegenläufigen Radverkehr war längst überfällig und laut § 45 Abs. 9 StVO für Tempo-30-Zonen vorgesehen. Das Auto-Verkehrsaufkommen auf der Briller Straße, der Nützenberger Straße und der Katernberger Straße hat die Radfahrenden stark gefährdet. Die Verkehrspolitik in einer belebten Stadt muss die Interessen der Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und des Autoverkehrs zusammenführen. In engen Kurven und Einmündungen darf nicht geparkt werden. Dies sicher zu stellen, war und ist immer unsere Aufforderung an die Verwaltung.“

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09.09.2016