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Gabriele Mahnert
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Kordula Pfaller
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Wilfried Franz Goeke-Hartbrich
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Nachrichten aus Elberfeld-West

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06. Dez

BV-Elberfeld-West: Eltern und Grundschulen erzielen einen Teilerfolg, aber nur bis zu den Sommerferien.

Grundschulkinder, die in Richtung Eskesberg, Pahlkestrasse oder Düsseldorfer Straße wohnen, werden zumindest bis zu den Sommerferien 2019 um 13.25 Uhr mit der Linie 835 vom Nützenberg nach Hause fahren können. Die Einsatzwagen nach der 4. und 5. Stunde sind gestrichen.
Das ist die Zwischenlösung der WSW. Jetzt muss aber an einer Regelung gearbeitet werden, die unseren Kleinsten und ihren Familien gerecht wird. Denn wir können nicht über Elterntaxis klagen, die die Selbstständigkeit unserer Kinder untergräbt und gleichzeitig eine fahrplanmäßige Überforderung einrichten.

Kordula Pfaller, Fraktionssprecherin von BÜNDNIS90/Die GRÜNEN in der Bezirksvertretung Elberfeld-West: „Die Komplexität des Nahverkehrsnetzes zu erfassen und die angesichts von kindlichem Spielbedürfnissen zum Teil gefährlichen Warte- und Umsteigesituationen zum Beispiel am Robert-Daum-Platz oder Otto-Hausmann-Ring zu meistern, ist eine Feuertaufe für Schulanfänger und Schulanfängerinnen. Die Erwartung, dass unsere Erstklässler zudem noch vor dem schulischen Schreiben- und Lesenlernen den Busfahrplan und die Anzeigetafeln der WSW lesen, verstehen und nutzen lernen sollen, ist nicht hinnehmbar. Die Schulwegsicherheit für unsere Kinder ist eine gemeinsame Verantwortung, die wir nicht aus finanziellen Gründen einstellen können.“

Die Schulen, das Schulamt und die WSW müssen sich an einen Tisch setzen und Lösungen für die Anforderungen des Ganztags-Schulbetriebs erarbeiten. Durch die verlässliche Ganztagsbetreuung in den Grundschulen haben sich in den letzten Jahren die Rückfahrtzeiten nach Hause geändert.Jetzt wäre es wichtig und richtig, die Fahrtzeiten der Einsatzwagen am Bedarf zu orientieren und das Nahverkehrsnetz kindgerecht aufzustellen.

Der Nützenberg liegt mitten in Wuppertal, ist aber im öffentlichen Nahverkehr eine Diaspora. Kein Bus verbindet das große Wohnviertel mit einem Einkaufszentrum und auch das Einzugsgebiet der beiden Grundschulen ist im ÖPNV nur verschlungen eingebunden. Die viel diskutierte Verkehrswende kann aber nur mit einem klugen ÖPNV-Netz gelingen, dass bestehende Lücken schließt und nicht neue aufreißt.

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06.12.2018

15. Nov

Fahrplanwechsel 2018

Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld-West am 07.11.2018

Der Antrag wurde geändert beschlossen (ohne Punkte 3 und 4)

Sehr geehrte Frau Ockel,

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung Elberfeld-West
beantragt, die Bezirksvertretung möge folgenden Beschluss fassen:

Im Zuge des Fahrplanwechsels am 25.11.2018 werden folgende Verbesserungen für
die Bürger und Bürgerinnen in Elberfeld-West umgesetzt:

1. Es wird eine Buslinie eingerichtet, die den S-Bahnhof Steinbeck für
Berufspendler, die in Elberfeld-West wohnen nutzbar macht und so sinnvoll in das
städtische Nahverkehrsnetz einbindet.

Begründung:
Die bislang einzige Buslinie 613 aus Elberfeld-West fährt
über den Otto-Hausmann-Ring, die Bayreutherstr, den Karlsplatz und
schließlich über den Elberfelder Hauptbahnhof zum S-Bahnhof
Steinbeck mit einer Fahrzeit von ca. 20 Minuten und ist daher keine
Option.

2. Die Buslinie 619 wird in der Linienführung an ein Nahversorgungszentrum (OttoHausmann-Ring oder Steinbeck) angeschlossen.

Begründung:
Die Bürger und Bürgerinnen am Nützenberg können mit
ihrer Buslinie kein einziges Einkaufszentrum erreichen.

3. Die geplanten Kürzungen der Linie 619 werden zurückgenommen.

Begründung:
Ein weiterer Abbau von Fahrten bzw. Verbindungen ist die
genau falsche Botschaft, um eine innerstädtische Verkehrswende zu
fördern und bedeutet für die aktuellen ÖPNV-Nutzerinnen und -Nutzer
ein Mangel, der nicht hinnehmbar ist.

4. Auch die geplanten Kürzungen der Linie 623 sollen zurückgenommen werden.

Begründung: Der Haltepunkt Villa Media wird auch von ÖPNVFahrerinnen und -Fahrern, die am Arrenberg leben genutzt. Es ist ihre
Verbindung zur S-Bahn und zur Innenstadt.

5. Die Buslinie 629 mit den Haltestellen Friedrich-Bayer-Str., Bouterwekstr. usw.
sollen wieder nach 20:00 Uhr angefahren werden.
Begründung:
Das Wohngebiet Kirchhofstrasse wird ausgebaut bzw. verdichtet und daher brauchen die neuen Bürger und Bürgerinnen rechtzeitig attraktive ÖPNV -Angebote.

Weitergehende Erläuterungen:
Im Zuge der Anstrengungen zur Luftreinhaltung im Wuppertaler Stadtgebiet ist es
notwendig, Anreize zu schaffen, die die Bürger*innen zur Nutzung des Öffentlichen
Nahverkehrs motivieren. Kürzungen sind dabei absolut kontraproduktiv.
Insbesondere dort, wo große Wohngebiete an die Innenstadt angebunden werden
müssen, wie in Sonnborn, dem Briller Viertel, dem Nützenberg, der Varresbeck, dem
Arrenberg und dem Zoo-Viertel ist es erforderlich, Buslinien in einer angemessenen
Taktung auch in den Abendstunden fahren zu lassen. Gerade junge Menschen
benötigen  Angebote in eine öffentliche und zukunftsweisende Mobilität, um den
öffentlichen Nahverkehr als Option in ihrem Bewußtsein – nachhaltig – zu verankern.
Wuppertals Topografie und die Abnahme fußläufig erreichbarer Nahversorger, aber
auch die zunehmende Zahl älterer Menschen, die selbstständig leben wollen machen
eine funktionierende Nahverkehrsanbindung der Wohngebiete an die
Versorgungszentren notwendig.
Eine direkte Busanbindung aus Elberfeld-West zum Steinbecker Bahnhof und
schließlich zur Universität würde zudem das Fahrgastaufkommen am Hauptbahnhof
entzerren.

Mit freundlichen Grüßen

Kordula Pfaller
Sprecherin der Fraktion Bündnis90Die Grünen
in der BV Elberfeld-West

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15.11.2018

26. Feb

Sichere Querungshile für GrundschülerInnen

Antrag für die Sitzung der Bezirksvertretung Elberfeld-West am 28.02.2018

 

Sehr geehrte Frau Ockel,

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Bezirksvertretung ElberfeldWest stellt folgenden Antrag:

1.  Die Bezirksvertretung setzt sich dafür ein, dass in dem
Querungsbereich der OGGS Am Nützenberg und dem
gegenüberliegendem Betreuungsverein baff e.V. ein Zebrastreifen
zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Schulkinder und
AnwohnerInnen installiert wird.

2.  Die Bezirksvertreung fordert die Verwaltung auf, umgehend einen
Ortstermin mit den VerteterInnen der Grundschule, des
Betreuungsvereines, des Jugendtreffs, der Polizei, WSW, Anwohnern
und Anwohnerinnen und der Bezirksvertetung durchzuführen.

Begründung:
Ca. 250 Grundschüler/innen der OGGS Nützenberger Strasse queren
täglich mehrmals die Kyffhäuser Strasse, um zu ihrer Mittags- oder
Ganztagsbetreuung in den Räumen des Betreuungsvereins „baff e.V.“ zu
gehen und/ oder dort an schulischen AG ‘s teilzunehmen.
Die institutionalisierte Verbindung zwischen den Gebäuden führt daher zu
einer hohen Querungfrequenz, die neue Sicherungsmaßnahmen notwendig
macht. Die vorhandene Querungshilfe im Kurvenbereich wird dem
kindlichen Verhalten im Strassenverkehr nicht gerecht, weil sie zu weit
weg liegt. Zudem sind Kinder bis zum 9. Lebensjahr nicht in der Lage, die
Geschwindigkeit eines PKWs angemessen einzuschätzen. Sie benötigen
daher auch in einer verkehrsberuhigten Zone, in der nicht schneller als 30
km/h gefahren werden darf, eine eindeutige Querungshilfe, die von allen
VerkehrsteilnehmerInnen einfach zu verstehen ist.

Die OGGS Am Nützenberg und der Betreuungsverein „baff e.V.“ haben im
Dezember 2017 mit einer medienwirksamen Aktion auf einen fehlenden
Zebrastreifen in diesem Bereich aufmerksam gemacht, da es in der
Vergangenheit bereits zu Unfällen mit Kindern gekommen ist.

Neben den Schulkindern, die mit dem ÖPNV zur Schule fahren, müssen
auch die  AnwohnerInnen die Kyffhäuserstrasse queren, um die
Bushaltestellen zu erreichen.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf, damit es nicht zu weiteren
Verkehrsunfällen kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Kordula Pfaller
Sprecherin der Fraktion Bündnis90Die Grünen
in der BV Elberfeld-West

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26.02.2018