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Nachrichten aus Barmen

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08. Sep

Grünes Licht für Downhillstrecke im Kothener Busch

Barmer GRÜNE begrüßen Entscheidung der BV

Über die gestern in der Bezirksvertretung Barmen mit großer Mehrheit getroffene Entscheidung zur Errichtung einer Downhill-Strecke im Kothener Busch zeigen sich die GRÜNEN in der Barmer Bezirksvertretung sehr erfreut:

“Wir haben im Vorfeld die verschiedenen Interessen von AnwohnerInnen, WaldnutzerInnen und MountainbikerInnen gehört, abgewogen und sind letztlich zu der Überzeugung gelangt, dass eine versuchsweise auf ein Jahr angelegte Errichtung der Strecke sinnvoll ist”

so Marc Schulz, Stadtverordneter und Mitglied der BV Barmen.

“Wir wollen den Sportlerinnen und Sportlern die Möglichkeit geben, ihre Freizeitbeschäftigung in Wuppertal auszuüben und denken, dass mit der Strecke im Kothener Busch, die ja bereits von Downhill-Fahrern benutzt wird, eine gute Lösung gefunden wurde. Hauptsächlich geht es bei dieser Entscheidung um die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger, die den Wald nutzen, denn bisher wurde der Wald ohne eine gesicherte Strecke mit entsprechenden Entschleunigungsmaßnahmen an den Kreuzungen befahren, womit die Gefahr eines Zusammenstoßes nicht von der Hand zu weisen war. Jetzt sollen entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, die ein einvernehmliches Miteinander aller wesentlich besser ermöglichen können.
Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sich die Downhill-FahrerInnen an die vorgeschriebenen Regeln im Wald und auf der Strecke halten. Wir haben aber das nötige Vertrauen in die jungen FahrerInnen, dass sie sich an diese Regeln halten. Andernfalls müsste die gesamte Strecke noch einmal überdacht werden.”

Ilona Schäfer, Sprecherin der GRÜNEN Fraktion in der BV Barmen:

“Die im Verlauf der letzten Wochen von den AnwohnerInnen und insbesondere von den BewohnerInnen des Buschlands geäußerten Bedenken sind uns aber dennoch wichtig und dürfen nicht unter den Teppich gekehrt werden. Daher haben wir in der Sitzung Wert darauf gelegt, dass es für mögliche Beschwerden oder Hinweise auf Konflikte eine Anlaufstelle geben muss, die schnell auf die Eingaben reagiert. Dieser Hinweis ist auch in den Beschluss der BV aufgenommen worden, so dass wir hoffen, dass wir den Vorbehalten der dort Lebenden trotz unseres Bekenntnisses für die Downhill-Strecke Rechnung tragen konnten. Wir begrüßen die Legalisierung der Strecke im Kothener Wald auch deshalb, weil damit eine Kanalisierung des Sports erreicht und so an anderer Stelle das ´wilde Fahren´ unterbunden werden kann.”

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08.09.2010

01. Sep

Lebensmittelversorgung auf dem Rott ist besorgniserregend

Nach der Schließung des Lebensmittelmarktes in der Eschenstraße ist eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung auf dem Rott nicht mehr gewährleistet. Von ursprünglich vier Supermärkten ist keiner mehr verblieben.

Tina Schulz, GRÜNES Mitglied der Bezirksvertretung Barmen und stellvertretende Bezirksbürgermeisterin:

„Der Rott ist einer der am dichtest besiedelten Bezirke in Wuppertal. Gerade die älteren Menschen brauchen eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung. Die umliegenden Märkte wie die Märkte am Unterdörnen oder am Carnaper Platz sind für viele Menschen nicht mehr ohne das Auto erreichbar. Die Gefahr, dass die Attraktivität des Stadtbezirks Rott leidet, der vormals über eine funktionierende Nahversorgung verfügte, ist groß. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“

Ilona Schäfer, Sprecherin der GRÜNEN Fraktion in der BV ergänzt:

„Es ist für uns unvorstellbar, dass es in einem Bezirk mit fast 10.000 EinwohnerInnen keinen Bedarf für einen Lebensmittelmarkt gibt. Wir haben das Thema daher auf die Tagesordnung der nächsten BV-Sitzung am 07.09. setzen lassen und wollen von der Verwaltung auf folgende Fragen Antworten haben:

  1. Sind der Verwaltung Gründe bekannt, warum in einem Stadtbezirk mit fast 10.000 EinwohnerInnen von ehemals vier Märkten kein einziger Markt mehr verblieben ist?
  2. Der Sprecher des Supermarktes, der bislang in der Eschenstraße beheimatet war, nennt in einem Artikel in der Westdeutschen Zeitung vom 11. März 2010 den Rott einen Standort mit großem Potenzial, allerdings fehle ein angemessener Standort. Gab es zwischen dem Supermarkt-Betreiber und der Verwaltung Gespräche über einen möglichen neuen Standort auf dem Rott?
  3. Welche Planungen verfolgt die Verwaltung bzw. die Wirtschaftsförderung, um eine wohnortnahe und fußläufig erreichbare Nahversorgung auf dem Rott auch zukünftig zu ermöglichen und um interessierten LebensmitteleinzelhändlerInnen oder Einzelhandelsunternehmen eine Neuansiedling auf dem Rott zu erleichtern?

Wir sind gespannt auf die Antworten und hoffen, damit eine Diskussion zu ermöglichen, an deren Ende ein für die Rotterinnen und Rotter hoffentlich positives Ergebnis steht.“

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01.09.2010

19. Aug

GRÜNE warnen vor übereiltem Abriss der Adlerbrücke

Ilona Schäfer, Stadtverordnete und Bezirksvertreterin der GRÜNEN für Barmen:

„Die Adlerbrücke ist seit dem Jahr 2000 ein Sanierungsfall. Bevor wir irgendeine Entscheidung über Abriss oder Erhalt treffen, brauchen wir handfeste Zahlen und Fakten von der Verwaltung. Die Verwaltung soll prüfen, ob die Brücke zumindest soweit saniert werden kann, dass FußgängerInnen und RadfahrerInnen sie sicher benutzen können.
Der Vorteil einer solchen Lösung wäre, dass die Adlerbrücke, die mit 142 Jahren die älteste Stahlbrücke in Wuppertal ist und unter Denkmalschutz steht, nicht abgerissen werden muss. Wir erwarten vor jedweder Entscheidung eine umfangreiche Berichterstattung in den städtischen Gremien und sind schon sehr gespannt auf die Diskussionen im Verkehrsausschuss und in der BV Barmen.”

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19.08.2010