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Nachrichten aus Barmen

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25. Jan

Antrag: Haltestelle Sedanstraße

Antrag zur Sitzung der BV Barmen am 08.02.2011

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Lücke,

die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen in der BV Barmen beantragt, die Bezirksvertretung möge folgenden Beschluss fassen:
An der Endhaltestelle „Sedanstraße“ der Buslinie 628 wird ein Wartehäuschen mit Sitzgelegenheiten errichtet. Die Verwaltung wird gebeten gemeinsam mit den WSW einen geeigneten Standort dafür zu festzulegen.

Begründung:
Für ein attraktives ÖPNV – Angebot ist eine kundenfreundliche Gestaltung der Haltestellenbereiche von großer Bedeutung. Das Wartehäuschen an der Endhaltestelle „Sedanstraße“ wurde jedoch vor einigen Monaten ersatzlos entfernt. Besonders an einer Endhaltestelle kommt es für die Fahrgäste oft zu längeren Wartezeiten, da BusfahrerInnen ihre Pausenzeiten einhalten müssen. Um die Wartezeit für die KundInnen komfortabler zu gestalten, wäre die Einrichtung von Sitzgelegenheiten sowie einer Überdachung an dieser Stelle angemessen.

Unterschrift
Ilona Schäfer, Fraktionssprecherin

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25.01.2011

26. Nov

Friedhofsruhe auf dem Rott?

Die GRÜNEN in der Barmer Bezirksvertretung reagieren mit Unverständnis auf Medienberichte, wonach die Anwohner der kleinen Kunstrasenanlage auf dem Rott neben dem Sportplatz am Schönebecker Busch ein zweites Mal gegen den Betrieb der Anlage klagen wollen.

Marc Schulz, Mitglied der Bezirksvertretung und Stadtverordneter:

“Der Sportverein Viktoria Rott, auf dessen Betreiben die ehemalige Rollhockeyanlage zu einem kleinen Kunstrasenplatz umgebaut wurde und der neben finanziellen Mitteln auch viel ehrenamtliches Engagement in die Umgestaltung gesteckt hat, genießt unsere volle Unterstützung in der Sache. Wir finden die soziale Abreit des Vereins vorbildlich und unverzichtbar für den Bezirk und sind daher höchst irritiert über die Unnachgiebigkeit und die Kompromisslosigkeit, mit der die Anwohner gegen das Projekt und damit die Nutzer der Anlage vorgehen. Der abermalige Versuch, den Betrieb auf juristischem Wege zu stoppen, ist ein Schlag ins Gesicht all derer, die vernünftig um einen Ausgleich der unterschiedlichen Interessen bemüht sind. Wir fordern die Anklageführer daher nachdrücklich auf, auf ihr Vorhaben im Sinne der Kinder und Jugendlichen zu verzichten.”

Die Bezirksvertretung hat aus ihren freien Mitteln mehrere Tausend Euro für Lärmschutzmaßnahmen zur Verfügung gestellt. Außerdem wurde die Nutzungszeit auf Verlangen der Anwohner erheblich eingeschränkt.

“Wir wollen, dass solche Projekte im Einvernehmen mit den im Umfeld wohnenden Menschen geplant und durchgeführt werden. Allerdings sind wir dabei auch auf ihre Kooperationsbereitschaft angewiesen. Wenn diese fehlt, muss man sich der Auseinandersetzung stellen. Wir wollen den Jugendlichen, die in einem der am dichtesten besiedelten Bezirke in Wuppertal leben, attraktive Orte für ihre Freizeitgestaltung bieten. Wir sind der Ansicht, dass die Kompromisslösung den AnwohnerInnen bereits sehr entgegen kommt und für ausreichende Ruhezeiten gesorgt ist. Hier hat im Zweifel das öffentliche Interesse Vorrang vor den Bedürfnissen Einzelner,”

so Schulz abschließend

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26.11.2010

22. Sep

Rasante Abfahrt auf Probe

Grünes Licht für Downhill-Strecke am Kothener Busch

Wie könnte man das Wort Downhill am besten ins Deutsche übersetzen? Bergabfahrt mit einem Mountainbike (Letzteres schon wieder nicht deutsch) klingt zwar umständlich, trifft es aber am ehesten. Es geht also darum, dass RadfahrsportlerInnen mit ihrem Mountainbike eine steile Piste runterfahren. Erwartungsgemäß können hierbei gerade dann Probleme auftauchen, wenn „Downhiller“ und andere Personen, die zu Fuß unterwegs sind, aufeinandertreffen. Und genau deshalb entwickelte sich in Barmen eine intensive Debatte zwischen der Bezirksvertretung, die eine bereits vorhandene, aber illegale Strecke im Kothener Busch legalisieren wollte, den Bikern sowie AnwohnerInnen.

Zum Hintergrund: seit Jahren beobachtete die Forstverwaltung der Stadt eine zunehmende Nutzung des Waldes am Kothen durch junge SportlerInnen, die mit ihrem Rad auf nicht befestigten Pisten die Hänge hinunter rasten. Trotz aller Versuche, die Strecke durch das Liegenlassen von umgestürzten Bäumen oder ähnliche provisorische Schikanen unmöglich zu machen, ließen sich die Biker „ihre“ Downhillstrecke nicht wegnehmen, so dass die Stadt auf Initiative von mehreren Jugendlichen, die darum baten, die Strecke zu legalisieren, erste Überlegungen anstellte, wie dies umgesetzt werden könnte.

Der Vorteil lag auf der Hand: eine bisher illegale Situation, die aber trotz aller Bemühungen der Stadt nicht abzustellen war, könnte legalisiert und durch entsprechende Entschleunigungs- und Sicherheitsmaßnahmen für alle Waldnutzer verbessert werden. Da seitens der Anwohnerinnen und Anwohner und des Kothener Bürgervereins jedoch Zweifel laut wurden, ob die An- und Abreise der SportlerInnen reibungslos und ohne Beeinträchtigung für die dort lebenden Menschen erfolgen könne wurde die Entscheidung in der Sitzung der BV im Juli zunächst vertagt, um das Ergebnis einer vom Bürgerverein organisierten Bürgerversammlung abzuwarten. Die dort vorgebrachten Einwände und Bedenken wurden dann in der Sitzung im September den BezirksvertreterInnen vorgebracht und abgewogen, so dass am Ende ein Beschluss gefasst wurde, der die Genehmigung der Strecke versuchsweise für ein Jahr vorsah, aber andererseits die Verwaltung auffordert, die Bedenken ernst zu nehmen und Maßnahmen zur Vermeidung von Problemen zu prüfen sowie eine zentrale Anlaufstelle für Beschwerden zu schaffen. In einem Jahr wird sich dann die Politik im Stadtteil noch einmal intensiv mit den bis dahin gemachten Erfahrungen beschäftigen und über eine Weiterführung der Strecke entscheiden. Bis dahin wird sich hoffentlich ein einvernehmliches Miteinander etabliert haben, das Rücksicht auf die AnwohnerInnen nimmt, die Sicherheit für die WaldnutzerInnen schafft und den SportlerInnen die Möglichkeit gibt, ihrer Freizeitbeschäftigung höchst legal nachzugehen.

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22.09.2010