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Nachrichten aus Barmen

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27. Mai

Pförtnerampeln an der A 46 Auffahrt Wuppertal-Barmen

Schreiben an den Parlamentarischen Staatssekretär für Verkehr NRW, Horst Becker, vom 26. April 2011
Betreff: Pförtnerampeln an der A 46 Auffahrt Wuppertal-Barmen

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Becker,

seit einigen Monaten sind an der Auffahrt Wuppertal-Barmen auf die A 46 sogenannte Pförtnerampeln in Betrieb. Sie sind so eingestellt, dass im Regelfall nur zwei bis drei Fahrzeuge im Laufe einer Grünphase auf die Autobahn auffahren können. In der Folge kommt es in den Hauptverkehrszeiten zu erheblichen Rückstaus – sowohl was den Verkehr aus Richtung Nord-Osten (Hatzfelder Straße) betrifft, als auch in Richtung Barmer Innenstadt (Carnaper Straße / Kreuzung Schönebecker Straße). Die Fahrzeuge, die von diesen Rückstaus betroffen sind, haben zum großen Teil andere Ziele als die Autobahn A 46.

Als Mitglied der Bezirksvertretung Barmen bin ich schon mehrfach auf diesen Missstand angesprochen worden. Nach meiner Kenntnis haben auch Gespräche zwischen der Verwaltung der Stadt Wuppertal und dem Landesbetrieb Straßen stattgefunden, die jedoch zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

Aber hier geht es nicht nur um ein Ärgernis für die Bürgerinnen und Bürger – ein wesentliches Argument ist für mich in diesem Falle auch die Luftreinhaltung! Wir leben in Wuppertal schon mit der paradoxen Situation, dass die A 46, die mitten durch die Stadt führt, aus der Umweltzone ausgenommen ist. Die o.g. Rückstaus betreffen aber auch Straßen, die in der Umweltzone liegen und erhöhen dort die Schadstoffbelastung. Dies ist nach meiner Auffassung nicht hinnehmbar, zumal die Carnaper Straße als eine der am stärksten belasteten Straßen in Wuppertal gilt. Den Zielen des Luftreinhalteplans folgend müsste hier für eine Verflüssigung des Verkehrs gesorgt werden und nicht für zusätzliche Staus!

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich meines Anliegens annehmen könnten und sich für eine neuerliche Befassung des Landesbetriebes mit dem Thema einsetzen könnten.

Mit herzlichem Dank schon im Voraus und freundlichen Grüßen

Ilona Schäfer
Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende in der BV Barmen

Die Anwtort des Ministeriums vom 26. Mai 2011 finden Sie in diesem PDF-Dokument

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27.05.2011

12. Mai

Vorzeitige Schließung der Hauptschule Rott

Am 05.05.2008 beschloss der Rat der Stadt im Zuge der Schulentwicklungsplanung für weiterführende Schulen die auslaufende Auflösung der Hauptschule Rödiger Straße auf dem Rott. Dieser Beschluss hätte die Schließung spätestens im Jahr 2013 zur Folge gehabt, da sie seit dem Schuljahr 2009/10 keine Kinder mehr aufnehmen darf. Nun entschied der Schulausschuss in seiner Sitzung am 10.05.2011 (mit den Stimmen der Grünen) dem Rat zu empfehlen, die Schule bereits in diesem Jahr zu schließen. Hierfür gibt es eine Reihe guter Gründe:

  • Für das kommende Schuljahr geht die Verwaltung nur noch von einer SchülerInnenzahl von 81 aus, die Klassen 7 und 8 können daher nur noch einzügig angeboten werden. Ob Abschlussklassen Typ A und B gebildet werden können, ist nicht klar.
  • Aufgrund der geringen SchülerInnenzahl kann ein Angebot aller Unterrichtsfächer nicht mehr gewährleistet werden
  • Die Schulkonferenz selber unterstützt den Antrag zur Auflösung und hat die Eltern bereits auf die Hauptschulen im Umfeld hingewiesen, die für eine Aufnahme der Schülerinnen und Schüler bereit stehen.

Auch wenn die Schließung einer Schule niemals leichtfertig vollzogen werden sollte, muss im Vordergrund der Erwägungen die ausreichende Unterrichtsversorgung der Kinder und Jugendlichen stehen. Das ist am jetzigen Standort nicht mehr gewährleistet und damit ist die Entscheidung der vorzeitigen Auflösung nahezu unvermeidlich.

Im Rahmen der Schulentwicklungsplanung 2008 hatten sich die Grünen im Rat gegen eine Schließung der Schule ausgesprochen. Zwar wurde die Anmeldesituation der Schule von meiner Fraktion ähnlich bewertet und daher die Notwendigkeit der auslaufenden Auflösung ebenfalls gesehen, allerdings war es uns wichtig, dass trotz der geplanten Schließung in 2014 bis dahin die katastrophale bauliche Situation im Sinne der Schülerinnen und Schüler und der Lehrkräfte verbessert werden sollte. Bei einem Ortstermin wurde mir der unhaltbare Zustand des Hauptgebäudes vom damaligen Schuldirektor vor Augen geführt. Da die Stadt nicht bereit war mitzuteilen, was zur Minderung der gröbsten Mängel am Gebäude getan werden soll, sprach sich meine Fraktion 2008 gegen die Schließung aus.

Wenn nun der Rat in seiner Sitzung am 23.05.2011 dem Votum des Schulausschusses folgt, wird es anschliessend darum gehen, was mit dem Grundstück und den Gebäuden passiert. Ohne einer solchen Diskussion vorgreifen zu wollen wird aber ein wesentliches Augenmerk auf der Erhaltung der Turnhalle, die sich auf dem Schulhof der Hauptschule befindet und sowohl von der Grundschule Thorner Straße als auch von Vereinen im Bezirk genutzt wird, liegen. Die Schulverwaltung erklärte im Schulausschuss auf meine Nachfrage, dass sie ebenfalls die Notwendigkeit des Erhalts der Halle sieht.

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12.05.2011

15. Mrz

Kulturmeile Barmen nimmt Gestalt an

Grossbaustelle auf der Zielgeraden

Wer zur Zeit mit Bus oder Bahn am Barmer Bahnhof ankommt, schlängelt sich an einer Großbaustelle vorbei. Die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ist in vollem Gange und soll bis Juni 2011 abgeschlossen sein. Dabei werden die Bushaltestellen neu angeordnet, aber auch für ein ansprechendes Erscheinungsbild wird gesorgt: In der Mitte der Winklerstraße wird ein Grünstreifen angelegt und der Bahnhofsvorplatz wird deutlich vergrößert. Mit Unterstützung des Bürgervereins Barmen Mitte kann dort eventuell sogar ein Brunnen errichtet werden. Finanziert werden die Maßnahmen zum größten Teil aus Mitteln des Konjunkturpakets II. Aber nicht nur vor, sondern auch im Bahnhof tut sich was! Eine wesentlich freundlichere Atmosphäre schafft der neue Anstrich der Bahnhofshalle im Bereich vor dem Buchladen. Für ÖPNV-NutzerInnen entsteht der Eindruck, von einer Tropfsteinhöhle in die gute Stube zu kommen – oder eben umgekehrt! Aber in der anderen Richtung – sprich für das Gelände der Deutschen Bahn – ist zur Zeit noch kein Licht am Ende Tunnels zu sehen. Wie Bahnhofsmanager Seelmeyer der Bezirksvertretung Barmen berichtete, ist frühestens ab 2015 mit einer umfassenden Sanierung zu rechnen. Bis dahin werden lediglich kosmetische Maßnahmen durchgeführt. Die Verkehrssicherheit sei laut Seelmeyer gewährleistet. Die Arbeiten im Bahnhofsgebäude, das inzwischen den Eheleuten Rydl gehört, sind mittlerweile abgeschlossen und die ersten Veranstaltungen haben dort bereits stattgefunden. Auch wenn sich das Konzept der Zusammenarbeit mit dem Forum Maximum leider zerschlagen hat, können sich die WuppertalerInnen auf vielversprechende Angebote freuen. Die zentrale Lage mit hervorragender ÖPNV-Anbindung wird sicherlich zu einer erfolgreichen Wiederbelebung des Bahnhofsgebäudes beitragen. Erfreulich ist außerdem, dass auch die denkmalgeschützte ehemalige Tankstelle an der Wittensteinstraße inzwischen den Besitzern des Barmer Bahnhofs gehört und aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt werden soll. In unmittelbarer Nähe zu Opernhaus und Historischem Zentrum entsteht hier die Kulturmeile Wuppertals – dafür lohnt es sich, noch ein paar Monate Baustellenchaos in Kauf zu nehmen!

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15.03.2011