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Nachrichten aus Barmen

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12. Okt

ALDI im Huckepack ODER: Neues von Lichtscheid

Der zweite Baumarkt auf Lichtscheid soll kommen – und dazu ein Discounter im Huckepack-Verfahren. BAUHAUS und ALDI haben ihre aufeinander abgestimmten Bauanträge bei der Stadt eingereicht. Diese leitet dann umgehend einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan ein und ändert im Parallelverfahren „mal kurz“ den Flächennutzungsplan.

Investorenfreundlich – keiner wie wir!
Eine sinnvolle städtebauliche Entwicklung einer Brachfläche sieht nach GRÜNER Auffassung anders aus. Wettbewerb ist positiv, aber wenn er zu einer Kannibalisierung von Baumärkten auf Wuppertaler Stadtgebiet führt, dann muss Stadtentwicklung auch steuernd eingreifen. Sonst ist die nächste Brache vorprogrammiert. Aber warum regen sich einige PolitikerInnen eigentlich auf? – Es ist ja nur ein Einleitungsbeschluss, da passiert doch noch gar nichts – oder?! Natürlich können BürgerInnen, Politik und die sog. Träger öffentlicher Belange ihre Anregungen vorbringen – die Wahrscheinlichkeit einen Bebauungsplan damit zu kippen geht aber erfahrungsgemäß gegen Null. Und wenn man die Menschen auf Lichtscheid zu den Plänen befragt, erntet man allgemeines Kopfschütteln.

Ein zweiter Baumarkt?! – Was wir hier brauchen, ist ein Lebensmittelgeschäft!
Denn selbst die Menschen von „natürlich Wohnen am Scharpenacken“ züchten ihre Kartoffeln nicht im eigenen Garten. Und siehe da: vor einigen Wochen tat sich eine neue Option auf. Das Autohaus Bovenkamp verlässt seinen Standort an der Oberen Lichtenplatzer Straße. Vor dem geistigen Auge der HochbarmerInnen taucht hier ein neuer Supermarkt auf, kein Discounter, nein ein Vollsortimenter mit einem ansprechend präsentierten Warenangebot, fußläufig erreichbar – eigentlich perfekt! Wir GRÜNE haben die Verwaltung gebeten, diese Option wenigstens einmal zu prüfen – bevor BAUHAUS ALDI huckepack nimmt!

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12.10.2011

15. Jun

Baut 1, 2, 3 – viele Baumärkte

Es gibt in unserem Lande Branchen, die expandieren. Die Baumärkte scheinen in Wuppertal dazu zu gehören. Die Firma Bauhaus hat vor drei Jahren einen Markt in Heckinghausen eröffnet. Nun möchte sie auch noch einen auf Lichtscheid errichten. Der Standort ist aus Bauhaus-Sicht ideal, direkt neben dem dort schon länger bestehenden Hornbach-Baumarkt. Ist das eben Wettbewerb? Nur leider wird für diesen Wettbewerb eine kostbare Fläche überbaut. Und in einigen Jahren gibt es eventuell eine Investitionsruine, wenn einer von beiden Märkten geschlossen wird.

Planerische Voraussetzungen
Die Stadt will für das fünf Hektar großes Gebiet zwischen dem Böhler Weg und der Kreuzung Lichtscheid (L417 / L418) die Voraussetzungen schaffen. Dazu soll die Fläche, die im Gebietsentwicklungsplan bisher als Gewerbe- oder Industriegebiet ausgewiesen ist, künftig als „allgemeiner Siedlungsbereich“ gelten. Dies würde Einzelhandel ermöglichen. Der Baumarkt würde nach Aussagen aus informierten Kreisen eine Verkaufsfläche von rund 20.000 Quadratmetern haben. Diese Pläne für das nur drei Kilometer von Remscheid entfernte Areal sind aus Sicht der Remscheider Bauverwaltung nicht konsensfähig. Schon bisher kommen zehn Prozent der Kunden des ereits bestehenden Hornbach-Baumarktes aus Remscheid.

Angst vor einer neuen Großstruktur
Mit einem zusätzlichen Bauhaus-Markt besteht die Gefahr, dass eine neue Bau- und Gartenmarkt-Großstruktur entsteht. Die wiederum würde die Remscheider Einzelhandelsstruktur
schädigen. Pikant ist die Remscheider Stellungnahme auch, weil Wuppertal gegen den Bau eines Outlet-Centers in Remscheid bisher keine Einwände hatte. Regionale Entwicklung wird weiter für Gesprächsstoff sorgen.

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15.06.2011

27. Mai

Pförtnerampeln an der A 46 Auffahrt Wuppertal-Barmen

Schreiben an den Parlamentarischen Staatssekretär für Verkehr NRW, Horst Becker, vom 26. April 2011
Betreff: Pförtnerampeln an der A 46 Auffahrt Wuppertal-Barmen

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Becker,

seit einigen Monaten sind an der Auffahrt Wuppertal-Barmen auf die A 46 sogenannte Pförtnerampeln in Betrieb. Sie sind so eingestellt, dass im Regelfall nur zwei bis drei Fahrzeuge im Laufe einer Grünphase auf die Autobahn auffahren können. In der Folge kommt es in den Hauptverkehrszeiten zu erheblichen Rückstaus – sowohl was den Verkehr aus Richtung Nord-Osten (Hatzfelder Straße) betrifft, als auch in Richtung Barmer Innenstadt (Carnaper Straße / Kreuzung Schönebecker Straße). Die Fahrzeuge, die von diesen Rückstaus betroffen sind, haben zum großen Teil andere Ziele als die Autobahn A 46.

Als Mitglied der Bezirksvertretung Barmen bin ich schon mehrfach auf diesen Missstand angesprochen worden. Nach meiner Kenntnis haben auch Gespräche zwischen der Verwaltung der Stadt Wuppertal und dem Landesbetrieb Straßen stattgefunden, die jedoch zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

Aber hier geht es nicht nur um ein Ärgernis für die Bürgerinnen und Bürger – ein wesentliches Argument ist für mich in diesem Falle auch die Luftreinhaltung! Wir leben in Wuppertal schon mit der paradoxen Situation, dass die A 46, die mitten durch die Stadt führt, aus der Umweltzone ausgenommen ist. Die o.g. Rückstaus betreffen aber auch Straßen, die in der Umweltzone liegen und erhöhen dort die Schadstoffbelastung. Dies ist nach meiner Auffassung nicht hinnehmbar, zumal die Carnaper Straße als eine der am stärksten belasteten Straßen in Wuppertal gilt. Den Zielen des Luftreinhalteplans folgend müsste hier für eine Verflüssigung des Verkehrs gesorgt werden und nicht für zusätzliche Staus!

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie sich meines Anliegens annehmen könnten und sich für eine neuerliche Befassung des Landesbetriebes mit dem Thema einsetzen könnten.

Mit herzlichem Dank schon im Voraus und freundlichen Grüßen

Ilona Schäfer
Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende in der BV Barmen

Die Anwtort des Ministeriums vom 26. Mai 2011 finden Sie in diesem PDF-Dokument

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27.05.2011