Aktuelles aus der Ratsfraktion

1
2
3
4
...
75
76
77
Reden aus der Ratssitzung am 24.09.2018

Resolution Seebrücke
Olli Grafs Rede dazu im Video TOP 4.4

Die Reaktion von Marc Schulz auf persönliche Vorwürfe der SPD in der Ratsdebatte:
Video Reaktion auf Persönliche Vorwürfe

Metropolregion Rheinland: Wuppertaler Engagement und regelmäßige Berichterstattung
Ilona Schäfers Rede dazu im Video TOP 5.3

Gründung eines neuen Tochterunternehmens der Wuppertaler Stadtwerke GmbH
Klaus Lüdemanns Rede dazu im Video TOP 8.2

Aufhebung und Vertagung der Beschlüsse zur Entlastung der Organe der Wuppertal Marketing GmbH für das Geschäftsjahr 2017
Marc Schulzs Rede dazu im Video TOP 8.8

Änderung der Geschäftskreise der Beigeordneten gemäß § 73 Absatz 1 Gemeindeordnung Nordhrein-Westfalen
Marc Schulzs Rede dazu im Video TOP 11.4

Neubau einer Tageseinrichtung für Kinder in Ronsdorf auf dem Grundstück Rehsiepen
Marcel Gabriel-Simons Rede dazu im Video TOP 11.5

Weihnachtsmärkte ab 2019 – Konzepte und Ausschreibung für Barmen, Elberfeld und den Laurentiusplatz
Anja Lieberts Rede dazu im Video TOP 11.11

Würdigung des 100. Jahrestages der Einführung des Frauenwahlrechtes
Yazgülü Zeybeks Rede dazu im Video TOP 11.12

#
26.09.2018
Café Berlin: Praktikum unserer Fraktionsvorsitzenden Anja Liebert

Cafe_BerlinIm Rahmen des Sommerpraktikums der GRÜNEN Ratsfraktion besuchte ich das Café Berlin in der Schwarzbach, direkt am Berliner Platz. Das Café bietet von Montag bis Freitag ab 08.30 Uhr die Möglichkeit, preiswert Kaffee zu trinken und kleine Snacks zu bekommen, zusätzlich wird von 09.00 – 12.00 Uhr eine offene Beratung angeboten.

Anja Berliner Platz 2

 

 

 

 

Gemeinsam mit der Leiterin der Einrichtung Frau Ennig, habe ich in zahlreichen Gesprächen mit Hilfesuchenden erfahren, wie wertvoll die Hilfsangebote dort sind.

Mein Fazit: Der Vorteil der offenen Beratungssprechstunde ist, dass die Hilfesuchenden ohne Termin oder Voranmeldung kommen können und meistens am gleichen Tag kompetente Hilfe bekommen. Ob Schriftverkehr mit Behörden oder Fragen zu Verträgen etc., manchmal reichen bereits kleine Hilfestellungen, damit die Gäste des Café Berlin anschließend besser zurechtkommen.

#
30.08.2018
Praktikum in Utopia Stadt

AKlaus utopiastadt trassem 22. August konnte ich einige Stunden den Alltag hinter den Kulissen von Utopiastadt im Mirker Bahnhof erleben.Es begann mit einer Zählung der Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen auf der Trasse. Ich war erstaunt wie viele Radfahrer*innen vorbeikommen. 300 bis 400 pro Stunde, abhängig von der Tageszeit.

 

Weiter ging es mit dem Aufbau von Bauzäunen rund um das Beach-Volleyball-Feld.
Klaus Utopiastadt Zaun

Später räumte ich mit zwei Praktikantinnen den Gang neben der Werkstatt auf. Dort standen u.a. noch Sachen vom Trassen-Jam. Dabei konnte ich auch einen Blick in den Wartesaal 1. Klasse werfen. 2004 war dort als Konzert, Theater und Kleinkunstbühne schon mal eine Generalprobe gelaufen. Jetzt stehen dort viele Gegenstände, die eventuell noch mal gebraucht werden, unter ánderem eine Couch.

Nachmittags erlebte ich den Betrieb im Fahrradverleih und sah, dass täglich Fahrräder verschrottet werden, weil sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. Das gilt besonders für die Fahrräder aus dem Baumarkt und von Supermärkten. 40 Räder sollen ständig zum Verleih vorgehalten werden, es sind zurzeit 80. Es kommen regelmäßig gespendete Räder neu rein.Klaus Utopiastadt Stadtradeln
Nebenbei konnte ich immer wieder erleben, wie es gelingt, die Arbeit von 100 bis 150 ehrenamtliche Menschen zu koordinieren. Ohne die könnte Utopiastadt nicht solch eine Wirkung für Wuppertal entfalten.

Mit einem Gespräch mit David J. Becher, dem Vorsitzenden des Vereins Utopiastadt endete mein Praktikumstag. Es hat mir sehr gefallen und ich habe viel gelernt.

#
28.08.2018
Kommunaler Ordnungsdienst: Praktikum von Marc Schulz

Anfang August habe ich ein eintägiges Praktikum beim Wuppertaler KOD gemacht. KOD steht für den Kommunalen Ordnungsdienst, der für die Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt zuständig ist.

Oftmals wird die Arbeit des KOD gleichgesetzt mit der Jagd auf Falschparker, Raser, Radler ohne Licht und Kaugummiauspucker. Dabei ist sein Tätigkeitsbereich viel umfangreicher. Ein seit vier Tagen in einer Wohnung eingesperrter Kampfhund, eine Messy-Wohnung, ein halterloses, ausgebranntes Fahrzeug und mehrere Fälle von Lärmbelästigung: das waren die Highlights während meiner fünfstündigen Schicht.

Marc KOD

Dabei ist das nur ein winziger Ausschnitt aus dem Arbeitskatalog des Ordnungsdienstes. Gleichzeitig ist mir klar geworden, wie gering das Ansehen des KOD bei vielen Menschen ist (paradoxerweise ist die Aggressivität und Ablehnung nach Aussage der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nirgendwo so groß wie auf der Nordbahntrasse). Und mir ist klar geworden, dass mit der vorhandenen Zahl an Angestellten die gewünschte Präsenz gerade an konfliktreichen Orten nicht hergestellt werden kann.

Wir brauchen keine „neue Robustheit“, keine Symbol-Politik mit Videoüberwachung oder sonstiges Law&Order-Gedöns, das über eine Placebo-Wirkung nicht hinausgeht, sondern einen handlungsfähigen Kommunalen Ordnungsdienst mit mehr Präsenz vor Ort und eine deutliche Steigerung der Akzeptanz seiner Arbeit in der Bevölkerung.

#
23.08.2018
Wuppertaler Tafel: Sommerpraktikum unseres Fraktionsvorsitzenden Marc Schulz

 Die Wuppertaler Tafel versorgt jeden Tag viele hundert Menschen mit Lebensmitteln. Rund 200 Menschen sind dort ehrenamtlich tätig. Sie opfern ihre Freizeit, um anderen zu helfen und erfahren dabei nicht immer nur Dankbarkeit, sondern werden gelegentlich auch Zielscheibe von Unzufriedenheit und Wut darüber, dass es einigen Menschen in einem so reichen Land wie Deutschland nicht möglich ist, sich regelmäßiges Essen zu leisten. So großartig es ist, dass sie sich so engagieren und dass Menschen hierfür spenden, so unerträglich ist es, dass es so etwas wie die Tafel in unserer Stadt überhaupt geben muss.

Marc Tafel

Armut ist in Deutschland für viele von uns oft nicht sichtbar oder zumindest so versteckt, dass es leicht fällt, sie (bewusst oder unbewusst) zu übersehen. Gleichzeitig kann man das wachsende Ungerechtigkeits-Empfinden und die Angst und Unzufriedenheit in unserer Gesellschaft nur begreifen, wenn man bereit ist, sie zu sehen. Deshalb habe ich in der letzten Woche einen Praktikums-Tag mit dem Sozialmobil der Wuppertaler Tafel absolviert, bin mit zu den Verteilstellen am Wichlinghauser Markt, am Oberbarmer Bahnhof, am Döppersberg und am Rathaus gefahren und habe dort Lebensmittel verteilt.

Marc Tafel Sozialmobil

Das macht mich noch lange nicht zu einem Experten, aber man bekommt Einblicke, die man (und damit meine ich nicht nur Politikerinnen und Politiker) normalerweise nicht erhält: ungeschminkte und unangenehme Einblicke. Menschen, die mit gesenktem Kopf zur Ausgabe kommen, Menschen, denen man die Wut über ihre Leenssituation aus dem Gesicht ablesen kann und viel zu viele ältere Menschen, deren Rente hinten und vorne nicht reicht. Und Kinder!
Wenn es in einem Land, in dem jedes Jahr 1 Billionen Euro für Sozialleistungen aufgewendet werden und in dem es über 150 unterschiedliche familienpolitische Leistungen gibt, immer noch Menschen gibt, die sich keine regelmäßige Mahlzeit leisten können, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht. Dann reicht es nicht, sich über zehn Euro mehr Kindergeld hier und 5% Erhöhung dort zu unterhalten, dann stellt sich die Systemfrage. Erreicht unser Sozialsystem noch diejenigen, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind? Wie können wir den Menschen wieder ein menschenwürdiges Leben ermöglichen? Ich glaube, dass das Geld dafür da ist, aber die Art der Organisation einfach nicht mehr stimmt. Wir brauchen eine Grundsicherung, die ein würdiges Leben garantiert. Bis dahin sind viele Menschen weiterhin auf die Tafel und ähnliche Einrichtungen angewiesen. Deshalb: danke für euer Engagement!

#
23.08.2018
1
2
3
4
...
75
76
77

Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/ausderratsfraktion/newsletter-november-2018/