Aktuelles aus der Ratsfraktion

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Bauwettbewerb Solar Decathlon Europe 2021 in Wuppertal?

Vortrag von Dr. Lorberg in der Fraktionssitzung am 18.06.18

Die Bergische Universität bewirbt sich in Zusammenarbeit mit der Stadt Wuppertal, dem DecathlonHausWuppertal Institut, der Neuen Effizienz und der Wuppertaler Quartierentwicklungsgesellschaft mit ihrem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie(BMWi) ausgezeichneten Konzept „Solar Decathlon goes Urban“ um Wuppertal als Austragungsort des Bauwettbewerbs Solar Decathlon Europe 2021.

FraktionDecathlon

Gegenstand des Uni-Konzeptes „Solar Decathlon goes Urban“ ist die Entwicklung innovativer, nachhaltiger Ideen im Bereich des urbanen Wohnens und der energetischen Gebäudesanierung unter Berücksichtigung der vorhandenen sozio-ökonomischen Strukturen im Mirker Quartier.

Der Bauwettbewerb Solar Decathlon Europe ist weltweit einer der renommiertesten Bauwettbewerbe für Studierende aus aller Welt. Ein Zuschlag für Wuppertal als Austragungsort würde bedeuten, dass der auf internationale Beteiligung ausgerichtete Wettbewerb für Solarenergie-Gebäude auf dem Gelände von Utopiastadt und im Mirker Quartier auf ein äußerst großes Interesse stoßen würde.

Die zu erwartenden Kosten in Höhe von ca. 15 Mio. Euro würden zum überwiegenden Teil vom BMWi getragen und Wuppertal könnte im Rahmen seiner schon bestehenden Aktivitäten als Transformationsstadt international für großes Ansehen sorgen.

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN drückt dem Team von Gesamtkoordinator Dr. Daniel Lorberg von der Bergischen Uni fest die Daumen und würde sich über den  Solar Decathlon Europe 2021 im Mirker Quartier sehr freuen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

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19.06.2018
Offener Brief an den Polizeipräsidenten / Einladung zum Gespräch mit der GRÜNEN Ratsfraktion

An den Polizeipräsidenten
Herrn Markus Röhrl
Polizeipräsidium
Friedrich-Engels-Allee 228
42285 Wuppertal

 

Sehr geehrter Herr Polizeipräsident,

die Diskussion um die Demonstration „Gegen Überfremdung und Sozialaufbau“ der Partei Die Rechte am kommenden Samstag und das Verhalten der Polizei in diesem Zusammenhang macht uns wie viele andere Menschen in der Stadt auch fassungslos.

Seit April dieses Jahres stand fest, dass auf dem Geschwister-Scholl-Platz vor dem Haus der Jugend die große Abschlussveranstaltung des Jugendprojektes „tanz, tanz…“ des Tanztheaters Pina Bausch stattfinden sollte, ein Projekt, an dem 350 Kinder und Jugendliche unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft teilnehmen. Eine direkte Konfrontation dieses Festes und seiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Aufzug einer offen rassistischen Gruppierung ist um jeden Preis auszuschließen.

Daher können wir die Entscheidung des Tanztheaters gut verstehen, den Kindern und Jugendlichen eine solche Situation ersparen zu wollen und die Veranstaltung abzusagen. Vollkommen unbegreiflich ist uns aber, dass diese ja bereits im Vorfeld erwartbare Reaktion nicht von der Polizei zum Anlass genommen wurde, die Strecke für die Demonstration so anzupassen, dass nicht 350 friedliche Jugendliche und Kinder einem Aufmarsch von Rechtsradikalen weichen müssen. Wir sind uns des besonderen Schutzes der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit bewusst, gleichwohl stellen wir fest, dass Wuppertal seit einiger Zeit ein beliebter Kundgebungs-Standort für Neonazis geworden ist, da hier mit wenig personellem Aufwand stundenlang eine ganze Stadt lahm gelegt werden kann. Und auch die aktuelle Diskussion aufgrund der unsensiblen Streckenführung hat erneut große Aufmerksamkeit bewirkt.

Vollkommen absurd wird es dann, wenn Schreiben der Polizei in der Öffentlichkeit kursieren, in denen nicht etwa die vom Verfassungsschutz als offen fremdenfeindlich bezeichnete Partei, sondern die Gegendemonstranten bis weit in die bürgerliche Mitte als potenzielle Gefahr für die Veranstaltung bezeichnet werden. Eine derartige Unsensibilität gegenüber der Zivilgesellschaft ist uns schon lange nicht mehr begegnet.

Wuppertal ist eine tolerante und weltoffene Stadt. Gleichzeitig heißt das aber auch, dass man diese Weltoffenheit gegenüber Extremisten und Rassisten verteidigen muss. Dazu tragen alle bei: die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, die Politik, die Vereine, Organisationen und die Polizei.

Wir möchten Sie daher einladen, zeitnah mit uns ins Gespräch zu kommen, um mit uns über diesen Vorgang und das Verhalten der Polizei zu reden. Wir laden Sie ein, jeweils ab 19:00 Uhr in eine unserer nächsten Fraktionssitzungen zu kommen. Sie finden jeden Montag im Rathaus Barmen statt und wir würden uns freuen, wenn Sie dieses Gesprächsangebot zeitnah annehmen würden.

Mit freundlichen Grüßen

Anja Liebert                          Marc Schulz
Fraktionsvorsitzende          Fraktionsvorsitzender

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15.06.2018
Umfrage zur BUGA

BUGA_Umfrage_2018_06_13Wir haben  im Nordpark Bürger*innen nach ihrer Meinung zur geplanten Bundesgartenschau in Wuppertal befragt.

Die meisten Bürger*innen waren interessiert und informiert, wenige haben geäußert, dass die BUGA sie nicht interessiert oder sie noch nicht genügend Informationen dazu haben. Die Meinungen waren sehr unterschiedlich, insgesamt mit einer eher positiven Tendenz. Die Begriffe „die Stadt attraktiver machen“, „Aufwertung des Images der Stadt“ wurden mehrfach als positive Argumente vorgetragen, außerdem ist die Hängebrücke ein Highlight. Bei den positiven Reaktionen wurde z.B. auch angemerkt, dass die Besucher*innen bei einer Schwebebahnfahrt eher die Hinterhöfe der Stadt sehen, bei der BUGA aber ein Blick über die schönen grünen Höhen der Stadt möglich ist.

Einige Bürger*innen berichteten über Erfahrungen vom Besuch anderer BUGAs. Als Kritikpunkte wurden häufiger die hohen Kosten genannt, außerdem wurde angesprochen, dass „die Stadt wichtigere Themen angehen soll“, „die Stadt hat so viel Schulden“ etc. Einige Bürger*innen forderten, dass zuerst die bestehenden Parkflächen saniert werden sollen, insbesondere Verbesserungen an der Hardt. Kritik wurde daran geäußert, dass landwirtschaftliche Flächen/Freiflächen geopfert werden und anschließend Wohnraum geschaffen werden soll. Auch bemerkten einige wenige, dass es zuerst bezahlbaren Wohnraum für Alle geben soll, bevor „Luxuswohnungen für Düsseldorfer“ geschaffen werden. Gerade einige ältere Bürger*innen meinten, dass die Planung sehr weitläufig sei und es sehr weite Wege zwischen den BUGA-Teilen gibt. Außerdem waren einige verwundert, dass die BUGA nur im Westen der Stadt stattfindet.

Wir belohnten all Gesprächsteilnehmer*innen mit einer Packung  bienenfreundlicher Wild-und Kulturblumensamen, sozusagen, die BUGA vor der Haustür oder auf dem Balkon.

Für uns GRÜNE sind diese direkten Kontakte zu den Bürger*innen sehr wertvoll, um ein Stimmungsbild zu bekommen, auch wenn diese Momentaufnahmen natürlich nicht repräsentativ sind.

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14.06.2018
Vor Ort im Hasenbusch

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Der städtische Förster Rabe, die GRÜNE Vorsitzende des Umweltausschusses Bettina Brücher und die Bezirksvertreter*innen Sylvia Meyer und Christian Limbach sprachen am 06. Juni 2018 mit Anwohner*innen, die sich sorgen, dass die Stadt zu viele Bäume fällen will.

Wir können jedoch die Argumente von Herrn Rabe gut nachvollziehen:
Wuppertal muss seine Wälder fit machen für den Klimawandel. Deshalb muss ein Teil der amerikanischen Roteichen im Hasenbusch weichen, ihr Bestand wird bis Mitte der dreißiger Jahre von fast 100 auf 50 Prozent reduziert.
Ein Mischwald mit alten und jüngeren Bäumen kann dem Klimawandel viel eher standhalten.

Einige Fakten:
- Die Fläche des Waldes Hasenbusch beträgt insgesamt 154.000 Quadratmeter.

- Als Ersatz für die auf 4 x 200 Quadratmetern gefällten amerikanischen Roteichen werden 400 neue Bäume gepflanzt, das sind vor allem heimische Rotbuchen und Traubeneichen, dazu Winterlinden, Bergahorn, Vogelkirsche und Weißtanne.

- Die Verwaltung hat für diese Arbeit nicht viel Personal: eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter kommen auf eine Mio. Quadratmeter Wald, mehr ist finanziell in einer armen Stadt wie Wuppertal nicht möglich.

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07.06.2018
GRÜNE Fraktion vor Ort

Haus der IntegrationGestern besuchte die GRÜNE Fraktion das Haus der Integration. Jürgen Lemmer, der städtische Ressortleiter Zuwanderung und Integration, führte uns durch das Haus und berichtete in der anschließenden Diskussion von den Erfahrungen. Erfolge gibt es in der Vermittlung von Flüchtlingen in Ausbildung und Arbeitsplätze, die Sprachkurse laufen ebenfalls gut. Aktuell gibt es auch acht Sprachkurse mit Kinderbetreuung. Probleme bereiten die Alphabetisierungskurse, dort liegt die Erfolgsquote unter 30 Prozent. Darüber hinaus sind im letzten Monat 50 Menschen aus Wuppertal abgeschoben worden, das sind ebenso viele wie im gesamten letzten Jahr!

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05.06.2018
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Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/ausderratsfraktion/bauwettbewerb-solar-decathlon-europe-2021-in-wuppertal/