Aktuelles aus der Ratsfraktion

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Sommerpraktikum an der Müllverbrennungsanlage

Die Stadtverordneten Oliver Graf und Klaus Lüdemann besuchten im Rahmen eines “Tagespraktikums“ die Müllverbrennungsanlage auf Küllenhahn.

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Eigentlich wollten sie die neue Wasserstofftankstelle sehen, doch die wird erst im Herbst fertig.

Der stellvertretende Betriebsleiter Willy Görtz zeigte die Abläufe in der Anlage.

Olli_Willi_Klaus_fbNeue Erkenntnis: Der Sperrmüll wird auf dem Gelände umgeladen und mit 40-Tonnen-LKWs nach Bochum zur Sortierung gefahren. Möglicherweise entstand durch die Umladung der Eindruck, der Sperrmüll würde in der MVA verbrannt.

Auflieger_Sperrmuelltransport_fbBesonders begehrt sind die Nichteisen-Metalle, weil sie einen vielfach höheren Preis erzielen als die Eisenbestandteile.

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28.08.2019
Das aktuelle Tagespraktikum: unser Stadtverordneter Marcel Gabriel-Simon hospitierte einen Tag lang in der psychiatrischen Tagesklinik der Stiftung Tannenhof in Elberfeld.

Sein Bericht:

„Neben Gesprächen mit dem Fachpersonal (Fachkrankenpfleger*innen, Psychologe und Ergotherapeutin) dürfte ich an der Entspannungsgruppe und der Psychotherapiegruppe teilnehmen. Jährlich werden etwa 130 Patient*innen für ca. 6-8 Wochen in der dortigen Tagesklinik behandelt. Sie ist eine von 4 Tageskliniken der Stiftung Tannenhof in Wuppertal. Ich erlebte ein hoch engagiertes, multiprofessionelles Team, das die verschiedensten Angebote durchführt. Wochentags sind die Patient*innen in der Zeit von 8-16 Uhr vor Ort in der Klinik. Bevor ich diese praktischen Erfahrungen machen dürfte, stand ein Gespräch mit dem kaufmännischen Direktor der Stiftung Tannenhof, Dietmar Volk und Dr.Christoph Glaser aus dem ärztlichen Leitungsteam, an. Hier ging es unter anderem um die Vernetzung der verschiedenen Angebote der Stiftung Tannenhof im bergischen Städtedreieck, Umbau-und Sanierungsmaßnahmen am Hauptsitz der Klinik in Remscheid, und um Fragen der ambulanten psychiatrischen Versorgung in Wuppertal. Ein spannender Tag für mich, mit vielen neuen Erkenntnissen, aber auch dem Fazit, dass es trotz vieler guter Angebote, im stationären und teil-stationären Bereich, in der ambulanten Versorgung durch niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten noch “Luft nach oben” gibt.“Foto Tannenhof  1

 

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16.08.2019
Tagespraktikum bei proviel: unsere Stadtverordnete Ilona Schäfer

Wo mache ich mein diesjähriges Sommerpraktikum? Die Entscheidung war schnell gefallen! Ich möchte mir Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung ansehen. Als Mitglied der Landschaftsversammlung Rheinland befasse ich mich auf politischer Ebene sehr oft mit diesem Thema. Nun wollte ich also einmal vor Ort schauen, wie das praktisch aussieht. Eine Anfrage bei der proviel GmbH verlief positiv. Die einzige Hürde “Sie müssen mindestens 18 sein” konnte ich locker nehmen! Die Idee des Geschäftsführers Herrn Nieder, Menschen an ihren Außenarbeitsplätzen zu besuchen, gefiel mir besonders.01

Los ging es dann am 9. August um 8 Uhr im Büro der Inklusionsabteilung in der Riemenstraße. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Nieder durfte ich die Abteilungsleiterin Frau Fischer einen ganzen Tag lang bei ihrer Arbeit begleiten. Bei proviel arbeiten ausschließlich Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, die meisten von ihnen in den Werkstätten an der Milchstraße oder in der Farbmühle. Das Team Inklusion arbeitet daran, Menschen aus den Werkstätten wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Ein wichtiger Schritt dahin sind die Außenarbeitsplätze oder auch Betriebsintegrierte Arbeitsplätze (BiAPs).

Außenarbeitsplatz bedeutet, die Mitarbeiter*innen sind weiter bei proviel angestellt, arbeiten aber für einen anderen Arbeitgeber. Sehr deutlich wurde in den Berichten von Frau Fischer und auch in zwei Besprechungen, an denen ich teilnehmen durfte, wie intensiv die Mitarbeiter*innen auf den Einsatz auf einem Außenarbeitsplatz vorbereitet werden. Die meisten Mitarbeiter*innen haben bereits Berufserfahrung und sind sehr motiviert. Es gibt ein vielfältiges Angebot an Kursen, von denen einige verpflichtend belegt werden müssen. Auch fachliche Schulungen werden angeboten, je nachdem für welches Tätigkeitsfeld sich die Mitarbeiter*innen interessieren. Dem langfristigen Einsatz auf einem Außenarbeitsplatz (BiAp) geht in der Regel ein dreimonatiges Praktikum voraus, damit sich beide Seiten gut kennenlernen können und Vertrauen aufgebaut wird.02

Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind, davon konnte ich mich bei unserer “Rundreise” durch Wuppertal überzeugen. Von der Gastronomie im “Okavango” über Einzelhandel im CAP-Markt und Metallverarbeitung bei der Firma Jung bis zur hauswirtschaftlichen und haustechnischen Dienstleistung im Kulturkindergarten reicht die Palette. Und die Mitarbeiter*innen, denen ich begegnet bin, sind sehr zufrieden mit ihren Tätigkeiten. Dazu trägt auch die intensive Begleitung während dieser Zeit bei.

Das 13 köpfige Team Inklusion – bestehend aus Jobcoaches, Fachkräften vor Ort und Spezialisten der Mitarbeiterentwicklung – kümmern sich aktuell um 50 bis 60 Personen in BiAPs. So wird z.B. für jede Mitarbeiter*in eine Kompetenzmatrix angelegt, die regelmäßig aktualisiert wird. So können die Jobcoaches sehen, bei welchen Fähigkeiten vielleicht weitere Unterstützung notwendig ist und wo die Stellenanforderungen schon gut erfüllt werden. Im Idealfall steht dann am Ende die Übernahme in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In jedem Falle aber ist es ein Gewinn für das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter*innen!

Mein Eindruck nach diesem abwechslungsreichen Tag ist, dass hier ein sehr engagiertes Team den Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen jede mögliche Unterstützung zuteil werden lässt! Ich wünsche allen dabei weiter viel Erfolg und bedanke mich für die interessanten Einblicke!  03

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13.08.2019
Tagespraktikum unserer Stadtverordneten Yazgülü Zeybek bei Radio Wuppertal

Unsere Stadtverordnete Yazgülü Zeybek absolvierte ihr Sommerpraktikum bei Radio Wuppertal.Sommerpraktikum_Yazguelue_Radio_Wuppertal
Sie berichtet: „Wer und was steckt eigentlich hinter dem Radioprogramm, das ich jeden Tag höre? Ich wollte es herausfinden und durfte bei Radio Wuppertal ein paar Stunden hinter das „Mikrofon“ blicken. Ich hatte ein sehr interessantes Gespräch mit Chefredakteur Georg Rose zur Besitzerstruktur und zu den Herausforderungen der Lokalradios in der heutigen Zeit.

Sommerpraktikum_Yazguelue_Radio_Wuppertal1

Von der vielseitigen Arbeit, die in die Programmplanung und die Gestaltung der Nachrichtenmeldung mit einfließt, haben mir engagierte Mitarbeitende berichtet. Besonders spannend war der Einblick live im Studio in der Sendung von Moderator Jens Voss.Sommerpraktikum_Yazguelue_Radio_Wuppertal-2

Es ist absolut wichtig, dass Lokalradios wie Radio Wuppertal weiterhin gute Arbeit leisten und sachliche Informationen melden können sowie die vielfältigen Stimmen der Stadt hörbar machen.“

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07.08.2019
Unser Stadtverordneter Paul Yves Ramette besuchte das Taubenhaus

Unser Stadtverordneter Paul Yves Ramette war im Taubenhaus in Elberfeld: „Hat mich wirklich gefreut, mal das Taubenhaus auch von innen kennen zu lernen.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und SchuheBild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die stehenEinen ganz großen Dank von mir für die superinteressante Führung durch die Herren Gübitz und Vohwinkel.

Ein wichtiger Zweck des Taubenhauses ist der Austausch der Taubeneier, so dass sich die Taubenpopulation schon stark reduziert hat.

Bild könnte enthalten: Innenbereich
Solch ein wichtiges Projekt funktioniert nur in der Zusammenarbeit ganz vieler Menschen und Organisationen. Beteiligt sind u.a. das Jobcenter Wuppertal, die Wichernhaus gGmbH, der Förderverein Stadttauben e.V. und natürlich die Menschen vor Ort im Taubenhaus, die mit viel Erfahrung und Liebe zum Tier arbeiten. Danke für Ihr Engagement gegen Tierleid und für ein sauberes Wuppertal.“

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07.08.2019
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Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/ausderratsfraktion/sommerpraktikum-an-der-mullverbrennungsanlage/