Anträge der Fraktion

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Verbesserung der Lage von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund

"Antrag an:
Hauptausschuss am 06.09.2006
Rat der Stadt Wuppertal am 11.09.2006

Beschluss: vertagt in JHA, dort wird Nichtbefassung beschlossen "

“Gemeinsamer Ergänzungsantrag von GRÜNEN und FDP zum Kinder- und Jugendförderplan 2006 – 2009 der Stadt Wuppertal, VO/0560/06

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktionen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und FDP im Rat der Stadt Wuppertal beantragen, die Mitglieder des Hauptausschusses und des Rates mögen beschließen:

In Ergänzung zum vorliegenden Kinder- und Jugendförderplan 2006-2009 beauftragt der Rat der Stadt Wuppertal die Verwaltung, die Lebensumstände der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch konkrete Maßnahmen deutlich zu verbessern.
Ein entsprechendes Konzept ist dem Jugendhilfeausschuss sowie dem Rat vorzulegen. Bei der Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ist zudem künftig stärker der Aspekt “”Migrationshintergrund”" als Einstellungsmerkmal zu beachten.

Begründung:
Der Kinder- und Jugendförderplan 2006-2009 beschreibt an vielen Stellen die mangelhafte Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in die Kinder- und Jugendarbeit ohne jedoch für den Planungszeitraum bis 2009 konkrete Maßnahmen zur Verbesserung dieses Mangels vorzuschlagen. So beschreibt der Bericht z.B. in Punkt 2.4 Jugendsozialarbeit die deutlich schlechtere Ausgangssituation von Mädchen und Jungen mit Migrationshintergrund bei der schulischen Bildung, beim Übergang in Ausbildung und bei der Integration in den Beruf (S.36) ohne eine darauf aufbauende Förderung in einer greifbaren Planung für den Zeitraum bis 2009 zu beschreiben.

Mit freundlichem Gruß,

Gerta Siller
Fraktionssprecherin

Jürgen Henke
Fraktionsvorsitzender

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31.08.2006
Konzept zur Öffnung und Sicherung von Schulhöfen

"Antrag an:
Hauptausschuss am 06.09.2006
Rat der Stadt Wuppertal am 11.09.2006
Beschluss: Vertagt in JHA, dort für erledigt erklärt"

“Gemeinsamer Ergänzungsantrag von GRÜNEN und FDP zum Kinder- und Jugendförderplan 2006 – 2009 der Stadt Wuppertal, VO/0560/06

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktionen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN und FDP im Rat der Stadt Wuppertal beantragen, die Mitglieder des Hauptausschusses und des Rates mögen beschließen:

In Ergänzung zum vorliegenden Kinder- und Jugendförderplan 2006-2009 beauftragt der Rat der Stadt Wuppertal die Verwaltung, kurzfristig ein umfassendes Konzept zur ÷ffnung von Schulhöfen und zu ihrer Sicherung gegen Vandalismus zu erarbeiten. Hierbei sind bauliche Maßnahmen wie Beseitigung von schlecht einsehbaren Bereichen und Beleuchtung (z.B. durch Bewegungsmelder) als auch der Einsatz von Arbeitsgelegenheiten einzubeziehen.

Begründung:
Der im Kinder- und Jugendförderplan 2006-2009 enthaltene Spielflächenbedarfsplan verdeutlicht, dass in neun von zehn Stadtbezirken ein teilweise erheblicher Fehlbedarf an Spielflächen existiert. Das Fehlen von öffentlichen Spielflächen macht sich insbesondere im innerstädtischen Bereich negativ bemerkbar, wo Kinder weniger in andere Freiräume ausweichen können. Laut Kinder- und Jugendförderplan stehen im Stadtbezirk Barmen nur etwa die Hälfte der durch das Land vorgesehenen Spielflächen zur Verfügung. Durch eine ÷ffnung von Schulhöfen (z.B. Schulzentrum Ost) muss hier gegengesteuert werden.

Mit freundlichem Gruß,

Gerta Siller
Fraktionssprecherin

Jürgen Henke
Fraktionsvorsitzender

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31.08.2006
Mitgliedschaft in der Fluglärmkommission

"Antrag an:
Hauptausschuss am 06.09.2006
Rat der Stadt Wuppertal am 11.09.2006
Beschluss: mehrheitlich von SPD und CDU abgelehnt"

“Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN beantragt, die Mitglieder des Hauptausschusses und des Rates mögen beschließen:

Die Stadt Wuppertal beantragt die Mitgliedschaft in der Fluglärmkommission laut ß 32b des Luftverkehrsgesetzes.

Begründung:
Der Ausschuss für Umwelt wurde am 15.08.2006 durch einen Vertreter der Deutschen Flugsicherung im Nachhinein über die Veränderungen der Flugrouten über Wuppertal informiert. Der dadurch gesteigerte Flugverkehr bedeutet für betroffene Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger eine erhöhte Lärmbelästigung. Um in Zukunft gegenüber der Genehmigungsbehörde die Interessen der Stadt Wuppertal bezüglich Lärmschutz und Schutz gegen Luftverunreinigungen sowie im Vorfeld möglicher weiterer Ausweitungen des Flugverkehres über Wuppertal vertreten zu können, wäre es angebracht, wenn die Stadt Mitglied in der Fluglärmkommission wird.

Die Arbeit der Fluglärmkommission ist in ß 32b des Luftverkehrsgesetzes geregelt:

ß 32b
(1) Zur Beratung der Genehmigungsbehörde sowie der für die Flugsicherung zuständigen Stelle über Maßnahmen zum Schutz gegen Fluglärm und gegen Luftverunreinigungen durch Luftfahrzeuge wird für jeden Verkehrsflughafen, für den ein Lärmschutzbereich nach dem Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm festzusetzen ist, eine Kommission gebildet. Ist die Anlage eines neuen Flugplatzes geplant, wird die Kommission vor Einleitung des Genehmigungsverfahrens gebildet.

(2) Die Genehmigungsbehörde sowie die für die Flugsicherung zuständige Stelle unterrichtet die Kommission über die aus Lärmschutzgründen oder zur Verringerung der Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge beabsichtigten Maßnahmen. Vor Erteilung der Genehmigung zur Anlage oder Erweiterung eines Flugplatzes nach ß 6 Abs. 4 Satz 2 ist der Kommission der Genehmigungsantrag mit den vorgeschriebenen Unterlagen zuzuleiten.

(3) Die Kommission ist berechtigt, der Genehmigungsbehörde sowie der für die Flugsicherung zuständigen Stelle Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung gegen Fluglärm oder zur Verringerung der Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge in der Umgebung des Flugplatzes vorzuschlagen. Hält die Genehmigungsbehörde oder die für die Flugsicherung zuständige Stelle die vorgeschlagenen Maßnahmen nicht für geeignet oder nicht für durchführbar, so teilt sie dies der Kommission unter Angabe der Gründe mit.

(4) Der Kommission sollen angehören: Vertreter der vom Fluglärm in der Umgebung des Flugplatzes betroffenen Gemeinden, Vertreter der Bundesvereinigung gegen Fluglärm, Vertreter der Luftfahrzeughalter, Vertreter der für die Flugverkehrskontrolle zuständigen Stelle, Vertreter des Flugplatzunternehmers, Vertreter der von der Landesregierung bestimmten obersten Landesbehörden. In die Kommission können weitere Mitglieder berufen werden, soweit es die besonderen Umstände des Einzelfalles erfordern. In die Kommission sollen nicht mehr als 15 Mitglieder berufen werden. Die Mitgliedschaft ist ehrenamtlich.

(5) Die Mitglieder der Kommission werden von der Genehmigungsbehörde berufen. Die Kommission gibt sich eine Geschäftsordnung und wählt aus ihrer Mitte den Vorsitzenden. Die Geschäftsordnung und die Wahl des Vorsitzenden bedürfen der Zustimmung der Genehmigungsbehörde.

(6) Zu den Sitzungen der Kommission ist die Genehmigungsbehörde sowie die für die Flugsicherung zuständige Stelle einzuladen. Die durch die Sitzungen entstehenden Kosten trägt das Land, in dessen Gebiet der Flugplatz liegt.

(7) Die Genehmigungsbehörde ordnet für andere als die in Absatz 1 bezeichneten Flugplätze die Bildung einer Kommission an, wenn hierzu aus Gründen des Lärmschutzes oder zur Verringerung der Luftverunreinigung durch Luftfahrzeuge ein Bedürfnis besteht. Die Absätze 1 bis 6 gelten sinngemäß.

Mit freundlichem Gruß

Peter Vorsteher
Fraktionssprecher

Bettina Brücher
Stadtverordnete

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29.08.2006
Gleichbehandlung von Geschwisterkindern in Betreuungsangeboten

"Antrag an:
Jugendhilfeausschuss am 29.08.2006
Hauptausschuss am 06.09.2006
Rat der Stadt Wuppertal am 11.09.2006

Beschluss: Nichtbefassung beschlossen "

“Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Kühme,

die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN beantragt, die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses, des Hauptausschusses und des Rates mögen beschließen:

Zur Gleichbehandlung von Geschwisterkindern in Tageseinrichtungen und der Offenen Ganztagsschule wird ß 5, Absatz 1 der Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen für Betreuungsangebote in Tageseinrichtungen für Kinder um folgenden (fett gedruckten) Satz ergänzt:

ß 5
(1) (1) Besucht mehr als ein Kind einer Familie oder von Personen, die alleine beitragspflichtig sind, gleichzeitig eine Tageseinrichtung für Kinder, so entfallen die Beiträge für das zweite und jedes weitere Kind. Ebenfalls befreit sind Kinder, deren Geschwister Betreuungsangebote im Rahmen der Offenen Ganztagsschule wahrnehmen. Ergeben sich ohne die Beitragsbefreiung nach Satz 1 unterschiedlich hohe Elternbeiträge, so ist der höhere Elternbeitrag zu zahlen.

Begründung:
Der Vorteil der Ermäßigung bzw. Befreiung von Geschwisterkindern in Wuppertaler Tageseinrichtung muss einheitlich geregelt werden. Bislang werden solche Familien mit Kindern, die Betreuungsangebote in Tageseinrichtungen sowie das Angebot der Offenen Ganztagsschule besuchen benachteiligt gegenüber denen, die zwei oder mehr Kinder in einem der beiden Betreuungsangebote angemeldet haben. Daher muss der Vorteil der ermäßigten Geschwisterbeiträge auch für die Kinder gelten, die Angebote in unterschiedlichen Einrichtungen wahrnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerta Siller
Fraktionssprecherin

Paul-Yves Ramette
Stadtverordneter

Marc Schulz
Stadtverordneter

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18.08.2006
Gender Budgeting / Geschlechtergerechter Haushalt

"Antrag an:
Hauptausschuss am 14.06.2006
Rat der Stadt Wuppertal am19.06.2006

Zu VO/0473/06: Neues Kommunales Finanzmanagement (NKF) - Grundsatz- und Strukturbeschluss

Beschluss: mehrheitlich abgelehnt"

“Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Verwaltung wird gebeten

a) zu prüfen, welche der in der Vorlage aufgelisteten Pilotprojekte geeignet sind, Gender Budgeting umzusetzen und
b) den Fachgremien in den nächsten Sitzungen einen konkreten Vorschlag zur Umsetzung vorzulegen.

Begründung:
Mit der Einführung des Neuen Kommunalen Finanzmanagements wird die Haushalts- und Finanzwirtschaft auf eine neue Grundlage gestellt. Es muss Ziel sein, bei dieser Umstellung eine moderne und langfristige Form der Haushalts- und Finanzwirtschaft zu finden. Dazu gehört auch Gender Budgeting als Bestandteil von Gender Mainstreaming.
Ziel des Gender Budgeting ist, von einem “geschlechtsneutralen” Haushalt (der den Status Quo belässt) oder sogar “geschlechtsblinden” Haushalt (der die Geschlechtergerechtigkeit ausblendet) zu einem “geschlechtsbewussten” Haushalt zu kommen, der eine “gendersensitive” Analyse vornimmt, bei der die unterschiedlichen Auswirkungen der Haushaltsentscheidungen auf Frauen und Männer berücksichtigt und die Gleichstellung der Geschlechter unterstützt werden. Die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und die Förderung der Wirtschaftlichkeit beim Einsatz öffentlicher Mittel sind dabei Ziele, die sich sehr gut verbinden lassen. Umso differenzierter Bedarfe erfasst werden, umso zielgenauer und effektiver kann der Mitteleinsatz erfolgen.
Vorbilder für Gender Budgeting gibt es in Berlin und München. Auch Bonn und Essen erproben bereits im Rahmen der Einführung des NKF Gender Budgeting, um so zu einer gerechteren und transparenteren Vergabe von Finanzmitteln für alle zu gelangen.

Mit freundlichem Gruß

Marc Schulz
Stadtverordneter

Gerta Siller
Fraktionssprecherin

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13.06.2006
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Die GRÜNEN in Wuppertal
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