Anfragen der Fraktion

Bundesfreiwilligendienst in Wuppertal

Anfrage an den Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit am 14.06.2012

Anfrage an den Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit am 14.06.2012

Die Antwort finden Sie in dieser PDF-Datei: Antwort_Bufdies

Sehr geehrter Herr Norkowsky,

vor etwa einem Jahr wurde der Bundesfreiwilligendienst (BFD) eingeführt, um die Versorgungslücken, die durch das Aussetzen des Zivildienstes entstehen, zu füllen. Damit sollte auch älteren Interessierten die Gelegenheit gegeben werden, eine solche Stelle anzutreten. Gleichzeitig sind aber auch junge Menschen gefragt, die im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahres (FSJ / FÖJ) die weggefallenen Zivildienststellen ausgleichen sollen. Die Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN bittet daher um Beantwortung der folgenden Fragen zur aktuellen Situation in Wuppertal:

  1. Wie viele Einsatzplätze waren seit Einführung des BFD im Bereich der Freiwilligendienste (BFD und FSJ / FÖJ) in Wuppertal vergeben? In welchem Umfang konnten die weggefallenen Zivildienststellen dadurch ersetzt werden?
  2. Auf welche Einsatzbereiche sind die  BFDlerInnen in Wuppertal verteilt? (Wir bitten um Auflistung nach Schwerpunktthemen in absoluten Zahlen und prozentualem Anteil)
  3. Wie wird der Bundesfreiwilligendienst in Wuppertal angenommen? Gibt es genügend InteressentInnen für die Einsatzstellen? Übersteigt die Zahl der InteressentInnen die Zahl der Plätze bei Weitem?
  4. Bundesweit ist die Zahl der BFD-Plätze auf 35.000 begrenzt. Gibt es ein bestimmtes Stellenkontingent für Wuppertal?
  5. Wie hoch sind die finanziellen Eigenanteile, die die Stadt bzw. die freien Träger der Wohlfahrtspflege tragen müssen?
  6. Welche spürbaren Vor- oder Nachteile haben die Stadt und die freien Träger der Wohlfahrtspflege in Wuppertal durch die Abschaffung des Zivildienstes zugunsten des Bundesfreiwilligendienstes in der Praxis bisher erlebt?
  7. Wie erfolgt die Koordination zwischen BewerberInnen und angebotenen Stellen? Wie wird der Bundesfreiwilligendienst beworben?
  8. Wie hoch ist die Abbrecherquote bei BFD und FSJ bzw. FÖJ? Welche Gründe werden für einen Abbruch angegeben?
  9. Ist es zu nennenswerten Aufgabeneinschränkungen in einzelnen Dienststellen und Projekten  durch den Wegfall von Zivildienststellen gekommen?
  10. Hält die Verwaltung es für erstrebenswert, zusätzliche Plätze im Rahmen von  BFD und FSJ / FÖJ in Wuppertal einzurichten? Wenn ja, welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, dieses Ziel zu erreichen?
  11. Gibt es eine nennenswerte Verschiebung weg vom FSJ / FÖJ zum BFD oder umgekehrt?
  12. Durch welche überörtlichen Träger wird die pädagogische Begleitung von Freiwilligen wahrgenommen

Mit freundlichen Grüßen

Ilona Schäfer
Stadtverordnete

Marcel Simon
Mitglied im Ausschuss für  Soziales, Familie und Gesundheit

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29.05.2012

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