Anfragen der Fraktion

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Jugendarbeitslosigkeit in Wuppertal

"Große Anfrage an den Jugendhilfeausschuss am 30.01.2007
Die Antwort finden Sie als PDF-Datei am Ende der Anfrage.
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“Sehr geehrter Herr Kühme,

wir bitten die Verwaltung um Beantwortung unten aufgeführten Fragen in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 30.01.2007.

Die Situation arbeitsloser Jugendlicher unter 25 Jahren ist bedenklich. Über 80 Prozent von ihnen haben keine Berufsausbildung. Ihre Chancen, einen Job zu erhalten, sind sehr gering. Wir begrüßen deshalb, dass im Arbeitsmarktprogramm der ARGE für 2007 die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit als ein Schwerpunkt ausgewiesen ist.

1. Wie viele Ausbildungsplätze bietet die Stadtverwaltung Wuppertal an?
Wie hat sich die Zahl der Ausbildungsplätze in der Stadtverwaltung Wuppertal in den letzten fünf Jahren entwickelt?
2. Wie viele Auszubildende der Stadtverwaltung Wuppertal konnten in den letzten fünf Jahren übernommen werden und wie viele konnten vermittelt werden?
3. Wie ist die Vermittlungschance für junge Ausgebildete insgesamt zu beurteilen?
Wie viele Ausgebildete können insgesamt prozentual vermittelt werden?
4. Ist die Verwaltung mit uns der Auffassung, dass für diejenigen Jugendlichen, die weder in Ausbildung noch in Arbeit vermittelt werden können, ein zweiter bzw. dritter sozialversicherungspflichtiger Arbeitsmarkt eingeführt werden muss?

Mit freundlichem Gruß

Paul Yves Ramette
Stadtverordneter”

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31.01.2007
Entwicklung der Gewerbebrachen

"Anfrage an den Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Stadtmarketing am 28.02.2007 Die Antwort finden Sie als PDF-Datei am Ende der Anfrage. "

“Sehr geehrter Herr Hardt,

der Ausschuss für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Stadtmarketing beschloss am 23.11.2005 das Handlungsprogramm Gewerbebrachen.

Der Beschluss lautete:

1. Das Handlungsprogramm Gewerbebrachen wird zur Kenntnis genommen. Die Nutzungsempfehlungen für die jeweiligen Brachen werden als Ziel der städtebaulichen Entwicklung beschlossen.
2. Andere generell geeignete Nachfolgenutzungen sind im Einzelfall zu prüfen.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, das Handlungsprogramm Gewerbebrachen zu aktualisieren, sobald signifikante Entwicklungen eingetreten sind.

Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Sind seit Erstellung des Handlungsprogramms Gewerbebrachen signifikante Entwicklungen eingetreten? Wenn ja, welche? Hat sich die Gesamtfläche der Brachen erhöht, die für produzierendes Gewerbe geeignet wäre?

2. Hat die Verwaltung das Handlungsprogramm fortgeschrieben? Wenn ja, welche Brachflächen sind neu aufgenommen worden?

3. Das Projekt der Wuppertalbewegung zur Wiedernutzung der Nordbahntrasse sieht neben der Schaffung eines Rad- und Wanderweges auch vor, “Wachstumspotentiale entlang der Strecke, insbesondere im Bereich innovativer kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMUs) zu schaffen”. Wie beurteilt die Verwaltung die städtebaulichen Möglichkeiten, mit der Ansiedelung von Gewerbe entlang der ehemaligen Rheinischen Strecke erfolgreiche Wirtschaftsförderung zu betreiben?

4. Die Zusammenarbeit in der Bergischen Region ist zur Zeit ein viel diskutiertes Thema. Was hat die Verwaltung im Hinblick auf Gewerbeflächen und -brachen unternommen, um die Zusammenarbeit in der bergischen Region zu fördern? Gibt es Ansätze für ein regionales Gewerbeflächenmanagement? Gibt es beispielsweise Abstimmungen zwischen Wuppertal und Solingen wegen der in Nachbarschaft liegenden Gewerbeflächen im Bereich Vohwinkel und mit Velbert im Bereich des nördlichen Wuppertaler Stadtgebietes?

Mit freundlichem Gruß

Lorenz Bahr
Stadtverordneter”

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29.01.2007
Auswirkungen des Orkans Kyrill in Wuppertal

"Große Anfrage an den
Ausschuss für Umwelt am 27.02.2007 Die Antwort finden Sie als PDF-Datei am Ende der Anfrage. "

“Sehr geehrte Frau Brücher,

der Orkan “Kyrill” hat am 18.01.2007 auch in Wuppertal verheerende Wald- und Baumschäden verursacht. In ganz NRW sind rund 25 Millionen Bäume dem Sturm zum Opfer gefallen. Aber auch in Wuppertal ist ein enormer Schaden entstanden.

Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN die Verwaltung um die Beantwortung der folgender Fragen:

1. Wie hoch schätzt die Verwaltung den ökologischen und finanziellen Schaden durch den Orkan “Kyrill” in Wuppertal ein? Wie viele Bäume sind auf Wuppertaler Gebiet entwurzelt worden oder umgeknickt?

2. Um die Schäden zu bewältigen, ist ein hoher finanzieller und personeller Einsatz notwendig. Mit welchen Maßnahmen will die Verwaltung den erhöhten Bedarf an Forstpersonal decken? Welche finanziellen Mittel stehen für die Deckung der personellen Kosten bereit?

3. In welchem Umfang sind Wiederaufforstungsmaßnahmen geplant und welche Finanzmittel stehen dafür bereit?

4. Wie wird sich der Waldverlust und der drohende Borkenkäferbefall auf den staatlichen, den städtischen und den Privatwald auswirken?

5. Gibt es Anzeichen dafür, dass der Wuppertaler Wald durch saure Waldböden, verursacht durch Luftschadstoffe, besonders anfällig für Sturmschäden ist? Ist es gewährleistet, dass die Waldkalkungen fortgesetzt werden?

6. Welche Wiederaufforstungspläne hat die Verwaltung erstellt? Wird zukünftig mehr Laub- statt Nadelwald gepflanzt, da besonders die Gebiete mit großen Fichtenbeständen dem Sturm nicht standhalten konnten? Welche Unterstützung ist durch den Landesbetrieb Forst und Wald zu erwarten?

Mit freundlichem Gruß

Ilona Schäfer
Mitglied im Ausschuss für Umwelt”

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25.01.2007
Förderung des ehrenamtlichen Engagements: Jugendleitercard

Große Anfrage an den Jugendhilfeausschuss am 30.01.2007
Die Antwort finden Sie als PDF-Datei am Ende der Anfrage.

“Sehr geehrter Herr Kühme,

die Förderung des ehrenamtlichen Engagements ist eine wichtige Aufgabe für das Gemeinwohl auch in Wuppertal. Viele JugendgruppenleiterInnen sind unentgeltlich in Jugendverbänden oder Sportvereinen tätig. Im Jahr 2000 wurde die Jugendleitercard in NRW eingeführt. Sie dokumentiert unter anderen, dass Ihre BesitzerInnen an einer fundierten Schulung teilgenommen hat, die unter anderem Rechtsfragen, Entwicklungspsychologie, Spielepädagogik usw. umfasst.

Wir bitten die Verwaltung um die Beantwortung folgender Fragen:

1. Wie viele Jugendleiterkarten wurden im Jahr 2006 in Wuppertal beantragt bzw. ausgestellt?
2. Werden in Wuppertal aktuell noch Vergünstigungen über die Jugendleitercard gewährt?
3. Plant die Verwaltung Gespräche mit EigentümerInnen von Einzelhandelsgeschäften zu führen, damit diese Rabatte für InhaberInnen von Jugendleitercards gewähren?
4. Sind sonstige flankierende Maßnahmen geplant, um die Attraktivität der Jugendleitercard zu steigern bzw. für die Beantragung zu werben?

Begründung:
Bürgerinnen und Bürgern werden aufgerufen, sich gerade in Zeiten knapper werdender Finanzmittel bürgerschaftlich zu engagieren. Viele der ehrenamtlichen JugendgruppenleiterInnen versehen Ihre Tätigkeit in Gruppenstunden und sonstigen Aktivitäten neben Studium oder Beruf. Es wird immer schwieriger, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen. Deswegen bedarf es aus unserer Sicht dringend einer Aufwertung der Attraktivität der Jugendleitercard.

Mit freundlichen Grüßen

Marcel Simon
stellv. Mitglied im Jugendhilfeausschuss

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25.01.2007
Kinderarmut in Wuppertal bekämpfen

Große Anfrage an den Jugendhilfeausschuss am 30.01.2007 und an den Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Familie am 01.02.2007
Die Antwort finden Sie als PDF-Datei am Ende der Anfrage.

“Sehr geehrter Herr Kühme,
sehr geehrter Herr Norkowski,

Armut hat viele Gesichter. Armut bedeutet nicht allein wirtschaftliche Armut, sondern auch ausgeschlossen zu sein von Bildung und Ausbildung, mangelnde gesundheitliche Vorsorge, unzureichende soziale Einbindung etc..
Die neuesten Zahlen der Arge machen zur Zeit wieder einmal deutlich, dass in Wuppertal Kinderarmut existiert. 13.000 Kinder leben in Hartz IV-Familien und viele darüber hinaus in Familien mit einem Einkommen nahe des Existenzminimums.
Die Stadt Wuppertal muss über den Familien-Club hinaus alle Kräfte bündeln, um diesen Negativ-Trend endlich zu stoppen und umzukehren. Entscheidungen auf Bundes-, Landes- und auch kommunaler Ebene haben die Situation der Kinder aus armen Familien jedoch verschärft.

Vor diesem Hintergrund bittet die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN die Verwaltung um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1. Wie viele Kinder leben in Wuppertal an der Grenze oder unterhalb des Existenzminimums? Aus welchen Familienkonstellationen stammen diese Kinder? Wie hoch ist der Anteil der in Armut lebenden Kinder mit Migrationshintergrund?

2. Welche Folgen hat das für das einzelne Kind?

3. Welches Konzept hat die Verwaltung erarbeitet, um allein wirtschaftliche Kinderarmut in Wuppertal zu bekämpfen?

4. Wie sieht das Konzept ´soziales Frühwarnsystem´ der Stadt Wuppertal aus, um Kinderarmut in Familien frühzeitig begegnen zu können und in der Zeit von der Geburt bis zur Berufsausbildung die Bildungs- und Entwicklungschancen der Kinder zu vergrößern? Wie wird die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gefördert, die durch ihre Familie nicht in ausreichendem Maße die erzieherische, schulische oder gesundheitliche Förderung erhalten?

5. In welchen Landes- und/oder Bundesgremien ist die Stadt Wuppertal mit dem Ziel vertreten, den Gesetzgeber aufzufordern, die schulische Bildung, die gesundheitliche und materielle Versorgung der in Armut lebenden Kinder zu verbessern? Welche Initiativen unterstützt die Stadt Wuppertal?

Mit freundlichem Gruß,

Gabriele Mahnert
Stadtverordnete

Paul Yves Ramette
Stadtverordneter ”

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Die GRÜNEN in Wuppertal
https://www.gruene-wuppertal.de/fraktion/anfragen/entwicklungen-im-bayer-konzern-und-auswirkungen-auf-wuppertal/